NRW: Regionale Wirtschaftsleistung im Jahr 2022 in Mülheim gestiegen {ARCHIV}
30. Juli 2024
Karte: Landesbetrieb IT.NRW
Im Jahr 2022 ist die Wirtschaftsleistung (gemessen am Bruttoinlandsprodukt) in fast allen nordrhein-westfälischen Kreisen und kreisfreien Städten gestiegen. Der Wert belief sich auf rund 794 Milliarden Euro (+6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr).
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, erreichten Duisburg (+12,7 Prozent), Bochum (+12,1 Prozent) und Gelsenkirchen (+11,7 Prozent) die höchsten Zuwachsraten im Vergleich zum Vorjahr.
Mülheim an der Ruhr behauptete mit einem Plus von 7,7 Prozent und einen BIP von 6,8 Mrd. Euro seine Position in der TOP-10 der wirtschaftlich erfolgreichsten Kommunen in NRW. Den größten Anteil der Bruttowertschöpfung hat mit 4,6 Mrd. Euro in Mülheim der Dienstleistungsbereich. Eine auffällig große Steigerung konnte außerdem die Land- und Forstwirtschaft verbuchen – hier ist die Bruttowertschöpfung von rund zwei auf rund drei Million Euro gestiegen (+25,3 Prozent).
Maßgebliche Wachstumsimpulse kamen aus dem Verarbeitenden Gewerbe. Insgesamt verzeichnete das Ruhrgebiet einen Anstieg der Wirtschaftsleistung um +7,4 Prozent und liegt damit knapp über dem Bundeswert (+7,2 Prozent). Die niedrigsten Zuwachsraten in NRW wurden in Solingen (+1,3 Prozent) und in Krefeld (+0,1 Prozent) verzeichnet.
Mülheim liegt mit 85.650 Euro je erwerbstätige Person deutlich über dem NRW-Durchschnitt
Die Stadt Bonn erreichte mit 104.469 Euro je erwerbstätige Person den höchsten Wert aller Kreise und kreisfreien Städte des Landes (+5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Auf den weiteren Plätzen folgten Düsseldorf mit 103.369 Euro (+4,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) und Leverkusen mit 101.533 Euro (−4,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Mülheim an der Ruhr verzeichnete in 2022 eine durchschnittlichen Wert von 85.650 Euro pro erwerbstätige Mülheimer*in.
Die niedrigsten Werte ergaben sich für Oberhausen (67.629 Euro) und Bottrop (66.707 Euro). Für NRW errechnete das Statistische Landesamt einen durchschnittlichen Wert von 81.605 Euro je erwerbstätige Person (+4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr).