Gleissperrung: Was Pendler & Unternehmen wissen müssen
9. Januar 2026
Bild: Stadt Mülheim an der Ruhr/Canva
Zwischen Düsseldorf, Duisburg, Mülheim an der Ruhr, Essen und Oberhausen wird die Bahnstrecke im Zeitraum (9. Januar 2026, 21:00 Uhr bis 6. Februar 2026, 21:00 Uhr) umfassend modernisiert. Für viele Mülheimer Pendlerinnen und Pendler sowie für Unternehmen bedeutet das: veränderte Fahrpläne, Umleitungen und teilweise Schienenersatzverkehr.
Was bedeutet das konkret für Mülheim?
Der Korridor Duisburg – Mülheim – Essen gehört zu den am stärksten genutzten Bahnstrecken in NRW. Entsprechend groß sind die Auswirkungen:
- Mehrere RE-, RB- und S-Bahn-Linien fallen ganz oder teilweise aus oder werden umgeleitet.
- Besonders betroffen sind Verbindungen Richtung Düsseldorf, Duisburg und Oberhausen.
- Für wichtige Linien wie RE 1 und RE 19 werden Schienenersatzverkehre (SEV) eingerichtet, teils im 10-Minuten-Takt.
Auch der Fernverkehr ist eingeschränkt:
- ICE Richtung Berlin enden häufig bereits in Essen – ab Düsseldorf oder Köln fahren Direktverbindungen nur noch etwa alle zwei Stunden.
- ICE nach Hamburg sowie Züge Richtung Süddeutschland werden weiträumig umgeleitet. Reisende aus dem Ruhrgebiet müssen teils auf Regionalzüge und Busse nach Dortmund, Köln oder Düsseldorf ausweichen.
Wichtige Hinweise für den Berufsverkehr
Gerade für den Arbeitsweg zwischen Mülheim, Duisburg, Essen und Düsseldorf gilt:
- Reisezeiten verlängern sich deutlich, insbesondere in der Hauptverkehrszeit.
- Umstiege und Ersatzbusse müssen einkalkuliert werden.
- Die S-Bahn S1 ist zwischen Duisburg Hbf und Mülheim-Styrum unterbrochen, fährt aber östlich und westlich davon planmäßig.
Was heißt das für Mülheimer Unternehmen?
Die Sperrung betrifft nicht nur Pendler, sondern auch:
- Mitarbeitende im Schichtbetrieb
- Kundentermine
- Lieferketten und Geschäftsreisen
Gerade in diesem Zeitraum lohnt es sich, Arbeitszeiten, Homeoffice-Regelungen oder Terminplanungen frühzeitig zu prüfen und anzupassen.
Planen Sie jetzt voraus!
Informieren Sie Ihre Mitarbeitenden über die Sperrung und die abweichenden Verbindungen – und prüfen Sie, wo flexible Arbeitsmodelle oder angepasste Zeiten helfen, Engpässe zu vermeiden.
Aktuelle Fahrpläne, Ersatzverkehre und den Netzplan finden Sie auf den Informationsseiten der Deutschen Bahn und der Verkehrsverbünde. Für Mülheimer Pendler und Betriebe gilt: Wer jetzt plant, kommt im Januar und Februar verlässlicher ans Ziel.