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Wirtschaftsstandort Mülheim an der Ruhr

Bundesagentur für Arbeit: Sozialer Arbeitsmarkt „Erfolgsgeschichte“

Bis Ende Juni wurden 21.300 Langzeitarbeitslose in öffentlich geförderte Jobs vermittelt. In Mülheim haben über 100 Menschen vom Programm profitiert.

Neue Jobs finanzieren statt Arbeitslosigkeit – auf diesen Punkt lässt sich das am Jahresanfang gestartete Konzept des sozialen Arbeitsmarktes bringen. Und das hat sich nach Einschätzung der Bundesagentur für Arbeit (BA) sechs Monate nach seinem Start als „Erfolgsgeschichte“ erwiesen. Bis Ende Juni sei es gelungen, 21.300 Langzeitarbeitslose in öffentlich geförderte Jobs zu vermitteln, berichtete BA-Vorstandschef Detlef Scheele in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur.

Im Rahmen des neuen Teilhabechancengesetzes strebt das Jobcenter | Sozialagentur Mülheim an der Ruhr an, jährlich bis zu 300 neue Stellen zu besetzen. Auf Anfrage von Mülheim & Business wurden im laufenden Jahr in Mülheim laut Jobcenter zwischen dem 15. Febuar und 25. Juli 104 Langzeitarbeitslose an 71 Träger bzw. 24 privatwirtschaftliche Arbeitgeber vermittelt. 

"Wir wollen in diesem Jahr nicht nur die errechneten 134 Stellen schaffen, sondern bis zu 300.  Mehr geht immer – je nachdem wie viel Menschen hierdurch den Wiedereinstieg in die Arbeitswelt schaffen können. Aber hier muss  natürlich die Wirtschaft mitspielen.  Wir brauchen interessierte Arbeitgeber, die sagen:  ‚Wir sind bereit dieses neue Förderinstrument auszuprobieren"
Jörn Wahnsiedler (Jobcenter | Sozialagentur Mülheim an der Ruhr) im M & B-Journal 1/2019

Im Rahmen des novellierten Teilhabechancengesetzes sollen bundesweit bis 2022 jährlich rund 150.000 sozialversicherungspflichtige Stellen für Langzeitarbeitslose entstehen. Das Jobcenter | Sozialagentur Mülheim an der Ruhr strebt an, im Rahmen dieser Förderung jährlich bis zu 300 neue Stellen zu besetzen.