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mub_journal_2_2016

0 4 _ W I S S E N S C H A F ( F ) T W I R T S C H A F T Mehr als 3.500 Studierende in Mülheim an der Ruhr bilden schon heute das Fachkräfte-Reservoir von morgen. Und entgegen der Befürchtung, dass viele Absolventen die Region nach dem Studium in Rich- tung Süddeutschland verlassen, hat eine Studie von IAI und Ruhr-Uni zur Wissenschaftsregion Ruhr 2015 ergeben, dass lediglich 12 Prozent der hier bestens ausgebildeten Fachkräfte diesen Weg gehen. Allein an der Hochschule Ruhr West sind es schon heute mehr als 4.500 Studierende (davon 1.100 am Standort Bottrop), die in enger Ausrichtung auf die Bedarfe der Unternehmen aus dem westlichen Ruhrgebiet in den Fachkräfte-relevanten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) sowie in Betriebswirtschaftslehre ausgebildet und qualifiziert werden. Hinzu kommen in Zukunft weitere 700 Polizeianwärter der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung. Zwei Hochschulen sorgen für qualifizierte Fachkräfte von morgen Die HRW versteht sich als eine moderne Hochschu- le in der Region für die Region. Neben der Lehre in 23 Bachelor- und Masterstudiengängen gehören deshalb ein intensiver Wissens- und Technologie-Transfer sowie Forschung und Entwicklung zum Selbstverständnis der noch jungen Hochschule. Dafür sorgen 74 Professoren und fast 100 wissenschaftliche HRW-Mitarbeiter in sieben nach neuesten technischen Standards ausge- statteten Instituten.Für 14 der 17 Bachelor-Studiengänge bietet die HRW schon heute dank einer engen Koopera- tion mit aktuell 36 Unternehmen aus der Region duale Studiengänge und damit ein unmittelbares Neben- einander von Praxis und Studium. Hinzu kommt die sog. „Auftragsforschung“, bei der sich kleine und mittelständische Unternehmen aus Mülheim und Umgebung von denWissenschaftlern bei der Problem- lösung helfen lassen.Auf dieseWeise flossen bereits im ver- gangenen Jahr Drittmittel in Höhe von fast 500.000 Euro aus der Wirtschaft an die Hochschule. „Wenn Unterneh- men erwägen, ihre Entwicklungen durch Kooperationen mit der Hochschule nach vorne zu bringen, fungieren wir von der Mülheimer Wirtschaftsförderung häufig als Mitt- ler zwischen Wirtschaft und Hochschule“, berichtet M&B- Geschäftsführer Jürgen Schnitzmeier.„Ist der Kontakt erst einmal hergestellt, offenbaren sich schnell die Stärken der HRW für die Unternehmen. Sie ist mit ihrem überschau- baren Mitarbeiterstab und dem direkten Draht in die Wirt- schafteinkleinesSchnellboot“,sodieErfahrungvonJürgen Schnitzmeier und M&B-Projektleiter Thomas Müller. Mül- lerist inPersonalunionauchGeschäftsführerdesFörderver- eins der HRW, in dem sich bereits über 100 Unternehmen aus dem westlichen Ruhrgebiet organisiert haben. Neuer HRW Campus bietet optimale Lehr- und Forschungsbedingungen 2009 durch den damaligen NRW-Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart eröffnet und angelegt als eine Hoch- schule an zwei Standorten – Bottrop und Mülheim an der Ruhr –, war der Lehrbetrieb vor sechs Jahren zunächst an mehreren Interimsstandorten in Mülheim an der Ruhr auf- genommen worden.In diesem Sommer folgte dann die fei- erliche Eröffnung des imposanten Mülheimer Hochschul- Der Interimsstandort an der Dümptener Straße bleibt bestehen: Die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW aus Gelsenkirchen nutzt sie als weiteren Studienort. Sie über- zeugte die schon heute gute Ausstattung. Zum Beispiel die Bibliotheksräume. ©IMOBA 04 _ W I S S E N S C H A F ( F ) T W I R T S C H A F T

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