Aktuelles

Wirtschaftsstandort Mülheim an der Ruhr

Mülheimer Bündnis für Familie rezertifiziert Elomech als "familienfreundliches Unternehmen"

OB Ulrich Scholten überreichte Elomech-Geschäftsführer Christoph Bleckmann am 17. Januar 2019 die Rezertifizierungsurkunde.

Die Elomech-Gruppe im Mülheimer Hafen ist eine sehr familienfreundliche Arbeitgeberin. Und das seit vielen Jahren. Oberbürgermeister Ulrich Scholten, zugleich Vorsitzender des Mülheimer Bündnisses für Familie, überreicht Elomech-Geschäftsführer Christoph Bleckmann am 17. Januar 2019 im Beisein zahlreicher Kuratoren des Bündnisses die Rezertifizierungsurkunde.

Elomech war das erste Mülheimer Unternehmen, das sich mit einer überzeugenden Präsentation zur Weiterentwicklung der familienfreundlichen Angebote für die Mitarbeitenden um die Rezertifizierung beworben hatte.

Das Kuratorium sprach sich in seiner letzten Sitzung einstimmig für die Rezertifizierung aus, da sich das Unternehmen konsequent für familienfreundliche Arbeitsbedingungen einsetze und diese seit der Zertifizierung im Jahr 2010 auf vorbildliche Weise weiterentwickelt habe. Es lobte in seiner Begründung vor allem die Compliance-Regeln, die für alle Mitarbeitenden gelten und von allen einzuhalten sind. Außerdem überzeugte die firmeninterne Regelung, dass Eltern bei einer vom Kinderarzt attestierten Krankheit des Kindes 10 Tage (Alleinerziehende 20 Tage) bei vollem Lohnausgleich zuhause bleiben können.
Für die Eltern entfällt somit der bürokratische Aufwand mit der Krankenkasse sowie die Lohnminderung. Hier werde ihnen in einer emotional und Kräfte zehrenden familiären Situation vom Arbeitgeber viel Verständnis und tatkräftige Unterstützung angeboten, hob das Kuratorium hervor: „Hilfe, die tatsächlich entlastet – den Geldbeutel und die Bürokratie,“ so Scholten.

Kinder auf dem Weg der Genesung können zudem mit in das Unternehmen gebracht werden. Auch das sei ein für Eltern wertvolles Angebot, betonte das Kuratorium einmütig. Im Vergleich zur Zertifizierung seien außerdem die Zahl der Azubis verdreifacht, die betriebliche Altersvorsorge ausgebaut, Aktienprogramme eingeführt sowie die Arbeitszeitmodelle flexibilisiert worden -  auch für Männer und/oder Führungskräfte. Wo möglich, gelte Vertrauensarbeitszeit. Die Erreichbarkeit der Mitarbeitenden außerhalb der Arbeitszeiten werde nur im Notfall erwartet.

„Wir vom Kuratorium hoffen, mit der ersten Rezertifizierung zum „Familienfreundlichen Unternehmen“ auch die anderen bereits zertifizierten Betrieb anzusprechen, denn wir sind uns sicher, dass auch sie sich weiterentwickelt haben“, warb Ulrich Scholten. „Wir wollen zudem auch andere Betriebe in unserer Stadt ermuntern, sich aktiv und über die inzwischen schon etablierten Modelle wie Gleitzeit oder Home-Office mit dem wichtigen Thema auseinander zu setzen, und sich in einem ersten Schritt um eine Zertifizierung zu bewerben.“