Entwicklungsprojekte in Mülheim

Die EXPO REAL (6. bis 8. Oktober 2025) gilt als die wichtigste europäische Fachmesse für Immobilien und Investitionen und bot auch dieses Jahr mit über 40.000 Teilnehmern sowie rund 1.800 Ausstellern aus mehr als 70 Ländern einen einzigartigen Überblick über die gesamte Wertschöpfungskette der Branche – von der Projektentwicklung über Finanzierung und Realisierung bis hin zum Betrieb.

Im Mittelpunkt standen in diesem Jahr Themen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Stadt- und Quartiersentwicklung sowie internationale Marktperspektiven. Ergänzt wurde die Messe durch ein hochkarätiges Rahmenprogramm mit etwa 400 Referenten und zahlreichen Networking-Formaten, die Investoren, Entwickler, Kommunen und Dienstleister eng miteinander vernetzen.

Traditionell bündelte das Ruhrgebiet seine Kräfte auf dem Gemeinschaftsstand der Business Metropole Ruhr (BMR), der als größter Stand der gesamten Messe gilt. Rund 100 Partner aus den Kommunen präsentierten hier ihre Konzepte, Flächen und Ideen für die Stadt der Zukunft. Mülheim an der Ruhr nutzte diese Plattform, um markante Projekte und Investitionschancen sichtbar zu machen – und zugleich den Austausch mit potenziellen Partnern und Investoren aus aller Welt zu fördern.

Welche Projekte Mülheim in München vorgestellt hat, welche Flächen und Quartiere im Fokus standen und wo die Stadt ihre besonderen Stärken ausspielte, erfahren Sie hier auf dieser Sonderseite.


Ausgewählte Projekte:

Flex City

Mülheim schafft Platz

Frasers Property Industrial realisiert zwei weitere Gebäude im Industrie- und Gewerbepark Flexcity in Mülheim an der Ruhr. Den offiziellen Auftakt der Bauarbeiten bildete Ende Mai 2025 der symbolische Spatenstich. Die beiden Gebäude mit einer vermietbaren Fläche von zusammen 23.838 qm entstehen auf dem 195.000 qm großen Gelände des Gewerbeparks an der Kranbahnallee. Sie sind für kleine Unternehmen, mittelständische Betriebe und Produktionsbetriebe konzipiert.

Bei der Flexcity handelt es sich um die Umgestaltung des ehemaligen Siemens Techno-Parks. Drei bestehende Gebäude wurden nach den Gold-Abbruchkriterien der DGNB abgerissen. Frasers strebt für die neuen Gebäude nach Fertigstellung die DGNB-Zertifizierung Gold an. Sie werden voraussichtlich Anfang kommenden Jahres bezugsfertig sein. In der Flexcity sind 17 Unternehmen angesiedelt. Siemens ist Hauptmieter. Die vorhandenen Flächen sind zu 99% vermietet.

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Flex City Mülheim

Projektentwickler

Frasers Property Industrial

Größe der Entwicklungsfläche: ca. 23.000 m²

Zeitraum: 2024 bis Anfang 2026

Frasers Property Industrial

Wilhelm Heusch

Senior Manager Business Development

Frasers Property Industrial

wilhelm.heusch@frasersproperty.com

T +49 (0) 151 544 104 03

CTPark

MÜLHEIM LÄSST ALTE GEWERBEFLÄCHEN SMART UND NACHHALTIG AUSSEHEN

CTP Deutschland, Projektentwickler und Manager von Gewerbe- und Industrieimmobilien entwickelt in Mülheim-Styrum einen neuen Hightech-Business Park.

CTP Deutschland, Bestandshalter, Projektentwickler und Manager von Logistik-, Gewerbe-und Industrieimmobilien entwickelt in Mülheim an der Ruhr einen neuen Hightech-Business Park. Ein 335.000 m² großes Gelände wurde dafür von dem französischen multinationalen Produktionsunternehmen Vallourec mit Sitz in Meudon in Frankreich erworben.

