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mub_journal_2_2016

W I S S E N S C H A F ( F ) T W I R T S C H A F T _ 0 5 komplexes der HRW an der Duisburger Straße mit vier Institutsgebäuden, einem Hörsaalzentrum, Bibliothek, Studienenden-Servicecenter, Mensa und Parkhaus. Hier ist neben den fünf Instituten mit bester technischer Ausstattung auch die Hochschulverwaltung angesie- delt. Die seit 2015 amtierende Präsidentin der Hochschule Ruhr West, Prof. Dr. Gudrun Stockmanns, ist vom mo- dernen Campus und seiner Architektur begeistert: „Im Mülheimer Stadtteil Broich ist ein offener und inno- vativer Hochschulkomplex entstanden. Studierende und Lehrende finden hier optimale Lern- und Lehrbe- dingungen vor.“ Die Planer hatten sich bei Anlage der Hochschule bewusst dafür entschieden, den Campus architektonisch und städtebaulich zum Stadtteil hin zu öffnen und die Hochschule selbst zu einem wichtigen Bestandteil des Stadtentwicklungskonzeptes für das gesamte Umfeld zu machen. Dass das Konzept aufgegangen ist, davon ist auch Wis- senschaftsministerin Svenja Schulze überzeugt: „Der neue HRW Campus gehört zu den modernsten und flexibelsten in NRW. Hier ist ein offenes und kommu- nikatives Stück Stadt entstanden mit viel Raum für gute Lehre und Forschung. Das Geld, das wir hier inves- tiert haben, ist sehr gut angelegt. Es ist das Gesamt- konstrukt, die Einheit von Form und Funktion, das den Campus so besonders macht“, erklärte die Ministerin anlässlich der Eröffnungsfeier im Juni dieses Jahres. UnweitdesMülheimerHRWCampuswirdzumSommer- semester 2017 auch ein Studentenwohnheim mit 119 Einzel- und Doppelappartements bezugsfertig sein. Errichtet werden die drei Gebäude mit je vier Ge- schossen und einer Parkpalette von der Immobilien- gruppe Franz Hüttermann. Betrieben werden soll das Wohnheim samt angrenzender Kindertagesstätte vom Studentenwerk der Universität Duisburg-Essen. Zwei weitere Studentenwohnheime bestehen bereits. www.hochschule-ruhr-west.de Mit FHöV weitere Hochschulansiedlung in Mülheim Der Wissenschaftsstandort Mülheim wächst weiter: Neben der HRW ist das Fachhochschulangebot seit 1. September 2016 um eine Außenstelle der Fachhoch- schule für öffentliche Verwaltung (FHöV) NRW aus Gelsenkirchen gewachsen. Möglich wurde dies durch die Übernahme des Interimsstandorts der HRW an der Dümptener Straße durch die FHöV. Bereits im März 2016 hatte die Stadt Mülheim die Betriebserlaubnis der Container-Anlage entsprechend erweitert und damit die Weichen für eine weitere Nutzung der Modulbauten gestellt.„Für uns, aber auch für das Land als Mieter war das eine gute Lösung“, betont Heinz-Theo Höckesfeld, Geschäftsführer der IMOBA Immobilien GmbH. Das Mülheimer Unternehmen hatte als Investor und Projekt- steuerer die Anlage an der Dümptener Straße vor fünf Jahren realisiert. Die FHöV fand am Mülheimer Standort ideale Bedin- gungen für ihre neue Außenstelle vor. Was FHöV-Vize- präsidentin Iris Wiesner besonders freute: „Neben den klassischen Kursräumen umfassen die Flächen in Mül- heim auch zwei größere Hörsäle, eine voll ausgestattete Kantine, eine Bibliothek sowie ausreichende Büroräume für die Verwaltung und die Lehrenden.“ Genau diese Infrastrukturvorteile des ehemaligen HRW Campus in Mülheim waren es, die die Standorterweiterung für die FHöV besonders attraktiv gemacht hatten.Nach einigen notwendigen Umbauarbeiten startete die FHöV zum Wintersemester hier nun mit 275 Studierenden. Schluss- endlich wird Platz für bis 700 Studienplätze sein. www.fhoev.nrw.de Foto:ChristaLachenmaier ©HRW Die Besucher des HRW Campusfestes in diesem Sommer waren begeister t von den zwei- bis sechs-geschossigen Gebäuden des Hochschulkomplexes.Im Inneren erzeugen Sichtbeton- wände und -böden einen gewünschtenWerkstattcharakter,der durch farbiges Mobiliar aufgelockert wird. W I S S E N S C H A F ( F ) T W I R T S C H A F T _ 05

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