Neues "Internet-der-Dinge"-Labor an der HRW

IoT-Labor steht auch Unternehmen und Schulen offen

Internet of Things – was ist das eigentlich? Wie werden aus konventionellen Maschinen smarte Produktionseinheiten? Und wie können bisherige Fertigungsprozesse dank der datengestützten Technik optimiert werden? Auf solcheund ähnliche Fragen gibt es keine allgemeingültigen Antworten. Aber es gibt Abkürzungen auf dem Weg der Erkenntnis und das ganz besonders fürUnternehmen und Startups ohne eigene Entwicklungsabteilungen. Zum Beispiel im kürzlich eröffneten IoT-Labor der Hochschule Ruhr West, unterstützt vom zdi Netzwerk Mülheim unter dem Dach der Mülheim & Business Wirtschaftförderung.

Ab sofort können Schülerinnen und Schüler sowie Beschäftigte örtlicher Unternehmen, Gründer und Studierende im „IoT“-Labor den Umgang mit smarten Zukunftstechnologien erlernen und erproben. Beim "Internet der Dinge" handelt es sich um Gegenstände oder Maschinen, die mit dem Internet verbunden sind, hierüber kommunizieren und so verschiedene Aufgaben erledigen können.

In Fachgebieten wie dem Maschinenbau oder der Elektrotechnik spielt das Thema Digitalisierung eine immer größere Rolle. Beispielsweise bei der Fertigung von Maschinenteilen wird datengestützte Technik eingesetzt, um Prozesse zu optimieren. Oder in der automatisierten Produktion sind Maschinen untereinander vernetzt und können sich so miteinander abstimmen.

Auf welche Weise beispielsweise Schulen und Unternehmen von dem Labor profitieren können, hängt ganz vom gewünschten Projektumfang ab. Die Palette reicht hier von der Nutzung des offenen Labors in Form von Kursangeboten für Schulen über individuell abgestimmte Konzepte mit Unternehmen bis hin zu Forschungsarbeiten im Rahmen von Praxissemestern Studierender und die Abwicklung größerer Forschungsprojekte.

Das IOT-Labor befindet sich am Mülheimer Campus der Hochschule Ruhr West im 4. Obergeschoß des Instituts für Maschinenbau. Es ist ausgestattet mit verschiedenen 3-D Druckern, 3-D Scannern, Mess-Equipment, Funksteckern, Einplatinencomputern, neun PC-Arbeitsplätzen sowie verschiedenem Material wie Lötkolben, Lötzinn, Kabeln und Kleinbauteilen. Das im gleichen Gebäude befindliche Technikum des Instituts verfügt ergänzend über eine Fülle an Equipment für die additive und subtraktive Fertigung mit höchsten Industriestandards, mit denen auf Basis von 3-D Konstruktionsdaten ein Bauteil gefertigt werden kann.

Nähere Infos zur Eröffnung hier

Schulungsangebote im IoT-Labor hier (PDF)