Innovationspreis des Netzwerks ZENIT in Mülheim verliehen
11. Februar 2026
BU: Preisträger und Ausrichter des Innovationspreises des Netzwerks ZENIT nach der Preisverleihung am 10. Februar in Mülheim. Im Vordergrund Sascha Devigne, Geschäftsführer des Wettbewerbssiegers STUDIO 47 Stadtfernsehen Duisburg GmbH und Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, die den Preis als Schirmfrau überreichte. Foto: ZENIT
Am 10. Februar 2026 wurde in Mülheim an der Ruhr der Innovationspreis des Netzwerks ZENIT e.V. vergeben. Rund 100 Gäste nahmen an der Preisverleihung teil. Die Auszeichnung würdigt innovative Lösungen für digitalisierte Prozesse und Geschäftsmodelle von und für kleine und mittlere Unternehmen in Nordrhein-Westfalen. Gesucht worden waren innovative Lösungen für digitalisierte Prozesse oder Geschäftsmodelle von und für KMU in NRW.
Die Preise überreichten NRW-Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur als Schirmfrau des Wettbewerbs sowie der Vorstandsvorsitzende des Netzwerks ZENIT e.V., Thomas Eulenstein.
Platz 1: Studio 47 (Duisburg)
STUDIO 47 Stadtfernsehen Duisburg GmbH & Co. KG wurde mit dem mit 10.000 Euro dotierten Innovationspreis ausgezeichnet. Prämiert wurden zwei KI-basierte Tools – „BotCast“ und „ClipSense“ – für den redaktionellen Einsatz. Die Anwendungen ermöglichen automatisierte Nachrichtenproduktion sowie intelligente Videoarchivierung und sind speziell für TV- und Online-Redaktionen entwickelt worden.
Platz 2: IANUS Simulation (Dortmund)
Den zweiten Platz (5.000 Euro) belegte IANUS Simulation GmbH. Mit „ECOTWIN“ hat das Unternehmen eine hybride KI-Plattform entwickelt, die komplexe Digital-Twin-Anwendungen für den Mittelstand praktikabel macht. Ziel ist die Optimierung von Produktionsprozessen durch Echtzeit-Datenanalyse und Simulation.
Platz 3: Petanux (Bonn)
Der dritte Platz (2.500 Euro) ging an Petanux GmbH. Die Plattform „RytAIIsy“ unterstützt den stationären Einzelhandel unter anderem bei der Echtzeit-Überwachung von Regallücken, Kundenströmen und Self-Checkout-Prozessen – datenschutzkonform und modular aufgebaut.
Alle drei Unternehmen erhalten zusätzlich eine einjährige kostenfreie Mitgliedschaft im Netzwerk ZENIT sowie Unterstützung bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit.
Starke Impulse für den Mittelstand
In ihrer Keynote betonte Ministerin Mona Neubaur die Bedeutung innovativer Unternehmen für eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen. Auch das Netzwerk ZENIT unterstrich mit der mittlerweile zwölften Preisvergabe seinen Anspruch, den Wirtschaftsstandort NRW zu stärken und innovativen Unternehmen Sichtbarkeit zu verschaffen.
Hintergrund:
Das Netzwerk ZENIT e.V. ist ein Unternehmerforum mit über 200 Mitgliedern. Gemeinsam mit dem Land NRW und einem Bankenkonsortium ist es Gesellschafter der ZENIT GmbH, der Transformationsagentur des Mittelstands in Nordrhein-Westfalen.
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