CTP wird das Brownfield, das gegenwärtig als industrielles Walzwerk genutzt wird, in ein innovatives, modernes Gewerbegebiet umwandeln, das mehr als 160.000 m² für Forschung und Entwicklung, Labore, Co-Working sowie Industrie- und Produktionsflächen für Unternehmen in wachstumsstarken technologieorientierten Sektoren wie Biowissenschaften und IT-Fertigung bieten wird. Auch die Flächen werden speziell auf die Bedürfnisse von KMUs und größeren Unternehmen zugeschnitten.

Die Abrissarbeiten auf der ehemaligen Vallourec-Fläche wurden im Sommer 2025 abgeschlossen. Bis Ende 2025 dauern die Vorbereitungen für die Bauarbeiten an, die voraussichtlich Anfang 2026 beginnen werden. Inder Zwischenzeit konnten bereits die ersten künftigen Mieter gewonnen werden. Anfang September 2025 wurde bekannt, dass Siemens Energy 20.000 Quadratmeter mieten wird. Die Fertigstellung der Flächen ist für das zweite Quartal 2027 geplant. Der Energietechnikkonzern wird künftig Standard- und Spezialwerkzeuge für den Bau und Service von Kraftwerken in Mülheim lagern, warten und für den weltweiten Einsatz vorbereiten. Neben rund 17.400 Quadratmetern Hallenfläche gehören auch Büro-, Technik- und Sozialflächen sowie Außenbereiche zum Mietumfang. Die Investitionssumme für den Ausbau der Siemens-Flächen beziffert CTP mit rund 25 Millionen Euro.

Ende Juli 2025 gab CTP bekannt, dass Europas größter börsennotierter Eigentümer, Entwickler und Bestandshalter von Logistik- und Industrieimmobilien, für die Westenergie AG, die größte Tochtergesellschaft der E.ON SE, eine maßgeschneiderte Build-to-Suit-Logistikimmobilie entwickeln wird. Die neue Immobilie der Westenergie AG wird eine Mietfläche von rund 12.000 Quadratmeter umfassen, die das Unternehmen langfristig angemietet hat.

Zu CTP

CTPark (ehemaliges Vallourec-Areal)

Projektentwickler:

CTP Deutschland

  • 335.000 m² großes Gelände
  • Invest ca. 250 Mio. Euro
  • mehr als 160.000 m² für Forschung und Entwicklung
  • neue Industrie- und Produktionsflächen für Unternehmen in wachstumsstarken technologieorientierten Sektoren wie Biowissenschaften und IT-Fertigung
  • Im Mittelpunkt der Gestaltung des neuen CTParks steht die Nachhaltigkeit. Photovoltaikanlagen werden eine fossilfreie Energieversorgung im Betrieb ermöglichen, und Teile des bestehenden Gebäudes werden beim Bau beibehalten, um den CO2-Ausstoß zu verringern.
  • Abrissarbeiten bis Sommer 2025 und schrittweiser Baubeginn ab 2026

CTP Deutschland

KONTAKTINFORMATIONEN FÜR ANALYSTEN- UND INVESTORENANFRAGEN:
Maarten Otte, Leiter der Abteilung Investor Relations
Mobil: +420 730 197 500
E-Mail: maarten.otte@ctp.eu

KONTAKTANGABEN FÜR MEDIENANFRAGEN:
Patryk Statkiewicz, Gruppenleiter für Marketing und PR
Mobil: +31 (0) 629 596 119
E-Mail: patryk.statkiewicz@ctp.eu

Rhein-Ruhr-Zentrum (RRZ)

MÜLHEIM VERWANDELT SICH IN DEUTSCHLANDS ERSTES SHOPPING RESORT

180 Mio. Euro wollen Eurofund Group und Signal Capital Partners Limited in das Rhein-Ruhr Zentrum (RRZ) stecken. Ziel ist, das RRZ in das „erste Shopping Resort in Deutschland“ zu verwandeln. Das Rhein-Ruhr Zentrum soll wieder zu einem regional bedeutenden und innovativen Stadtteilzentrum werden. Es entsteht ein starker Anziehungspunkt mit einem modernen Angebot für Shopping, Entertainment und Geselligkeit.

