Entwicklungsprojekte aus Mülheim auf der EXPO REAL

Vom 5. bis 7. Oktober 2026 wird München erneut zum zentralen Treffpunkt der internationalen Immobilienwirtschaft: Die EXPO REAL bringt Entscheiderinnen und Entscheider aus Immobilien, Investitionen und Infrastruktur zusammen und bildet die gesamte Wertschöpfungskette der Branche ab – von Projektentwicklung und Finanzierung über Planung und Realisierung bis hin zum Betrieb.

Im Mittelpunkt stehen aktuelle Herausforderungen und Zukunftsthemen der Immobilienwirtschaft. Dazu gehören nachhaltiges Bauen und Dekarbonisierung, künstliche Intelligenz und digitale Lösungen, die Transformation von Bestandsimmobilien sowie die Entwicklung zukunftsfähiger Städte und Quartiere. Erstmals rückt die Messe zudem investierbare Infrastruktur stärker in den Fokus. Ein umfangreiches Konferenz- und Veranstaltungsprogramm bietet Raum für neue Impulse, fachlichen Austausch und internationale Vernetzung.

Traditionell bündelt das Ruhrgebiet seine Kräfte auf dem Gemeinschaftsstand der Business Metropole Ruhr (BMR). Mit einer Fläche von rund 748 Quadratmetern ist er erneut der größte Stand der Messe. Insgesamt 102 Aussteller aus Kommunen, Immobilienwirtschaft, Projektentwicklung und Investmentbranche präsentieren dort Projekte, Flächen und Konzepte für die Stadtentwicklung der Zukunft.

Mülheim an der Ruhr nutzt die internationale Bühne, um ausgewählte Entwicklungsflächen, zukunftsweisende Quartiere und konkrete Investitionsmöglichkeiten in den Fokus zu rücken. Zugleich präsentiert sich die Stadt als hervorragend angebundener Wirtschafts- und Immobilienstandort mitten in der Metropole Ruhr.

Welche Mülheimer Projekte 2026 in München vorgestellt werden, welche Standorte besonderes Potenzial bieten und welche Perspektiven sich für Investoren und Projektentwickler eröffnen, zeigt diese Sonderseite.

Dabei setzen wir auf drei Projekttypen A) Projekte mit dem Label „Waterfront Development“ B) Projekte am Flughafen Essen-Mülheim und C) Projekte Dritter.

HINWEIS: Diese Sonderseite wird zurzeit umfänglich aktualisiert bzw. erweitert!

Ihre Ansprechpartner auf der EXPO REAL 2026

Besuchen Sie uns auf dem BMR-Stand: Halle B1, Stand B1.230!

Nutzen Sie vor Ort die Möglichkeit uns und unsere Projekte kennenzulernen! Wir freuen uns über Ihr Interesse an der Stadt Mülheim an der Ruhr und an unseren Entwicklungsprojekten.

Kontakt während der Messe

KAY ZELLMANN
Abteilungsleitung
(0151) 703 754 26

 

FABIAN LÜDTKE 

stellvertr, Abteilungsleitung

(0170) 61 05 802 

PAUL-RICHARD GROMNITZA

Kommunikation
(0208) 455 6124

Projekttyp A: Mülheim-West

Mülheim denkt ein neues stadtbildprägendes Transformationsquartier

Mit der Entwicklung des ehemaligen Geländes der Friedrich-Wilhelms-Hütte an der Friedrich-Ebert-Straße bietet sich der Stadt Mülheim an der Ruhr eine einmalige Chance, ein neues, identitätsstiftendes Gewerbegebiet mit regionaler Strahlkraft zu schaffen. Unter dem Namen „Uferpromenade Mülheim-West“ soll auf dem traditionsreichen Industriestandort ein modernes Quartier entstehen, das wirtschaftliche Entwicklung, urbane Lebensqualität und die besondere Lage an der Ruhr miteinander verbindet.

Ein zentrales Element der Entwicklung ist die Schaffung einer durchgängigen Promenade entlang der Ruhr. Diese soll nicht nur die Verbindung zwischen der Mülheimer Innenstadt und dem Stadtteil Styrum stärken, sondern zugleich die bislang nicht zugängliche Wasserkante für die Öffentlichkeit öffnen und erlebbar machen.

Mülheim-West

Uferpromenade Mülheim-West – die wichtigsten Fakten

  • Standort: Ehemaliges Gelände der Friedrich-Wilhelms-Hütte an der Friedrich-Ebert-Straße, direkt an der Ruhr und nahe der Innenstadt.
  • Gesamtfläche: ca. 39 ha, davon ca. 36 ha Entwicklungsfläche und 3 ha Naturschutzgebiet im Eigentum von RWW.
  • Ziel: Modernes Gewerbequartier mit Produktion, Handwerk, Büros, Kultur, Gastronomie und Freizeit sowie einer öffentlich zugänglichen Ruhrpromenade.

