14 Millionen Euro für die Ruhrbahn: Schieneninvestitionen stärken Essen und Mülheim
24. Juli 2026
Bild: Stadt Mülheim an der Ruhr/ChatGPT
Die Ruhrbahn kann ihre Schieneninfrastruktur in Essen und Mülheim an der Ruhr umfassend modernisieren. Land und Bund stellen dafür rund 14 Millionen Euro bereit. Die Förderung ist Teil eines landesweiten Investitionspakets in Höhe von 196 Millionen Euro, mit dem acht Projekte zur Modernisierung von Stadt- und Straßenbahnsystemen in Nordrhein-Westfalen unterstützt werden. Insgesamt werden dadurch Investitionen von mehr als 323 Millionen Euro ermöglicht.
Für die Ruhrbahn werden insgesamt zwölf Maßnahmen umgesetzt. Erneuert werden unter anderem Gleise und Weichen – die Grundlage für einen sicheren, zuverlässigen und leistungsfähigen Straßenbahnbetrieb. Davon profitieren beide Ruhrbahn-Städte gleichermaßen: Unternehmen, Beschäftigte, Pendlerinnen und Pendler sowie tausende Fahrgäste in Essen und Mülheim an der Ruhr. Eine moderne Schieneninfrastruktur stärkt die Mobilität in der Region und damit auch die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts.
Die acht geförderten Projekte in Nordrhein-Westfalen
- Ruhrbahn (Essen/Mülheim): Erneuerung der Schieneninfrastruktur mit zwölf Einzelmaßnahmen (Förderung: rund 14 Mio. Euro)
- Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB): Gleiserneuerungen sowie Investitionen in Barrierefreiheit
- Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) / Stadt Duisburg: Modernisierung von U-Bahn-Haltestellen, Fahrgastinformation und Fahrtreppen
- DSW21 Dortmund: Erneuerung von Gleisanlagen, Fahrleitungen und Haltestellen
- Bogestra (Bochum/Gelsenkirchen): Modernisierung der Schieneninfrastruktur
- Rheinbahn Düsseldorf: Erneuerung von Gleisen und Betriebsanlagen
- SWK Mobil Krefeld: Erneuerung von Gleis- und Betriebsanlagen
- Regionalverkehr Köln (RVK): Neubau einer Stadtbahn-Abstellanlage