Die Idee: Gäste sollen im RRZ zukünftig nicht nur einkaufen, sondern alltägliche Erledigungen machen und viel Freizeit verbringen. „Unsere Umbauarbeiten des RRZ zielen darauf ab, dass die Menschen jeden Tag einen Grund haben werden, das Center zu besuchen“, erklärt Neven Grzeta, CEO Germany bei Eurofund.

Der Umbau soll in drei Phasen bis Ende des Jahrzehnts über die Bühne gehen. In der ersten Phase wird das Gastronomie- und Freizeitangebot erweitert werden, um so die Verweildauer im RRZ zu erhöhen. In einer zweiten Phase geht es um die geräumigen Bereiche auf dem Dach des Einkaufscenters, die heutigen Parkdecks. Hier sei eine Containerlösung denkbar, um weitere Angebote, etwa gastronomischer Art, zu installieren, heißt es bei Eurofund. In der dritten, finalen Phase will Eurofund die Umgebung des Centers an der A40 angehen.

Eurofund Group und Signal Capital möchten, dass das RRZ zum „Vorreiter für das beste Einkaufserlebnis in der Region“ wird. Im Mai 2025 haben die ersten Abrissarbeiten im Einkaufszentrum begonnen, bis Mitte 2027 soll die Sanierung abgeschlossen sein. Bisher bekannt sind die Neuansiedlungen der Supermarktkette Kaufland, des Kaufhauses Müller und des Freizeitcenters „Adventica“. Kaufland wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2026 im Westflügel auf rund 7300 Quadratmetern eröffnen. Müller soll ebenfalls 2026 am neu gestalteten Westeingang auf 2400 Quadratmetern einziehen. „Adventica“, ein neuartiges Freizeitkonzept aus Osteuropa, plant seine Eröffnung bereits im zweiten Quartal 2025 auf 3300 Quadratmetern im Bereich neben dem Cinemaxx.

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Rhein-Ruhr Zentrum

Projektentwickler:

Eurofund Group und Signal Capital Partners Limited

Invest: ca. 180 Mio. Euro

Zeitraum:
mehrere Etappen bis ca. 2028

Eurofund Group

Herr Neven Grzeta
CEO Germany Retail

Paseo de la Castellana 13, 5º dcha

28046 Madrid (Spain)

T: +34 915 994 472

E: hello@eurofundgroup.com

Mülheim - Rathausmarkt

MÜLHEIM DENKT SEINE CITY NEU

Der Leitgedanke für die Weiterentwicklung des Mülheimer Rathausmarktes folgt einerseits dem Anspruch diesem zentralen Ort ein neues, identitätsstiftendes Gesicht zu verleihen und gleichzeitig die vorhandenen Qualitäten und Merkmale des Ortes zu erkennen, in die Planung einzubeziehen und zu stärken.

Das wesentlichste Qualitätsmerkmal stellt hier das historische Rathaus mit seiner repräsentativen Eingangsfassade dar. Diesem Bauwerk eine würdige Platzgestaltung gegenüberzustellen, erfordert einen besonders sensiblen Umgang bei der Planung neuer baulicher Elemente und der Wahl neuer Gestaltungsmittel. Die zentrale Lage und gute Anbindung an wichtige Wege- und Verkehrsverbindungen der Stadt, wie die Fußgängerzone, den Radschnellweg RS1 oder die Nähe zur Ruhrpromenade bieten großes Potenzial diesen Ort mit gestalterischen und architektonischen Lösungen zu beleben und für einen vielfältigen Bevölkerungskreis nachhaltig nutzbar zu machen.

Der neue Baukörper („Platzhaus“) soll durch die Architektursprache allseitig mit dem öffentlichen Stadtraum kommunizieren und neugierig machen. Der Fokus liegt auf der guten Ablesbarkeit der Angebote für alle Nutzer*innen. Hierfür wurde eine transparente Glasfassade um den massiven Kern, eine Art „hölzerne Vitrine“ gelegt, der die Nutzungen beherbergt. Wie ein umlaufendes Schaufenster gibt die abgerundete Glasfassade den Blick auf die verschiedenen Angebote frei und lädt dazu ein, den Baukörper zu erkunden. Das umlaufend auskragende Dach bietet dabei Schutz vor Sonne und Regen.