Teilgebiete

  • Fläche A | ca. 5,5 ha: Urbanes Herzstück mit denkmalgeschützten Industriegebäuden; vorgesehen für Kultur, Kreativwirtschaft, Gastronomie, Büros, Dienstleistungen und urbane Produktion.
  • Fläche B | k.A.: Gewerbe und Produktion für kleine und mittlere Unternehmen; mögliche Andienung über die Ruhr.
  • Fläche C | k.A.: Industrielle Produktion
  • Flächen A–C | zusammen ca. 16,5 ha:
  • Fläche D | ca. 12,5 ha: Geplanter Gewerbepark durch Panattoni Europe mit flexiblen Hallen für Mittelstand und Handwerk.
  • Fläche E | ca. 4,5 ha: Eigentum von Aldi Süd; eigene betriebliche Nutzung oder Verkauf für weitere gewerbliche Entwicklung.

Amt für Stadtplanung und Wirtschaftsförderung

Stadt Mülheim an der Ruhr,
Amt für Stadtplanung und Wirtschaftsförderung
Unternehmensservice
Herr Fabian Lüdtke
fabian.luedtke@muelheim-ruhr.de
T 0208 455-6122

 

Projekttyp A: Ruhrbania Baufelder 3 und 4

Mülheim lebt am Fluss

Das Projekt Ruhrbania sollte Mülheim wieder „an die Ruhr“ bringen. Und es ist bisher auch mehr als geglückt. Die Baufelder 1 und 2 mit ihren Geschäfts-, Wohn- und Bürohäusern sind fertig gestellt worden und mit den Baufeldern 3 und 4 stehen insgesamt noch weitere rund 19.000 m² Entwicklungsfläche zur Verfügung. Diese Fläche ist die Verlängerung des Ruhrbania-Projektes nach Norden und ist der Lückenschluss zum Entwicklungsgebiet Mülheim-West.

Auf dem Areal stehen gegenwärtig kleine Bürogebäude bzw. wird es als Grünfläche benutzt. Zukünftig soll eine multifunktionale Mischnutzung aus Arbeiten/Büroräumlichkeiten, attraktivem Wohnen direkt am Wasser, Versorgung und Erholung/Freizeit an der Ruhr einschließlich Gastronomie erfolgen.

Baufelder 3 und 4

  • Lage: Zwischen RS1-Viadukt und Konrad-Adenauer-Brücke, direkt an der Ruhr und entlang der Friedrich-Ebert-Straße.
  • Größe: Zusammen ca. 7.750 m² (0,78 ha), ohne das ehemalige AOK-Grundstück.
  • Bestand: Gesundheitsamt und Frühförderzentrum; beide Gebäude sollen abgerissen werden.
  • Zeitplanung: geplanter Verkauf der geräumten Flächen an die SWB laut Ratsbeschluss voraussichtlich Anfang 2027.
  • AOK-Gebäude: Bleibt erhalten und ist als neues Bürgeramt vorgesehen.

Projekttyp A: Mülheim - Rathausmarkt/Platzhaus

MÜLHEIM DENKT SEINE CITY NEU

Der Leitgedanke für die Weiterentwicklung des Mülheimer Rathausmarktes folgt einerseits dem Anspruch diesem zentralen Ort ein neues, identitätsstiftendes Gesicht zu verleihen und gleichzeitig die vorhandenen Qualitäten und Merkmale des Ortes zu erkennen, in die Planung einzubeziehen und zu stärken.

Das wesentlichste Qualitätsmerkmal stellt hier das historische Rathaus mit seiner repräsentativen Eingangsfassade dar. Diesem Bauwerk eine würdige Platzgestaltung gegenüberzustellen, erfordert einen besonders sensiblen Umgang bei der Planung neuer baulicher Elemente und der Wahl neuer Gestaltungsmittel. Die zentrale Lage und gute Anbindung an wichtige Wege- und Verkehrsverbindungen der Stadt, wie die Fußgängerzone, den Radschnellweg RS1 oder die Nähe zur Ruhrpromenade bieten großes Potenzial diesen Ort mit gestalterischen und architektonischen Lösungen zu beleben und für einen vielfältigen Bevölkerungskreis nachhaltig nutzbar zu machen.

Der neue Baukörper („Platzhaus“) soll durch die Architektursprache allseitig mit dem öffentlichen Stadtraum kommunizieren und neugierig machen. Der Fokus liegt auf der guten Ablesbarkeit der Angebote für alle Nutzer*innen. Hierfür wurde eine transparente Glasfassade um den massiven Kern, eine Art „hölzerne Vitrine“ gelegt, der die Nutzungen beherbergt. Wie ein umlaufendes Schaufenster gibt die abgerundete Glasfassade den Blick auf die verschiedenen Angebote frei und lädt dazu ein, den Baukörper zu erkunden. Das umlaufend auskragende Dach bietet dabei Schutz vor Sonne und Regen.

Anfang September 2025 wurde der ehemalige Kult-Kiosk auf dem Rathausmarkt abgerissen. Die Bauarbeiten des neuen Platzhause inkl. Umgestaltung des Marktplatzes sollen 2027 beginnen.

