Alarmstufe KI: Betrugsmaschen werden professioneller 

21. Januar 2026

Bild: Pixabay


Künstliche Intelligenz verändert nicht nur Geschäftsmodelle, sondern auch die Wirtschaftskriminalität. Eine aktuelle Schadensstatistik von Allianz Trade zeigt: Social-Engineering-Betrugsmaschen verursachen bei Unternehmen immer höhere Schäden – trotz teils rückläufiger Fallzahlen.

Die wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick

  • +60 % Schadenanstieg durch Social-Engineering-Betrug insgesamt

  • Fake-President-Betrug:

    • 2024: Schäden verdreifacht (+200 %)

    • 2025: weiterer Anstieg um 81 %, trotz sinkender Fallzahlen

  • Bestellerbetrug löst Zahlungsbetrug als häufigste Masche ab

    • Fallzahlen: +61 %

    • Schäden 2025: +139 %

  • Unterschätztes Risiko:

    • 60 % aller Fälle und 65 % der größten Schäden werden durch Innentäter verursacht

KI macht Betrug täuschend echt

Ob perfekt formulierte E-Mails, täuschend echte Stimmen oder Deepfakes: Dank KI agieren Kriminelle professioneller denn je. Häufig reicht ein Zwei-Stufen-Angriff:

  1. Zugang über Phishing oder Vishing

  2. Abfluss von Firmengeldern durch gezieltes Social Engineering

Die Folge: Schäden im ein- bis zweistelligen Millionenbereich sind keine Ausnahme mehr.

Mensch bleibt größte Schwachstelle

Technische Schutzmaßnahmen wie Multi-Faktor-Authentifizierung, Zero-Trust-Architekturen oder KI-basierte Filter sind unverzichtbar. Doch entscheidend bleibt der Faktor Mensch: Zeitdruck, Autorität und Emotionen werden gezielt ausgenutzt. Schon eine einfache Rückfrage kann einen Betrugsversuch stoppen.


👉 Jetzt informieren und Unternehmen schützen

Die vollständige Allianz-Trade-Schadensstatistik mit Analysen, Hintergründen und Praxisbeispielen finden Sie hier:
Zur Studie „Schachmatt durch KI – Wirtschaftskriminalität und Strategien zur Abwehr“

Empfehlung: Prüfen Sie interne Prozesse, sensibilisieren Sie Mitarbeitende und passen Sie Ihre Sicherheitsmechanismen an die neuen KI-basierten Bedrohungen an.

MEHR ZUM THEMA