Katerfrühstück 2026 im Haus der Wirtschaft
19. Februar 2026
Bild: Stadt Mülheim an der Ruhr/Paul-Richard Gromnitza
Der Unternehmerverband Mülheimer Wirtschaft lud am Aschermittwoch (18.2.2026) traditionell zum Katerfrühstück in das Haus der Wirtschaft ein – und rund 120 Gäste aus Wirtschaft, Stadtspitze sowie Landes- und Kommunalpolitik folgten der Einladung. Was andernorts das Ende des Karnevals markiert, ist in Mülheim an der Ruhr ein fester Termin für wirtschaftspolitische Standortbestimmung.
Für die Stadt Mülheim nahmen Oberbürgermeister Marc Buchholz sowie Vertreter des Verwaltungsvorstands teil. Auch seitens der Wirtschaftsförderung waren der Beigeordnete Felix Blasch sowie Amtsleiter Alexander Behringer vor Ort.
Der Vorstandsvorsitzende des Unternehmerverbandes Mülheimer Wirtschaft, Hanns-Peter Windfeder, brachte die Lage auf den Punkt: Die konjunkturelle Lage bleibe angespannt. In einigen Branchen entstünden neue Chancen, in anderen dominierten Personalabbau und Zurückhaltung. „Die Stimmung stagniert leider auf niedrigem Niveau – gerade in Industrie und Handel. Viele Betriebe stehen zwischen Hoffen und Bangen. Die Signale sind da. Jetzt muss es auch losgehen“, so Windfeder.
Würdigung eines prägenden Engagements
Im zweiten Teil der Veranstaltung wurde zudem eine prägende Persönlichkeit des Standorts verabschiedet: Rechtsanwältin Kerstin Einert-Pieper geht nach 25 Jahren als Geschäftsführerin des Unternehmerverbandes Mülheimer Wirtschaft in den Ruhestand. Seit 2001 hat sie den Verband maßgeblich aufgebaut und ein belastbares Netzwerk zwischen Wirtschaft, Politik und Stadtgesellschaft etabliert.
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