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Mülheimer Rathausmarkt (Umgestaltung)

Invest: 4,4 Mio. Euro
Zeitraum: 2025-2026

Amt für Stadtplanung und Wirtschaftsförderung

Katja van Megen
Amt für Stadtplanung und Wirtschaftsförderung /  Sachbearbeitung Stadtentwicklung
Telefon: (0208) 455-6116
E-Mail: Katja.van.Megen@muelheim-ruhr.de@muelheim-ruhr.de

Projekttyp A: Mülheimer Wasserbahnhof

Mülheim bringt sein Wahrzeichen ins 21. Jahrhundert

Der Mülheimer Wasserbahnhof feiert im kommenden Jahr seinen 100. Geburtstag. Ursprünglich wurde das Bauwerk als einfache Umsteigemöglichkeit mit Trinkhalle für die Fahrgäste der Ruhrschifffahrt konzipiert. Nach nur fünf Jahren Bauzeit ging der Wasserbahnhof auf der sogenannten Schleuseninsel schließlich in Betrieb. Seither hat das Gebäude einige bauliche Veränderung erfahren. Zum Beispiel erhielt der Baukörper ein zusätzliches Geschoss, der Wandelgang in der obersten Etage wurde geschlossen und sogar ein Spitzdach modelliert. Seit einigen Jahren steht der Wasserbahnhof jedoch nahezu leer, das große Ruhrhochwasser im Jahr 2021 hat dem Bauwerk ebenfalls zugesetzt. Immerhin konnte 2025 bereits wieder der provisorische Betrieb des Biergartens „Mölmsche Oase“ aufgenommen werden.

Der Erwerb des Gebäudes durch die Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH (MST) Ende 2025 weckt die Hoffnung, dass der Wasserbahnhof wieder zu altem Glanz zurückfindet und einer neuen Nutzung zugeführt wird. Dabei soll der gesamte Komplex zu einem touristischen Aushängeschild der Stadt Mülheim an der Ruhr werden – schließlich liegt die Immobilie direkt am Ruhrtalradweg und ist zentraler Ausgangspunkt sämtlicher Fahrten der Weißen Flotte mit mehr als 70.000 Fahrgästen pro Jahr.

Neben dem Servicecenter der Weißen Flotte, deren Schiffe am Ufer in unmittelbarer Nähe des Wasserbahnhofs liegen, soll auch die Gastronomie wiederbelebt werden. Dafür ist eine umfangreiche Sanierung in den kommenden Jahren notwendig. Im ersten Schritt wurde mit der Caspar Köchling GmbH aus Dortmund 2026 ein Generalplaner gefunden, der derzeit die konkreten Sanierungspläne für die Bereiche Dach & Fach erarbeitet. Saniert wird modular. Parallel dazu ist die MST derzeit aktiv auf der Suche nach Gastronomiepartnern, die möglichst ab 2027 in den Wiederaufbau integriert werden können. Wenn alle Zahnräder reibungslos ineinandergreifen, könnte der Wasserbahnhof in Mülheim an der Ruhr Ende 2028 wieder zu einem der schönsten Plätze an der Ruhr werden.

Wasserbahnhof Mülheim an der Ruhr

  • Adresse und Lage: Alte Schleuse 1, 45468 Mülheim an der Ruhr; auf der Schleuseninsel, direkt an der Ruhr und am Ruhrtalradweg, nahe der Innenstadt.
  • Eröffnung: 1927; 100-jähriges Jubiläum 2027. Ursprünglich Umsteigestelle mit Trinkhalle für die Fahrgäste der Ruhrschifffahrt.
  • Denkmalschutz: Seit 1989; markantes Gebäude mit Rundform und kupfergedecktem Spitzdach. www1.muelheim-ruhr.de
  • Eigentümerin: Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH (MST) seit Ende 2025.
  • Touristische Bedeutung: Zentraler Ausgangspunkt der Weißen Flotte mit mehr als 70.000 Fahrgästen jährlich.
  • Aktuelle Nutzung: Servicecenter der Weißen Flotte und provisorischer Biergarten „Mölmsche Oase“, seit 2025 wieder in Betrieb; das Hauptgebäude steht weitgehend leer.
  • Entwicklungsziel: Wiederbelebung als touristisches Aushängeschild mit Gastronomie und Schifffahrtsservice.
  • Sanierung: Schrittweise Sanierung, zunächst von Dach und Gebäudehülle; Generalplaner: Caspar Köchling GmbH, Dortmund.
  • Betreibersuche: Gastronomiepartner gesucht, die möglichst ab 2027 in den Wiederaufbau eingebunden werden.
  • Zeitperspektive: Wiederbelebung bis Ende 2028 angestrebt, abhängig vom Sanierungsverlauf und der Betreibergewinnung.

Projekttyp A: Lindgens-Areal

MÜLHEIM LÄSST NICHTS BRACHLIEGEN

Die Bestandsgebäude der ehemaligen Lederfabrik Lindgens sind mit ihrer Flusslage ein Filetstück. Alle Bestandsgebäude stehen mittlerweile unter Denkmalschutz. Geplant ist die Schaffung eines nachhaltigen multifunktionalen Quartiers unter Ausnutzung der direkten Lage an der Ruhr und der sehr guten Verkehrsanbindung.

Schnell umsetzbar ist eine Revitalisierung der denkmalgeschützten Gebäude (rund 6.200 m² Brutto-Geschossfläche) z. B. durch die Ansiedlung von Gastronomie in den Erdgeschossen und Büros sowie Loftwohnungen in den Obergeschossen.

