IW-Gemeindecheck 2026: Mülheim bleibt „sehr gut“ versorgt
26. Mai 2026
Bild: Stadt Mülheim an der Ruhr/Wolfgang Sauerland
Wie gut funktioniert der Alltag vor Ort? Gibt es gute Schulen, Gesundheitsangebote und Mobilität? Genau das untersucht der neue IW-Gemeindecheck 2026 des Instituts der deutschen Wirtschaft. Für Mülheim an der Ruhr fällt das Ergebnis insgesamt positiv aus. Die Stadt erreicht bundesweit Rang 560 von 10.817 Gemeinden und wird weiterhin in die Kategorie „sehr gut versorgt“ eingeordnet. Damit zählt Mülheim zu den besten rund fünf Prozent aller untersuchten Kommunen in Deutschland.
Der IW-Gemeindecheck bewertet Kommunen anhand zahlreicher Indikatoren aus den Bereichen Bildung, Gesundheit, Mobilität, Digitales und Freizeit. Grundlage sind unter anderem Daten zu Kitas, Schulen, Gesundheitsversorgung, Verkehrsanbindung und kommunaler Infrastruktur.
Für Mülheim zeigt sich ein differenziertes Bild: Vergleichsweise stark schneidet die Stadt im Bereich Gesundheit ab (Rang 385). Verbesserungspotenziale zeigen sich etwa in den Bereichen Bildung (Rang 1.466) und Mobilität (1.333).
Ruhrgebiet zeigt starke Standortqualität
Der Blick in die Region fällt insgesamt bemerkenswert aus: Mehrere Ruhrgebietsstädte erreichen bundesweit Spitzenplätze. Angeführt wird das Ruhrgebiet von Herne (Rang 27), gefolgt von Dortmund (63), Bochum (72) und Essen (112). Die Ergebnisse unterstreichen: Eine leistungsfähige Daseinsvorsorge bleibt ein zentraler Standortfaktor – für wirtschaftliche Entwicklung ebenso wie für die Attraktivität einer Stadt als Wohn- und Arbeitsort.