Anfang September 2025 wurde der ehemalige Kult-Kiosk auf dem Rathausmarkt abgerissen. Die Bauarbeiten des neuen Platzhause inkl. Umgestaltung des Marktplatzes sollen 2026 beginnen.

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Mülheimer Rathausmarkt (Umgestaltung)

Invest: 4,4 Mio. Euro
Zeitraum: 2025-2026

Amt für Stadtplanung und Wirtschaftsförderung

Katja Grittner
Amt für Stadtplanung und Wirtschaftsförderung /  Sachbearbeitung Stadtentwicklung
Telefon: (0208) 455-6116
E-Mail: Katja.Grittner@muelheim-ruhr.de

Mülheim - Projekt Dickswall

MÜLHEIM WIRD KLIMARESILENTER

Das neue MüIheimer Klimaschutzprojekt sieht vor, dass in der Mitte des Dickwalls eine grüne Bauminsel entsteht. Sie ist zur Regenwasserspeicherung und Ableitung gedacht. Der riesige Grünstreifen besteht aus zwei Teilen, hat eine Länge von 177 Meter und eine durchschnittliche Breite von 8,70 Meter. Geplant sind auf der Fläche große Bäume. Das Klimaschutzprojekt kostet rund eine Million Euro, wird aber mit mehr als 700.000 Euro gefördert.

Eine Art Klimainsel soll entstehen. 16 junge Bäume werden zwischen den Fahrspuren gepflanzt, genauer gesagt: Baum-Rigolen werden installiert. Das sind Systeme, die Niederschlagwasser so ableiten, dass es versickern oder zwischengespeichert werden kann. So wird eine neue Entwässerungsfläche werde hier in der Mülheimer City geschaffen, um Überschwemmungen bei Starkregen zu vermeiden.

Die Bauarbeiten begannen im August 2024 und werden in vier Phasen erfolgen, die jeweils etwa ein halbes Jahr lang dauern. Zunächst wird die nördliche Seite des Dickswalls umgebaut, inklusive Fahrbahn und Radweg. Die Parkhäuser Hans-Böckler-Platz und Forum sollen laut Stadt durchgehend erreichbar bleiben. Anschließend werden die beiden südlichen Fahrspuren angelegt und der grüne Mittelstreifen. In der dritten Bauphase (Sommer 2025 bis Frühjahr 2026) entstehen Geh- und Radweg auf der Südseite des Dickswalls. Abschließend wird der Verkehrsknotenpunkt zwischen Tourainer Ring und Dickswall neu gestaltet.

 

KRIS-Projekt: Umbau Dickswall

Bauzeit: Sommer 2024 bis ca. Ende 2026
Kosten: ca. 1 Mio. Euro (davon 710.000 Euro Fördermittel)

Amt für Verkehrswesen und Tiefbau

Thomas Wiegemann
Amt für Verkehrswesen und Tiefbau / Bau von Straßen
Bauleiter
Telefon: 0208 455-6636
E-Mail: thomas.wiegemann@muelheim-ruhr.de

Neubauprojekt Filchnerstraße

MÜLHEIM SETZT AUF NACHHALTIGE QUARTIERSENTWICKLUNG

Im November 2024 erfolgte der offizielle Spatenstich für die umfangreiche Neubaumaßnahme der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft SWB an der Filchnerstraße im Rahmen der Entwicklung des Quartiers Eichbaumsiedlung. Auf einer Grundstücksfläche von rund 9.200 Quadratmetern entstehen bis Herbst 2027 insgesamt 131 moderne Mietwohnungen – teils öffentlich gefördert – und damit rund 25 Prozent mehr Wohnraum als im niedergelegten Altbestand. Anschließend wird in einem zweiten Bauabschnitt der Neubau 51 weiterer Wohnungen folgen. Die Planung und Realisierung wurde im Rahmen eines Architektenwettbewerbs an Druschke Architektur aus Duisburg vergeben.