Auf den benachbarten Freiflächen werden in den kommenden fünf Jahren hochwertige, zum Teil barrierefreie Wohneinheiten errichtet, die mit Freizeit- und Erholungsflächen durchmischt werden.

Zeitliche Entwicklungsperspektive: Nutzung der Bestandsgebäude kurzfristig (sofort verfügbar); weitere Quartiersentwicklung mittelfristig (fünf Jahre).

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ehemalige Lederfabrik Lindgens

Projektentwickler:

SMW GmbH

Grundstücksgröße: ca. 5.835 m²
Mögliche BGF: ca. 6.200 m²

9 Baufelder

  • Baufelder 1 bis 4:
    wohnwirtschaftliche Gebäude
  • Baufelder 5, 7, 8 und 9:
    gewerbliche und/oder wohnwirtschaftliche Nutzung
  • Baufeld 6: ausschließlich gewerbliche Nutzung
  • Baufeld 7:
    denkmalgeschützten Gebäude

SMW GmbH

Christian Hechler

SMW GmbH,
Friedrich-Ebert-Straße 39
45468 Mülheim an der Ruhr
T: 0208 – 30 05 17 20
E: christian.hechler@spkmh.de

Projekttyp B: Gewerbepark Flughafen Essen-Mülheim

Mülheim schafft Raum für neue Perspektiven

Am Flughafen Essen-Mülheim soll ein Gewerbepark entstehen, der Unternehmen flexible Entwicklungsmöglichkeiten bietet und den Standort mit dem Stadtteil Raadt verbindet. Der städtebauliche Rahmenplan zeigt, wie Flächen für Büro, Produktion und Lager mit Grünräumen und kurzen Wegen zusammenwirken könnten.

Flexible Grundstücke und vielfältige Nutzungen

Der Entwurf sieht Grundstücke von rund 1.000 bis 16.000 Quadratmetern vor, die sich je nach Bedarf zusammenlegen oder teilen lassen. Für die Gewerbegebäude berechnet der Rahmenplan rund 55.600 Quadratmeter Bruttogeschossfläche. Davon entfallen etwa 38.600 Quadratmeter auf Büros und 17.000 Quadratmeter auf Produktion und Lager. Die überwiegend drei- bis sechsgeschossige Bebauung soll unterschiedliche Gebäudeformen ermöglichen. Alle Flächenangaben sind Planungswerte und beschreiben noch kein verfügbares Angebot.

Eine Promenade als Verbindung

Eine zentrale Promenade soll die geplanten Gewerbeflächen im Westen mit dem östlichen Zentralbereich des Flughafens verbinden. Begrünte Plätze und Außenbereiche könnten Orte für Begegnung und Austausch schaffen. Für das ehemalige Flughafengebäude sind Gastronomie sowie Ausstellungs- und Konferenzflächen angedacht.

Ein Großteil der Stellplätze soll in Quartiersgaragen gebündelt werden. So könnte auf den Grundstücken mehr Platz für Grün entstehen und das Wegenetz für Fußgängerinnen, Fußgänger und Radfahrende gestärkt werden.

Grün und Energie von Anfang an mitgedacht

Photovoltaik auf großen Dachflächen, Dach- und Fassadenbegrünung sowie Flächen zur Rückhaltung und Versickerung von Regenwasser gehören zum Konzept. Ein grüner Korridor mit klimaangepassten Bäumen, Obstgehölzen und Blühwiesen soll den Übergang zum Stadtteil Raadt gestalten.

Der Rahmenplan ist die städtebauliche Grundlage für die weitere Entwicklung. Er zeigt das Potenzial eines Gewerbestandorts, der betriebliche Nutzungen, Mobilität und Aufenthaltsqualität zusammenbringt.

Gewerbepark Flughafen Essen-Mülheim

Gesamtfläche 99.751,6 m² (100,0 %) davon:
Gewerbe + QG Grundstücke 36.734,5 (36,8 %)
Verkehrsfläche 14.846,5 (14,9%)
Stellplätze im öffentlichen Raum 200,0 (0,2%)
Park 21.008,4 (21,1%)
Plätze 7.552,1 (7,6 %)
Grünstreifen 5.971,7 (6,0 %)
Pitstop + Beykozplatz 13.438,3 (13,5 %)

Projekttyp B: Hotelstandort Flughafen Essen-Mülheim

Mülheim ermöglicht neue Perspektive für Hotelerie

Im geplanten Gewerbepark am Flughafen Essen-Mülheim ist ein kompakter Hotelbaukörper vorgesehen. Als mögliche Zielgruppen kommen Geschäftsreisende, Gäste der Unternehmen am Standort und Veranstaltungsbesucher infrage. Das Hotel könnte sich damit als Übernachtungs- und Serviceangebot für den entstehenden Gewerbepark positionieren.

Die Perspektive für Betreiber: Das Hotelangebot könnte von Beginn an in die Entwicklung des neuen Gewerbestandorts eingebunden werden. Gebäudegröße, Bettenzahl und Stellplätze sind Planungswerte; Betreiberkonzept und Umsetzung sind damit noch nicht festgelegt.

