Warnstreik bei der Ruhrbahn legt Busse und Bahnen lahm

30. Januar 2026

Bild: Stadt Mülheim an der Ruhr/Sabine Meier


Am Montag, 2. Februar, müssen Fahrgäste in Mülheim an der Ruhr, Essen und Oberhausen mit massiven Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr rechnen. Die Beschäftigten der Ruhrbahn und der STOAG treten ganztägig in den Warnstreik. Zahlreiche Bus- und Straßenbahnlinien fallen aus oder verkehren nur eingeschränkt.

Nicht vom Streik betroffen sind S-Bahnen und Regionalbahnen – sie fahren planmäßig sowie Fahrten zur Beförderung von Schüler*innen zwischen Schule und Sportstätte sowie die Beförderung von Förderschüler*innen in Kleinbussen.

Hintergrund des Arbeitskampfes sind die laufenden Tarifverhandlungen. Die Gewerkschaft ver.di fordert unter anderem eine Reduzierung der Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich, längere Ruhezeiten zwischen den Schichten sowie einen Zuschlag von mindestens 40 Prozent für Sonntagsarbeit. Die erste Verhandlungsrunde am 21. Januar blieb ohne Ergebnis; ein Angebot der Arbeitgeber liegt nach Angaben der Gewerkschaft bislang nicht vor.

Begleitend zum Warnstreik sind ab 10 Uhr Aktionen an den Betriebshöfen Mülheim-Rosendahl und Essen geplant.

Fahrgäste werden gebeten, sich frühzeitig über alternative Verbindungen zu informieren und – wenn möglich – auf andere Verkehrsmittel auszuweichen.

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