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mub_journal_2_2016

Der Faktor „Wissen“ ist – wie einst Kohle und Stahl für die Montanwirtschaft – heute zum zentralen Faktor im Produktionsprozess von Gütern und Dienstleistungen schlechthin geworden. Von ihm hängt zu einem großenTeil die wirtschaftlicheWettbewerbsfähigkeit der Unternehmen ab.Vor diesem Hintergrund hat sich Mülheim an der Ruhr mit zwei Max-Planck-Instituten, zwei Hochschulen und dem Institut für Wasserwirt- schaft IWW zu einem stetig wachsenden Forschungs- und Wissenschaftsstandort und zu einem wichtigen Impulsgeber für Innovationen und Know-how der regionalenWirtschaft entwickelt. Institute und Hochschulen stärken Innovationskraft der Unternehmen Forschung, Entwicklung und Lehre basieren heute in Mülheim an der Ruhr auf vier Säulen: Der 2009 gegründeten Hochschule Ruhr West mit ihren mittlerweile rund 4.500 Studierenden in 23 Studiengängen an zwei Standorten und mehr als 300 Beschäftigten. Dem renommierten Max-Planck-Institut für Kohlen- forschung und dem MPI für Chemische Energiekonver- sion mit insgesamt acht Direktoren und etwa 550 Mitarbeitern, von denen rund die Hälfte zum wissenschaftlichen Nachwuchs zählt. Dem IWW Rheinisch-Westfälischen Institut für Wasserforschung mit mehr als 120 Beschäftigten, davon ebenfalls rund die Hälfte wissenschaftlich tätig. Der in diesem Jahr neu hinzugekommenen Außen- stelle der Fachhochschule für die öffentliche Verwaltung (FHöV) NRW aus Gelsenkirchen mit geplanten rund 700 Studienplätzen allein am Mülheimer Standort. Damit verfügt Mülheim über eine große Bandbreite an wissenschaftlicherKompetenz, angefangenbeiderGrund- lagenforschung über die anwendungsorientierte Forschung, wie sie die HRW und das IWW betrei- ben, bis hin zur Ausbildung von Polizisten. „Fünf Jahr- zehnte nachdem Mülheim als erste zechenfreie Stadt im Ruhrgebiet den Strukturwandel eingeleitet hat, bilden die beiden Hochschulen und die drei Forschungsinstitute mit insgesamt rund 1.000 hoch- qualifizierten Beschäftigten einen bedeutenden Anteil an unserer Gesamtbeschäftigung“,erläutert Oberbürger- meister Ulrich Scholten. „Aber was noch ausschlag- gebender ist: Der Forschungs- und Wissenstransfer sowie die Ausbildung von qualifizierten Fachkräften sind heute wichtige Motoren für unsere mittelstän- dischen Betriebe und die produzierenden Unternehmen in Mülheim und Umgebung“,so Scholten weiter. Mülheim will aber nicht nur Wissenschaftsstand- ort und Arbeitsort sein. „Als kleinere Großstadt im Grünen sind wir ein idealer Wohnstandort für junge Studierende und Familien mit Kindern“, betonte Mülheim & Business Geschäftsführer Jürgen Schnitzmeier:  „Deshalb wollen wir auch als attrak- tiver Wohnstandort im Städtedreieck Duisburg-Essen- Düsseldorf weiter wachsen.“ W I S S E N S C H A F ( F ) T W I R T S C H A F T _ 0 3 W I S S E N S C H A F ( F ) T W I R T S C H A F T _ 03

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