Die vorliegenden Planungsdaten sehen ein Hotel mit einer Bruttogeschossfläche von rund 4.431 m² und einer Nutzfläche von rund 2.880 m² vor. Bei fünf Geschossen und einer Grundfläche von ca. 886 m² entsteht ein kompakter und effizienter Baukörper.

Angedacht ist ein Haus mit rd. 200 Betten. Damit bietet der Standort die Größenordnung für ein leistungsfähiges Hotelkonzept, das sowohl Geschäftsreisende bzw. Gäste der ansässigen Unternehmen als auch Veranstaltungsbesucher (bspw. von der WDL) ansprechen wird.

Für die Mobilität der Gäste und Mitarbeitenden ist ein entsprechendes Stellplatzangebot vorgesehen. Der ermittelte Stellplatzbedarf beträgt 32 Pkw-Stellplätze sowie 13 Fahrradstellplätze. Die Pkw-Stellplätze sollen dabei gedeckt über eine Tiefgarage sowie über Stellplätze vor dem Hotel organisiert werden.

Ein Standort mit Perspektive

Die Einbindung in ein neues Gewerbegebiet schafft für einen Hotelbetreiber die Chance, von Beginn an Teil eines zukunftsorientierten Standortkonzepts zu sein. Die Kombination aus Flughafenstandort, gewerblicher Entwicklung und Hotelangebot schafft gute Voraussetzungen für ein Haus, das sich als Übernachtungs-, Business- und Serviceangebot für den gesamten Standort positioniert.

Der Hotelstandort Flughafen Essen/Mülheim verbindet damit die Entwicklung eines modernen Gewerbestandorts mit der Chance, ein zeitgemäßes Hotelangebot an einem etablierten und zugleich neu zu entwickelnden Wirtschaftsstandort zu realisieren.

Hotel am Beykozplatz

Planungsstand: Städtebaulicher Rahmenplan, 26. Februar 2026. Die Angaben beschreiben ein Konzept und noch kein feststehendes Hotelprojekt.

Kennzahl Planungswert
Grundfläche ca. 886 m²
Bruttogeschossfläche ca. 4.431 m²
Nutzfläche ca. 2.880 m²
Geschosse 5
Betten 192 – rund 200
Stellplatzbedarf 32 Pkw- und 13 Fahrradstellplätze

Projekttyp C: FlexCity

Mülheim schafft Platz

Frasers Property Industrial hat die Entwicklung des ehemaligen Siemens Techno-Parks zu einem modernen Industrie- und Gewerbepark im Mai 2026 abgeschlossen. Auf dem rund 195.000 m² großen Areal stehen neben Bestandsflächen neue, flexibel nutzbare Gewerbeflächen zur Verfügung. Die neu entwickelten Gebäude bieten insgesamt knapp 24.000 m² Mietfläche mit Lager-, Mezzanin- und Büroflächen.

Auch für Unternehmen, die aktuell einen neuen Standort suchen, gibt es noch Möglichkeiten: Eine große Gewerbehalle mit 7.152 m² Lagerfläche, 632 m² Mezzanin- und 510 m² Bürofläche steht zur Verfügung. Bei Bedarf kann die Halle auch ab 3.500 m² geteilt werden. Sechs Lkw -Ladedocks sowie 26 Pkw-Stellplätze ergänzen das Angebot.

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FlexCity Mülheim

Projektentwickler

Frasers Property Industrial

Größe der Entwicklungsfläche: ca. 23.000 m²

Zeitraum: 2024 bis Anfang 2026

Frasers Property Industrial

Wilhelm Heusch

Senior Manager Business Development

Frasers Property Industrial

wilhelm.heusch@frasersproperty.com

T +49 (0) 151 544 104 03

Projekttyp C: SWB-Service- Wohnungsvermietungs- und -baugesellschaft mbH

Doppelhochhäuser werden grüner

Mit der Sanierung des SWB-Doppelhochhauses am Hans-Böckler-Platz 7-9 ist in Mülheim an der Ruhr ein Projekt mit besonderer Strahlkraft für die Innenstadt gestartet: Erstmals wird ein Hochhaus bis einschließlich zur siebten Etage mit echter Fassadenbegrünung ausgestattet. Damit verbindet das Vorhaben höhere Wohnqualität, energetische Erneuerung und klimagerechte Stadtentwicklung auf weithin sichtbare Weise.

Nach der Sanierung der Bäder in den vergangenen Jahren hat nun die umfassende Modernisierung der Gebäudehülle begonnen. Den Auftakt macht Haus Nr. 9, das niedrigere der beiden Hochhäuser. Schritt für Schritt werden Fassadenelemente, schmale Laufbalkone und alte Jalousien zurückgebaut, Fassaden saniert, Betonflächen instandgesetzt sowie neue Fenster, moderne Paneele und Maßnahmen zum sommerlichen Wärmeschutz eingebaut. Auch eine Photovoltaikanlage und die Erneuerung der Dachabdichtung sind Teil des Projekts.

