Energie / Klima / Umwelt

Die NRW.BANK, die Förderbank für Nordrhein-Westfalen, hat in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsministerium NRW im Mai 2025 das Programm „NRW.BANK.Invest Zukunft“ eingeführt. Dieses zielt darauf ab, Investitionen in die Transformation von Unternehmen zu fördern und somit einen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landes zu leisten.

Nachhaltigkeit, Digitalisierung Innovation – Unternehmen in NRW, die in diese Bereiche investieren, bekommen jetzt Rückenwind.

NRW.BANK.Invest Zukunft bietet zinsvergünstigte Darlehen (maximale mögliche Zinsvergünstigung von 1,5 %) und Tilgungsnachlässe von bis zu 20 %. Besonders kleine und mittlere Unternehmen profitieren von noch besseren Konditionen.

Was wird gefördert?

  • Digitalisierung der Geschäftsprozesse
  • Elektromobilität und umweltfreundliche Technologien
  • Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Produktionsverfahren
  • Umstellung auf Erneuerbare Energien
  • Einsatz von KI

Auch die Einführung und Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle, Produkte und Verfahren wird unterstützt.

Wer kann profitieren?

Alle Unternehmen in Nordrhein-Westfalen können die zinsvergünstigten Darlehen nutzen – unabhängig von ihrer Größe. Kleine und mittlere Unternehmen erhalten zusätzlich einen Tilgungsnachlass von fünf, zehn oder 20 Prozent – abhängig von Investitionshöhe und Unternehmensgröße. Die maximale Darlehenssumme beläuft sich auf zehn Millionen Euro. Die höchstmögliche Ersparnis für ein kleines Unternehmen, das zehn Millionen Euro investiert, liegt bei zwei Millionen Euro.

KMU profitieren besonders stark – Beispielrechnung:
Bei einer Darlehenssumme von 500.000 Euro und einer Laufzeit von zehn Jahren kann ein kleines Unternehmen bis zu 170.000 Euro sparen.

Einfacher Antragsprozess

Förderdarlehensanträge erfolgen über das Hausbankverfahren.

Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie unter: www.nrwbank.de/investzukunft

Finanziert die Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz, Lärmschutz und Luftreinhaltung, Grüne Technologien sowie Neubau und Sanierung gewerblicher Nichtwohngebäude.

HINWEIS:

Mit Einführung von NRW.BANK.InvestZukunft wurde das Förderprogramm (nur die Basisvariante) zum 16. Mai 2025 eingestellt. NRW.BANK.Effizienzkredit Bauen bleibt weiterhin aktiv.

Weitere Informationen erhalten Sie hier

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) unterstützt Sie bei der großtechnischen Erstanwendung neuer technologischer Verfahren und Verfahrenskombinationen, die Umweltbelastungen vermeiden oder vermindern.

Sie erhalten einen Zins- oder Investitionszuschuss für bauliche, maschinelle oder sonstige Investitionen in Deutschland. Dazu können auch die Inbetriebnahme und Erfolgskontrolle Ihres Verfahrens gehören.

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In vielen Bereichen der Spitzenforschung sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Vorreiter des technologischen Fortschritts. Mit KMU-innovativ will das BMBF die Beantragung und Bewilligung von Fördermitteln für KMU vereinfachen. Ein zentraler Lotsendienst hilft in allen Fragen weiter, verbindliche Bearbeitungsfristen geben Planungssicherheit. KMU-innovativ ist in Technologiefeldern integriert, die für Deutschlands Zukunft besonders wichtig sind.

Spitzenforschung bietet KMU die Chance, mit neuen Produkten und Prozessen erfolgreich im Markt zu bestehen. Bei der Erschließung neuer Märkte sind KMU besonders flexibel und schnell. Dies gilt gerade für neue Forschungsfelder, in denen Geschwindigkeit entscheidet. Wichtige Impulse hierfür kommen in vielen Fällen aus mittelständischen Unternehmen. Auch in den Dienstleistungsbranchen sind es vor allem KMU, die in Forschung und Entwicklung investieren.

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Die förderpolitischen Aktivitäten zur Energiepolitik im Land Nordrhein-Westfalen werden in dem „Programm für Rationelle Energieverwendung, Regenerative Energie und Energiesparen“ – kurz progres.nrw – gebündelt.

Ziel dieses Programms ist einerseits durch eine veränderte Mobilität die Erreichung der Klimaschutzziele im Verkehrssektor zu unterstützen und die Lebensqualität in den Städten zu verbessern andererseits die Einführung und Verbreitung von anwendbaren Techniken zur Nutzung erneuerbarer Energien sowie zum sparsamen und effizienten Einsatz von Energie, um damit einen wesentlichen Beitrag zu den Klimaschutzzielen des Landes zu leisten.

Bereits im vergangenen Jahr war die Nachfrage in den beiden „progres.nrw“-Programmen für Emissionsarme Mobilität und Klimaschutztechnik sehr gut. So unterstützte das Land im vergangenen Jahr allein 3.400 Haushalte dabei, Erdwärme als Heizenergie zu erschließen. Dazu kamen fast 6.000 E-Ladepunkte an Mehrfamilienhäusern und für Beschäftigte.

Das wird gefördert:

Emissionsarme Mobilität: Schwerpunkt weiter auf Ladeinfrastruktur

  • Für Ladepunkte an Mehrfamilienhäusern und bei Arbeitgebern können maximal 1.500 Euro je Ladepunkt beantragt werden.
  • Schnellladeinfrastruktur für gewerbliche Nutzfahrzeuge: Der Förderhöchstbetrag beträgt 40.000 Euro je Ladepunkt.
  • Errichtung von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur: Die höchstmögliche Förderung beträgt 1.500 Euro je Ladepunkt.
  • Konzepte für die Errichtung von Ladeinfrastruktur und die Beschaffung von Fahrzeugen
  • Ambulante soziale Dienste und Kommunen können für elektrisch betriebene Kleinst- und Kleinwagen 3.000 Euro je Fahrzeug sowie Zuschüsse für Ladepunkte beantragen. Kommunen erhalten darüber hinaus maximal 8.000 Euro bei der Beschaffung leichter Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen.

Klimaschutztechnik: Schwerpunkt auf effizienter Wärmenutzung

  • Im Förderprogramm „progres.nrw – Klimaschutztechnik“ stehen Erdwärmebohrungen für Mehrfamilienhäuser im Fokus. Hier gibt es je Bohrmeter 30 Euro bis zu einem Förderbetrag von 15.000 Euro.
  • Neu im Förderprogramm ist die Nutzung von Abwärme. Hier unterstützt das Land bei der Identifikation von Abwärme-Potenzialen durch Beratungstage für wärmeabgebende Unternehmen (bis zu 75 Prozent und 63.000 Euro).
  • Die Nutzbarmachung von Abwärme-Potenzialen für die leitungsgebundene Wärmeversorgung durch Anlagen zur Auskopplung wird mit bis zu 25 Prozent und 100.000 Euro gefördert.
  • Weiterbildungen im Bereich Abwärmeberatung sind bis zu 50 Prozent und 2.500 Euro förderfähig.

Darüber hinaus fördert die Landesregierung Wärmeübergabestationen für den Anschluss an ein Wärmenetz und Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung für Bestandsgebäude. Zudem gibt es Bildungsprämien zum Thema Wärmepumpe und Kommunale Wärmeplanung.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.wirtschaft.nrw/mehr-foerderung-weniger-buerokratie-nordrhein-westfalen-macht-klimaschutz-im-alltag-leichter