Das Projekt ist ein Pilot für zukunftsweisendes Bauen in Mülheim: Fünf freistehende Mehrfamilienhäuser werden in innovativer Holzbauweise errichtet, ergänzt durch Betonkernkonstruktionen für Treppen und Aufzüge. Die Holzfertigteile werden in einer spezialisierten Werkstatt vorgefertigt und ermöglichen so eine effiziente, nachhaltige und ressourcenschonende Bauweise mit kurzen Montagezeiten. Parallel entstehen im rückwärtigen Bereich Gebäude in klassischer Massivbauweise inklusive zweier Tiefgaragen – ein ausgewogener Mix aus Tradition und Innovation.

Die Quartiersentwicklung geht über den Wohnungsbau hinaus: Mit einer Seniorentagesstätte, betreutem Wohnen, einem Hausärztezentrum und einem SWB-Quartierspunkt entsteht ein lebendiges Umfeld, das soziale Infrastruktur und Wohnqualität miteinander verbindet. Dank der Kombination aus gefördertem und freifinanziertem Wohnraum wird ein vielfältiger Mietermix gewährleistet.

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Neubauprojekt Filchnerstraße im Quartier Eichbaumsiedlung Mülheim

  • 2018-2021 Einzelmodernisierungen (42 Wohnungen) und Neubau (76 Wohnungen) an Kleiststraße und Amundsenweg
  • 2019-2022 Großmodernisierung mit Grundrissveränderungen von 96 Wohnungen an der hinteren Filchnerstraße
  • 2020 Architektenwettbewerb für den vorderen Bereich Filchnerstraße
  • 2021-2022 Sanierung des Hochhauses an der Filchnerstraße/Ecke Gneisenaustraße
  • 2024-2027 Neubau von 131 Wohnungen an der Filchnerstraße
  • Ab 2027 Neubau von 51 Wohnungen an der Filchnerstraße

SWB-Service- Wohnungsvermietungs- und -baugesellschaft mbH

Christina Heine
Leitung Kommunikation/Marketing
Bahnstraße 25
Tel. 0208/45002-145
E-Mail: heine@swb-mh.de

Forum Medikum

MÜLHEIM BIETET GESUNDHEIT EIN NEUES FORUM

Die 1974 gebaute Shoppingmall mit direktem Anschluss an den Hauptbahnhof und den Nahverkehr wurde u. a. 1994 nach den Plänen der Architektenbüros Gerkan, Marg und Partner sowie Rhode, Kellermann, Wawrowsky auf rund 24.000 m² Grundfläche zu einer 120 m langen, von einem filigranen Dach aus Glas und Stahl überdachten Passage zum FORUM City Mülheim umgebaut und revitalisiert.

Nun steht Großes an, denn das FORUM verwandelt sich seit 2021 zum ersten Healing Architecture Center Europas, in dem Gesundheit, Nahversorgung, Shopping, Gastronomie, Betreuung und Mobilität an einem Ort gebündelt werden. In Summe werden bei dem 40 Mio. Euro teuren Umbau 14.500 m² von 52.000 m² Mietfläche von Handel in Medizinflächen verwandelt.

Bisher haben die AOK Rheinland Hamburg, ein Augenzentrum und eine Logopädie im Obergeschoss des Forums den Betrieb aufgenommen. Mitte 2025 haben zudem eine radiologische Praxis und der Gesundheitsklub Valmedica, ein Facharzt- und Therapeutenzentrum für Selbstzahler, eröffnet.

Auch im Bereich Vermietung im Einzelhandel sind für die Besucher einige Neuerungen zu erwarten. So werden die Modeketten „New Yorker“ und „Only“ 2026 neue Filialen im Forum eröffnen. Ebenfalls ist eine Modernisierung des Foodcourts weiterhin in Planung.

Das „Forum Medikum“ bietet für die täglich 30.000 Besucher*innen Raumkonzepte zur Verbesserung des Wohlbefindens, und das mit viel Grün und großflächigen Sitzgelegenheiten. Der Umbau soll nach Verzögerungen nun bis Ende 2026 realisiert sein.