Das Erscheinungsbild des Hauses wird sich deutlich verändern: Bis zur siebten Etage entstehen Balkone mit Metallgeländern und integrierten Pflanzelementen, darüber werden grüne, lichtdurchlässige Glasbrüstungen angebracht. Gewässert und gedüngt werden die Pflanzen über eine computergesteuerte Bewässerungsanlage, die sich über das Galeriegeschoss in die Etagen verzweigt. Das benötigte Wasser zur Bewässerung wird aus einer Regenwasser-Zisterne gezogen. An der Nordseite ist zusätzlich ein längeres Begrünungselement vorgesehen. So wird aus dem Hochhaus nach und nach ein sichtbares Beispiel dafür, wie Wohnen, Klimaschutz und Architektur in der Stadt zusammenwirken können.

Zum SWB

Sanierung des SWB-Doppelhochhauses am Hans-Böckler-Platz 7-9

2024: Beginn der Badsanierungen in Haus Nr. 7 mit 22 Etagen, Fertigstellung 2025

2026: Start der Fassadensanierung und Badsanierungen von Haus Nr. 9 mit 18 Etagen, geplante Fertigstellung November 2027

2027: Start der Fassadensanierung in Haus Nr. 7, geplante Fertigstellung Frühjahr 2029

Parallel dazu: Überarbeitung des Brandschutzes sowie die Einrichtung eines zweiten Feuerwehraufzuges

Ansprechpartner

SWB-Service- Wohnungsvermietungs- und -baugesellschaft mbH

Christina Heine
Leitung Unternehmenskommunikation
Bahnstraße 25
Tel. 0208 45002-145
E-Mail: heine@swb-mh.de

Projekttyp C: CTPark Mülheim-Styrum

MÜLHEIM LÄSST ALTE GEWERBEFLÄCHEN SMART UND NACHHALTIG AUSSEHEN

CTP Deutschland, Projektentwickler und Manager von Gewerbe- und Industrieimmobilien entwickelt in Mülheim-Styrum einen neuen Hightech-Business Park.

CTP Deutschland, Bestandshalter, Projektentwickler und Manager von Logistik-, Gewerbe-und Industrieimmobilien entwickelt in Mülheim an der Ruhr einen neuen Hightech-Business Park. Ein 335.000 m² großes Gelände wurde dafür von dem französischen multinationalen Produktionsunternehmen Vallourec mit Sitz in Meudon in Frankreich erworben.

CTP wird das Brownfield, das gegenwärtig als industrielles Walzwerk genutzt wird, in ein innovatives, modernes Gewerbegebiet umwandeln, das mehr als 160.000 m² für Forschung und Entwicklung, Labore, Co-Working sowie Industrie- und Produktionsflächen für Unternehmen in wachstumsstarken technologieorientierten Sektoren wie Biowissenschaften und IT-Fertigung bieten wird. Auch die Flächen werden speziell auf die Bedürfnisse von KMUs und größeren Unternehmen zugeschnitten.

Die Abrissarbeiten auf der ehemaligen Vallourec-Fläche wurden im Sommer 2025 abgeschlossen. Bis Ende 2025 dauern die Vorbereitungen für die Bauarbeiten an, die voraussichtlich Anfang 2026 beginnen werden. Inder Zwischenzeit konnten bereits die ersten künftigen Mieter gewonnen werden. Anfang September 2025 wurde bekannt, dass Siemens Energy 20.000 Quadratmeter mieten wird. Die Fertigstellung der Flächen ist für das zweite Quartal 2027 geplant. Der Energietechnikkonzern wird künftig Standard- und Spezialwerkzeuge für den Bau und Service von Kraftwerken in Mülheim lagern, warten und für den weltweiten Einsatz vorbereiten. Neben rund 17.400 Quadratmetern Hallenfläche gehören auch Büro-, Technik- und Sozialflächen sowie Außenbereiche zum Mietumfang. Die Investitionssumme für den Ausbau der Siemens-Flächen beziffert CTP mit rund 25 Millionen Euro.

Ende Juli 2025 gab CTP bekannt, dass Europas größter börsennotierter Eigentümer, Entwickler und Bestandshalter von Logistik- und Industrieimmobilien, für die Westenergie AG, die größte Tochtergesellschaft der E.ON SE, eine maßgeschneiderte Build-to-Suit-Logistikimmobilie entwickeln wird. Die neue Immobilie der Westenergie AG wird eine Mietfläche von rund 12.000 Quadratmeter umfassen, die das Unternehmen langfristig angemietet hat.

