Mülheimer Arbeitsmarkt im Dezember 2025

7. Januar 2026

Bild: Agentur für Arbeit


„Das Jahr 2025 endet in der Ruhrstadt mit einem leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit. Die Arbeitslosenquote hat sich dadurch nicht verändert und beträgt weiterhin 7,9 Prozent“, berichtet Jürgen Koch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Oberhausen.

Und er fügt hinzu: „Die Unternehmen haben uns mit 204 neuen Stellen rund 25 Prozent weniger Arbeitsstellen gemeldet als im November 2025. Dies ist im Dezember nicht ungewöhnlich, da viele Unternehmen Personalentscheidungen, aufgrund von Betriebsferien und Abwesenheiten der Personalverantwortlichen, auf das neue Jahr verschieben.“

Die Arbeitslosigkeit ist in Mülheim an der Ruhr im Dezember 2025 minimal gestiegen. 7.040 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 11 Personen mehr (0,2 Prozent) als im November und 178 Personen bzw. 2,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 7,9 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 7,7 Prozent.

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 2.169 Personen (44 Personen mehr als im Vormonat und 320 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 4.871 Arbeitslose registriert (33 Personen weniger als im Vormonat und 142 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 69 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

Insgesamt gab es in der Ruhrstadt 441 junge Arbeitslose unter 25 Jahren, 27 mehr als im Vormonat und 77 mehr als im Dezember 2024. Die Jugendarbeitslosenquote beträgt 5,6 Prozent (-0,3 %-Punkte zum Vormonat). Von den Jugendlichen befanden sich 170 Personen in der Betreuung des Rechtskreises SGB III (Arbeitslosenversicherung), 7 mehr als im Vormonat. Bei dem Mülheimer Jobcenter waren 271 arbeitslose Jugendliche registriert, 20 mehr als im November und 65 mehr als im Vorjahresmonat.

Die Unterbeschäftigung umfasste im Berichtsmonat 9.004 Personen. Das waren 27 mehr als im Vormonat und 359 weniger als im Vorjahresmonat. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 9,9 %.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 204 Stellen wurden im Dezember neu gemeldet (69 weniger als im Vormonat, aber 29 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Baugewerbe, Gesundheits- und Sozialwesen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen. Aktuell befanden sich damit 1.430 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.


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