Cyberangriffe werden raffinierter: Unternehmen sollten jetzt handeln

27. August 2026

KI-Bild: Stadt Mülheim an der Ruhr


Cyberangriffe werden professioneller – und bleiben für Unternehmen ein erhebliches wirtschaftliches Risiko. Eine aktuelle Bitkom-Studie zeigt: Besonders KI-gestützte Angriffe und Aktivitäten ausländischer Nachrichtendienste nehmen zu. Auch Mülheimer Unternehmen sollten ihre Schutzmaßnahmen jetzt überprüfen.

Nach Angaben des Digitalverbands Bitkom waren 96 Prozent der befragten Unternehmen in den vergangenen zwölf Monaten nachweislich oder vermutlich von Datendiebstahl, Industriespionage oder Sabotage betroffen. Der entstandene Schaden wird auf 211 bis 270,8 Milliarden Euro beziffert. Rund drei Viertel davon entfallen auf Cyberattacken.

Gleichzeitig verändert Künstliche Intelligenz die Bedrohungslage. Täuschend echte E-Mails, personalisierte Phishing-Versuche, Deepfakes und automatisierte Anrufe machen Angriffe effizienter und schwerer erkennbar. Hinzu kommt: Mehr als jedes dritte betroffene Unternehmen konnte mindestens einen Angriff einem ausländischen Nachrichtendienst zuordnen.

Häufig liegen die entscheidenden Schwachstellen im eigenen Unternehmen. Sicherheitsvorfälle werden nicht rechtzeitig erkannt, IT-Systeme sind fehlerhaft konfiguriert oder Zugriffsrechte unzureichend geschützt. Cybersicherheit ist deshalb keine reine Aufgabe der IT-Abteilung, sondern ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie.

Unterstützung für Mülheimer Unternehmen

Sie möchten Ihr Unternehmen besser schützen oder suchen geeignete Beratungs- und Förderangebote? Sprechen Sie uns an: Die Wirtschaftsförderung Mülheim an der Ruhr unterstützt Sie dabei, passende Anlaufstellen, Netzwerke und Angebote zu finden.

Weitere Informationen, Studie und Grafiken bei Bitkom

Cybersicherheit