Zu CTP

CTPark (ehemaliges Vallourec-Areal)

Projektentwickler:

CTP Deutschland

  • 335.000 m² großes Gelände
  • Invest ca. 250 Mio. Euro
  • mehr als 160.000 m² für Forschung und Entwicklung
  • neue Industrie- und Produktionsflächen für Unternehmen in wachstumsstarken technologieorientierten Sektoren wie Biowissenschaften und IT-Fertigung
  • Im Mittelpunkt der Gestaltung des neuen CTParks steht die Nachhaltigkeit. Photovoltaikanlagen werden eine fossilfreie Energieversorgung im Betrieb ermöglichen, und Teile des bestehenden Gebäudes werden beim Bau beibehalten, um den CO2-Ausstoß zu verringern.
  • Abrissarbeiten bis Sommer 2025 und schrittweiser Baubeginn ab 2026

CTP Deutschland

KONTAKTINFORMATIONEN FÜR ANALYSTEN- UND INVESTORENANFRAGEN:
Maarten Otte, Leiter der Abteilung Investor Relations
Mobil: +420 730 197 500
E-Mail: maarten.otte@ctp.eu

KONTAKTANGABEN FÜR MEDIENANFRAGEN:
Patryk Statkiewicz, Gruppenleiter für Marketing und PR
Mobil: +31 (0) 629 596 119
E-Mail: patryk.statkiewicz@ctp.eu

Projekttyp C: Rhein-Ruhr-Zentrum (RRZ)

MÜLHEIM VERWANDELT SICH IN DEUTSCHLANDS ERSTES SHOPPING RESORT

180 Mio. Euro wollen Eurofund Group und Signal Capital Partners Limited in das Rhein-Ruhr Zentrum (RRZ) stecken. Ziel ist, das RRZ in das „erste Shopping Resort in Deutschland“ zu verwandeln. Das Rhein-Ruhr Zentrum soll wieder zu einem regional bedeutenden und innovativen Stadtteilzentrum werden. Es entsteht ein starker Anziehungspunkt mit einem modernen Angebot für Shopping, Entertainment und Geselligkeit.

Die Idee: Gäste sollen im RRZ zukünftig nicht nur einkaufen, sondern alltägliche Erledigungen machen und viel Freizeit verbringen. „Unsere Umbauarbeiten des RRZ zielen darauf ab, dass die Menschen jeden Tag einen Grund haben werden, das Center zu besuchen“, erklärt Neven Grzeta, CEO Germany bei Eurofund.

Der Umbau soll in drei Phasen bis Ende des Jahrzehnts über die Bühne gehen. In der ersten Phase wird das Gastronomie- und Freizeitangebot erweitert werden, um so die Verweildauer im RRZ zu erhöhen. In einer zweiten Phase geht es um die geräumigen Bereiche auf dem Dach des Einkaufscenters, die heutigen Parkdecks. Hier sei eine Containerlösung denkbar, um weitere Angebote, etwa gastronomischer Art, zu installieren, heißt es bei Eurofund. In der dritten, finalen Phase will Eurofund die Umgebung des Centers an der A40 angehen.

Eurofund Group und Signal Capital möchten, dass das RRZ zum „Vorreiter für das beste Einkaufserlebnis in der Region“ wird. Im Mai 2025 haben die ersten Abrissarbeiten im Einkaufszentrum begonnen, bis Mitte 2027 soll die Sanierung abgeschlossen sein. Bisher bekannt sind die Neuansiedlungen der Supermarktkette Kaufland, des Kaufhauses Müller und des Freizeitcenters „Adventica“. Kaufland wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2026 im Westflügel auf rund 7300 Quadratmetern eröffnen. Müller soll ebenfalls 2026 am neu gestalteten Westeingang auf 2400 Quadratmetern einziehen. „Adventica“, ein neuartiges Freizeitkonzept aus Osteuropa, plant seine Eröffnung bereits im zweiten Quartal 2025 auf 3300 Quadratmetern im Bereich neben dem Cinemaxx.

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Rhein-Ruhr Zentrum

Projektentwickler:

Eurofund Group und Signal Capital Partners Limited

Invest: ca. 180 Mio. Euro

Zeitraum:
mehrere Etappen bis ca. 2028

Eurofund Group

Herr Neven Grzeta
CEO Germany Retail

Paseo de la Castellana 13, 5º dcha

28046 Madrid (Spain)

T: +34 915 994 472

E: hello@eurofundgroup.com

Projekttyp C: Neubauprojekt Filchnerstraße

MÜLHEIM SETZT AUF NACHHALTIGE QUARTIERSENTWICKLUNG

Im November 2024 erfolgte der offizielle Spatenstich für die umfangreiche Neubaumaßnahme der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft SWB an der Filchnerstraße im Rahmen der Entwicklung des Quartiers Eichbaumsiedlung. Auf einer Grundstücksfläche von rund 9.200 Quadratmetern entstehen bis Herbst 2027 insgesamt 131 moderne Mietwohnungen – teils öffentlich gefördert – und damit rund 25 Prozent mehr Wohnraum als im niedergelegten Altbestand. Anschließend wird in einem zweiten Bauabschnitt der Neubau 51 weiterer Wohnungen folgen. Die Planung und Realisierung wurde im Rahmen eines Architektenwettbewerbs an Druschke Architektur aus Duisburg vergeben.

Das Projekt ist ein Pilot für zukunftsweisendes Bauen in Mülheim: Fünf freistehende Mehrfamilienhäuser werden in innovativer Holzbauweise errichtet, ergänzt durch Betonkernkonstruktionen für Treppen und Aufzüge. Die Holzfertigteile werden in einer spezialisierten Werkstatt vorgefertigt und ermöglichen so eine effiziente, nachhaltige und ressourcenschonende Bauweise mit kurzen Montagezeiten. Parallel entstehen im rückwärtigen Bereich Gebäude in klassischer Massivbauweise inklusive zweier Tiefgaragen – ein ausgewogener Mix aus Tradition und Innovation.