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Forum Medikum (Forum City Mülheim)

Projektentwickler:

hausinvest

Invest: ca. 40 Mio. Euro

Zeitraum: bis ca. 2026

Multi Germany GmbH

Felix Veltel (Centermanager)

Multi Germany GmbH

Grafenberger Allee 337

40237 Düsseldorf

T: 0208 – 308 36 12

E: fveltel@multi.eu

Modernisierung Hauptbahnhof Mülheim

MÜLHEIM ERHÄLT EIN NEUES ENTREE ZUR CITY

Der U-Bahnhof Mülheim (Ruhr) Hauptbahnhof wird umfassend modernisiert. Die Umbauarbeiten haben Anfang 2022 begonnen und konzentrieren sich auf die Verteilerebene aus dem Jahr 1976. Nach fast 45 Jahren erhält der Bereich ein neues architektonisches Gesicht: Eine offene, freistehende Überdachung aus modernen ETFE-Folienkissen sorgt künftig für ein helles und freundliches Erscheinungsbild. Damit entsteht ein zeitgemäßer Zugang und Aufenthaltsbereich, der den Fahrgästen mehr Komfort und Aufenthaltsqualität bietet. Die Bauarbeiten erfolgen während des laufenden U-Bahn-Betriebs.

Oberirdisch erfolgen die Abrissarbeiten der bisherigen Passage (zwischen dem Forum und Hbf) seit Juni 2025, um anschließend Anfang 2026 eine neue Überdachung zu errichten. Nachdem das neue, imposante Foliendach im Spätsommer 2026 installiert ist, soll abschließend ab Oktober 2026 ein neues Ruhrbahn-Kundencenter gebaut werden.

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ZETCON Ingenieure GmbH

ZETCON Ingenieure GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung Suttner-Nobel-Allee 15 44803 Bochum Tel. +49 234 925 67 – 0

Umbau U-Bahnhof Mülheim (Hbf) + Passagensanierung

Auftraggeber

Ruhrbahn GmbH

Invest:

  • Gesamtbaukosten (Bau-und Betriebstechnik): ca.15.400.000,- €
  • davon Kosten Überdachung ca. 4.300.000,- €

Projektlaufzeit

2019 bis 2027

Bauprojekt Zeppelinstraße

MÜLHEIM BAUT FLEXIBEL UND FLOTT

Bis zum Sommer 2025 entstehen 135 neue Wohnungen entstehen, die eine ordentliche Entlastung für den Wohnungsmarkt in Mülheim an der Ruhr darstellen. Dafür wird das brachliegende Gelände der ehemaligen Mülheimer Stadtgärtnerei einer neuen Verwendung zugeführt. Bauherrin ist die Mülheimer Wohnungsbau eG. Doch die Genossenschaft trägt das Projekt bei Weitem nicht alleine: Nur in Kooperation mit der Kommune und mit tatkräftiger Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen war es möglich, das wegweisende Neubauprojekt seit Sommer 2023 so zügig voranzubringen.

Alle Wohnungen werden nach den Vorgaben des AsylbLG gebaut und in Holzrahmenbauweise errichtet. So wird eine starke Bauqualität mit maximaler Anpassungsfähigkeit kombiniert, denn später können aufgrund der modernen Bauweise verschiedene Wände verschoben oder herausgenommen werden.

Selten sieht man ein Bauprojekt so schnell in die Höhe wachsen: Im Januar 2024 wurden auf dem Gelände gut 14.300 m² großen Grundstück noch Rodungsarbeiten vorgenommen, dann Pfeiler in den Boden eingebracht. Ab Mai 2024 wurden bereits die ersten Fundamente gegossen und im August waren dann bereits die Arbeiten für Entwässerung und Kanalisation abgeschlossen, ebenso die fürs Fundament. Die Gebäude werden zügig zusammengesetzt und wachsen in die Höhe.

