Das Gründer- und Unternehmermuseum (GUM)

im HAUS DER WIRTSCHAFT

Das erste Gründer- und Unternehmermuseum (GUM) seiner Art in Deutschland eröffnete am 27. September 2008 im ehemaligen Stammsitz von August & Joseph Thyssen und dem heutigen HAUS DER WIRTSCHAFT in Mülheim an der Ruhr. In einer musealen Ausstellung werden die Erfolgsgeschichten Mülheimer Gründerväter anschaulich gemacht und bilden gleichzeitig die Grundlage für eine ansprechende, informative und aktuelle Aufbereitung des Themas "der Weg in die Selbstständigkeit".

Das HAUS DER WIRTSCHAFT mit integriertem Gründerzentrum und Gründer- und Unternehmermuseum kann auf eine einzigartige, dichte und epochemachende Geschichte zurückblicken. Von 1910 bis 1926 diente die von Architekt Otto Engler erbaute Immobilie als Verwaltungsgebäude einer der größten Montankonzerne Europas – Thyssen & Co., beziehungsweise – nach Errichtung des Verwaltungsgebäudes auf der anderen Seite der Wiesenstraße – der Thyssenschen Maschinenfabrik. Nach August Thyssens Tod im Jahr 1926, wurde das Unternehmen umstrukturiert: Die Mülheimer Maschinenfabrik, die sich auf dem Gelände rund um das Verwaltungsgebäude befand, und andere Thyssensche Fabriken wurden mit den Werksanlagen als DEMAG vereinigt. 1927 wurde das Haus zusammen mit einem Teil der Maschinenfabrik von den Siemens-Schuckert-Werken übernommen. 2004 erwarb die Mülheimer Wohnungsbau e.G. das Gebäude vom Siemenskonzern (inzwischen Siemens AG Power Generation) und wandelte es in ein modernes Bürogebäude mit Veranstaltungsräumen zum HAUS DER WIRTSCHAFT mit integriertem Gründerzentrum um.

Förder- und Trägerverein

Gründer- und Unternehmermuseum (GUM)

Mülheim an der Ruhr hat eine bedeutende Tradition als Gründer- und Unternehmerstadt. Bereits Mathias Stinnes, August & Joseph Thyssen, die Schmitz-Scholls (Tengelmann) oder die Familie Albrecht (Aldi Süd) haben von hier aus weltweit bekannte Unternehmen aufgebaut. Bis heute ist der "Gründergeist" in der Stadt am Fluss lebendig. In der Dauerausstellung des GUM ist dieser noch spürbar. Getragen wird das Museum vom Förder- und Trägerverein GUM e.V.

Das GUM verfolgt wie alle Museen einen Bildungsauftrag. Es soll neugierig machen und zum Lernen motivieren, das Interesse an Geschichte beziehungsweise Wirtschaftsgeschichte wecken und unterhalten. Besonders Schüler und Jugendliche, die sich im Übergang von der Schule zum Beruf befinden und sich mit dem Thema Berufsorientierung und Selbstständigkeit beschäftigen, werden angesprochen. Das GUM präsentiert Vorbilder aus der Mülheimer Geschichte. Von den Porträts erfolgreicher Gründer und Unternehmer soll eine motivierende Wirkung ausgehen. Das GUM möchte heutigen Existenzgründern Mut zur Unternehmensgründung machen und aufzeigen, welche Eigenschaften und Voraussetzungen dafür besonders wichtig sind. Das GUM ist ein Museum von Unternehmern für Unternehmer und solche, die es werden wollen. Es ist jedoch zugleich eine museale Dokumentation der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt am Fluss.

Mitgliedschaft

Der Förder- und Trägerverein Gründer- und Unternehmermuseum Mülheim an der Ruhr e. V. wurde im März 2005 gegründet. Ziel des Vereins ist der Aufbau, die Förderung und der Betrieb des Gründer- und Unternehmermuseums. Er hat derzeit 44 Privat- und Firmenmitglieder.