Die Quartiersentwicklung geht über den Wohnungsbau hinaus: Mit einer Seniorentagesstätte, betreutem Wohnen, einem Hausärztezentrum und einem SWB-Quartierspunkt entsteht ein lebendiges Umfeld, das soziale Infrastruktur und Wohnqualität miteinander verbindet. Dank der Kombination aus gefördertem und freifinanziertem Wohnraum wird ein vielfältiger Mietermix gewährleistet.

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Neubauprojekt Filchnerstraße im Quartier Eichbaumsiedlung Mülheim

  • 2018-2021 Einzelmodernisierungen (42 Wohnungen) und Neubau (76 Wohnungen) an Kleiststraße und Amundsenweg
  • 2019-2022 Großmodernisierung mit Grundrissveränderungen von 96 Wohnungen an der hinteren Filchnerstraße
  • 2020 Architektenwettbewerb für den vorderen Bereich Filchnerstraße
  • 2021-2022 Sanierung des Hochhauses an der Filchnerstraße/Ecke Gneisenaustraße
  • 2024-2027 Neubau von 131 Wohnungen an der Filchnerstraße
  • Ab 2027 Neubau von 51 Wohnungen an der Filchnerstraße

SWB-Service- Wohnungsvermietungs- und -baugesellschaft mbH

Christina Heine
Leitung Unternehmenskommunikation
Bahnstraße 25
Tel. 0208/45002-145
E-Mail: heine@swb-mh.de

Projekttyp C: Modernisierung Hauptbahnhof Mülheim

MÜLHEIM ERHÄLT EIN NEUES ENTREE ZUR CITY

Der U-Bahnhof Mülheim (Ruhr) Hauptbahnhof wird umfassend modernisiert. Die Umbauarbeiten haben Anfang 2022 begonnen und konzentrieren sich auf die Verteilerebene aus dem Jahr 1976. Nach fast 45 Jahren erhält der Bereich ein neues architektonisches Gesicht: Eine offene, freistehende Überdachung aus modernen ETFE-Folienkissen sorgt künftig für ein helles und freundliches Erscheinungsbild. Damit entsteht ein zeitgemäßer Zugang und Aufenthaltsbereich, der den Fahrgästen mehr Komfort und Aufenthaltsqualität bietet. Die Bauarbeiten erfolgen während des laufenden U-Bahn-Betriebs.

Oberirdisch erfolgen die Abrissarbeiten der bisherigen Passage (zwischen dem Forum und Hbf) seit Juni 2025, um anschließend Anfang 2026 eine neue Überdachung zu errichten. Nachdem das neue, imposante Foliendach im Spätsommer 2026 installiert ist, soll abschließend ab Oktober 2026 ein neues Ruhrbahn-Kundencenter gebaut werden.

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ZETCON Ingenieure GmbH

ZETCON Ingenieure GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung Suttner-Nobel-Allee 15 44803 Bochum Tel. +49 234 925 67 – 0

Umbau U-Bahnhof Mülheim (Hbf) + Passagensanierung

Auftraggeber

Ruhrbahn GmbH

Invest:

  • Gesamtbaukosten (Bau-und Betriebstechnik): ca.15.400.000,- €
  • davon Kosten Überdachung ca. 4.300.000,- €

Projektlaufzeit

2019 bis 2027

Projekttyp C: Parkstadt Mülheim

MÜLHEIM WIRD PARKSTADT

In der ehemaligen Zentrale der Unternehmensgruppe Tengelmann entwickelt SORAVIA aus den alten Industriebauten unterschiedlichster Epochen inmitten weitläufiger Parkanlagen ein neues und lebendiges Stadtquartier.

Die PARKSTADT MÜLHEIM wird nicht nur Lebens- und Arbeitsraum bieten, sondern ein richtungsweisendes, ganzheitliches Konzept für Ökologie, Nachhaltigkeit und Klimaresilienz verwirklichen. In der Mitte des Stadtteils errichtet SORAVIA einen See. Dieser soll einen attraktiven und erfrischenden Anziehungspunkt zur Naherholung zwischen den umgebenden Gebäuden aus Altbestand und Neubauten bilden.

Die Entwicklung der PARKSTADT MÜLHEIM zählt aktuell zu den ambitioniertesten Development-Projekten Deutschlands.

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Parkstadt Mülheim (ehemals Tengelmann)

Projektentwickler:

Soravia und Stadt Mülheim an der Ruhr

Nutzfläche: ca. 65.000 m² (Bestand), ca. 89.000 m² (Neuentwicklung)

Status: in Entwicklung, 68% der Bestandsflächen vermietet

Projektvolumen: ca. 400 Mio. Euro
Fertigstellung: Revitalisierung Altbestand bis 2024, Neuentwicklung bis 2029

SORAVIA Deutschland GmbH

SORAVIA Deutschland GmbH
Herr Lorenz Tragatschnig
Head of Rhein/Ruhr Project Developer
T: +43 664 – 60 00 88 94
E: l.tragatschnig@soravia.at