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Zepplinstraße (ehem. Stadtgärtnerei)

Bauherrin:

Mülheimer Wohnungsbau eG

Umfang: 135 Wohnungen

Bauphase: 2024 – 2025

Mülheimer Wohnungsbau eG

Andreas Winkler
Unternehmenskommunikation – Unternehmenssprecher

Mülheimer Wohnungsbau eG

Tel.: (0208) 696 12 – 212
E-Mail: Andreas.Winkler@mwb.info

 

Lindgens-Areal

MÜLHEIM LÄSST NICHTS BRACHLIEGEN

Die Bestandsgebäude der ehemaligen Lederfabrik Lindgens sind mit ihrer Flusslage ein Filetstück. Alle Bestandsgebäude stehen mittlerweile unter Denkmalschutz. Geplant ist die Schaffung eines nachhaltigen multifunktionalen Quartiers unter Ausnutzung der direkten Lage an der Ruhr und der sehr guten Verkehrsanbindung.

Schnell umsetzbar ist eine Revitalisierung der denkmalgeschützten Gebäude (rund 6.200 m² Brutto-Geschossfläche) z. B. durch die Ansiedlung von Gastronomie in den Erdgeschossen und Büros sowie Loftwohnungen in den Obergeschossen.

Auf den benachbarten Freiflächen werden in den kommenden fünf Jahren hochwertige, zum Teil barrierefreie Wohneinheiten errichtet, die mit Freizeit- und Erholungsflächen durchmischt werden.

Zeitliche Entwicklungsperspektive: Nutzung der Bestandsgebäude kurzfristig (sofort verfügbar); weitere Quartiersentwicklung mittelfristig (fünf Jahre).

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ehemalige Lederfabrik Lindgens

Projektentwickler:

SMW GmbH

Grundstücksgröße: ca. 5.835 m²
Mögliche BGF: ca. 6.200 m²

9 Baufelder

  • Baufelder 1 bis 4:
    wohnwirtschaftliche Gebäude
  • Baufelder 5, 7, 8 und 9:
    gewerbliche und/oder wohnwirtschaftliche Nutzung
  • Baufeld 6: ausschließlich gewerbliche Nutzung
  • Baufeld 7:
    denkmalgeschützten Gebäude

SMW GmbH

Christian Hechler

SMW GmbH,
Friedrich-Ebert-Straße 39
45468 Mülheim an der Ruhr
T: 0208 – 30 05 17 20
E: christian.hechler@spkmh.de

Parkstadt Mülheim

MÜLHEIM WIRD PARKSTADT

In der ehemaligen Zentrale der Unternehmensgruppe Tengelmann entwickelt SORAVIA aus den alten Industriebauten unterschiedlichster Epochen inmitten weitläufiger Parkanlagen ein neues und lebendiges Stadtquartier.

Die PARKSTADT MÜLHEIM wird nicht nur Lebens- und Arbeitsraum bieten, sondern ein richtungsweisendes, ganzheitliches Konzept für Ökologie, Nachhaltigkeit und Klimaresilienz verwirklichen. In der Mitte des Stadtteils errichtet SORAVIA einen See. Dieser soll einen attraktiven und erfrischenden Anziehungspunkt zur Naherholung zwischen den umgebenden Gebäuden aus Altbestand und Neubauten bilden.

Die Entwicklung der PARKSTADT MÜLHEIM zählt aktuell zu den ambitioniertesten Development-Projekten Deutschlands.

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Parkstadt Mülheim (ehemals Tengelmann)

Projektentwickler:

Soravia und Stadt Mülheim an der Ruhr

Nutzfläche: ca. 65.000 m² (Bestand), ca. 89.000 m² (Neuentwicklung)

Status: in Entwicklung, 68% der Bestandsflächen vermietet

Projektvolumen: ca. 400 Mio. Euro
Fertigstellung: Revitalisierung Altbestand bis 2024, Neuentwicklung bis 2029

SORAVIA Deutschland GmbH

SORAVIA Deutschland GmbH
Herr Lorenz Tragatschnig
Head of Rhein/Ruhr Project Developer
T: +43 664 – 60 00 88 94
E: l.tragatschnig@soravia.at