Der Beitrag für eine Mitgliedschaft beträgt:
Privatpersonen: 50,00 Euro p. a.
Firmen: 150,00 Euro p. a.

Vorstand

Der Vorstand des Förder- und Trägervereins GUM besteht derzeit aus 11 Mitgliedern. Vorsitzender ist Ulrich Scholten, Oberbürgermeister der Stadt Mülheim an der Ruhr, stellvertretender Vorsitzender Frank Esser, Mülheimer Wohnungsbau eG. Die Geschäftsführung liegt bei Jürgen Schnitzmeier, Mülheim & Business GmbH.

 

Buchreihe "Pioniere der Wirtschaft"

Band 1 bis 3

Doch das ganze Leben in Mülheim war ein anderes geworden!” – So lautet der Untertitel des jüngst erschienen dritten Bandes über die Pioniere der Mülheimer Wirtschaft seit dem Ende des 18. Jahrhunderts. Mit dem 2006 herausgegebenen ersten und 2012 zweiten Band haben Prof. Horst A. Wessel und seine zahlreichen Mitautoren nach Abschluss von Band 3 nun insgesamt über 1.300 Seiten lebendige Wirtschaftsgeschichte aus Mülheim an der Ruhr zusammengetragen.

In allen drei Bänden, ebenso wie in der gleichfalls von Prof. Wessel wissenschaftlich begleiteten historischen Dauerausstellung im HAUS DER WIRTSCHAFT an der Wiesenstraße, geht es um die Anfänge später bedeutender Mülheimer Unternehmerpersönlichkeiten, ihr Wirken, ihren Erfolg und ihre Rückschläge.

Die über einen Zeitraum von mehr als elf Jahren gesammelten und recherchierten Texte aller drei Bände bieten nicht nur einen spannenden Rückblick auf die Mülheimer Wirtschaftsgeschichte, sondern sind ebenso wichtige Orientierungspunkte für die Gegenwart und Zukunft.

Alle drei Bände  “Pioniere der Mülheimer Wirtschaft” können im Buchhandel oder im HAUS DER WIRTSCHAFT erworben werden. Ansprechpartnerin im HAUS DER WIRTSCHAFT ist M&B-Mitarbeiterin Sophie Schmidt (Tel.: 0208 48 48 58).

Dauerausstellung im GUM

Katalog ergänzt den Besuch

Der Katalog zur Dauerausstellung ist die ideale Ergänzung zu einem Besuch im GUM. Die erklärenden Texte zu den Exponaten sind eine gute Informationsgrundlage wenn Besucher ohne Führung durch das Haus gehen, oder wenn man den Ausstellungsbesuch anschließend noch einmal in Ruhe reflektieren möchte.

Die Publikation wurde vom Förder- und Trägerverein Gründer- und Unternehmermuseum Mülheim an der Ruhr e. V. in Auftrag gegeben und finanziert. Der im Klartext-Verlag erschienene Katalog ist zum Preis von 5 Euro ausschließlich über den Förder- und Trägerverein GUM, Wiesenstraße 35, erhältlich.

Kontakt:

Sophie Schmidt
Tel.: 0208 48 48 58

Barbara Kaufhold: Unternehmer aus Mülheim an der Ruhr. Hrsg.: Horst A.Wessel, Klartext Verlag, Essen 2009
Softcover, 96 Seiten, ISBN 978-3-8375-0254-1, Preis: 5 Euro,

Ihr Ansprechpartner

Jürgen Schnitzmeier

(0208) 4848-50
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Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag
09:00 - 17:00 Uhr

Freitag
09:00 - 15:00 Uhr

Kontakt

Förder- und Trägerverein
Gründer- und Unternehmermuseum e.V.
HAUS DER WIRTSCHAFT
Wiesenstraße 35
45473 Mülheim an der Ruhr

Sophie Schmidt
(0208) 48 48 58

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