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MuB_Journal_1_2016

0 6 _ B R E I T B A N D AU S B AU Mülheim auf demWeg zum Highspeed-Netz  „Die Ausbaupläne der Deutschen Telekom und der Deut- schen Glasfaser sind eine gute Nachricht für alle Mülhei- mer und ganz besonders für die Unternehmen in unserer Stadt“, freute sich Oberbürgermeister Ulrich Scholten gemeinsam mit den Vertretern der Deutschen Telekom und der Deutschen Glasfaser sowie M&B Geschäftsfüh- rer Jürgen Schnitzmeier beiVorstellung der Ausbaupläne. Grund für die nun erfolgende Ausbaustufe war nicht zuletzt auch die von der Mülheimer Wirtschaftsför- derung per Online-Umfrage analysierte Unzufrie- denheit vieler Unternehmen mit den Down- und Upload-Geschwindigkeiten an ihren Standorten .  „Ob- wohlderWirtschaftsstandortMülheimbereitszudenam besten versorgten Städten in Deutschland zählt – rund 85 Prozent aller Haushalte verfügen schon heute über Anschlussqualitäten von bis zu 50 MBit/s – erfordert die Digitalisierung der Wirtschaft weitere Investitionen in das schnelle Internet, wie sie die Deutsche Telekom und die Deutsche Glasfaser nun vorsehen“, erklärt Chefwirt- schaftsförderer Jürgen Schnitzmeier. Telekom verspricht 100 Megabit pro Sekunde im gesamten Stadtgebiet Von dem nun anstehenden, fast flächendeckenden Ausbau der Deutschen Telekom in Mülheim an der Ruhr werden schon in Kürze über 70.000 Haushalte profitieren. Denn, so Michael Pletsch, kommunaler An- sprechpartner für den Breitbandausbau in der Region West der Deutschen Telekom: „Die schnellen Internet- anschlüsse kommen jetzt. Die Planungen sind abge- schlossen, der Ausbau kann beginnen.“ Hierzu werden 195 Glasfaserleitungen angeschlossen. Die letzten Meter bis zum Hausanschluss basieren weiterhin auf Kupfer- kabeln. Dank moderner Vectoring-Technik werden sich dieGeschwindigkeitenbeimHerunterladenvon50aufbis zu100MBit/sverdoppelnundbeimHochladenvon10auf 40 MBit/s vervierfachen. „So wird Telefonieren, Surfen und Fernsehen in HD-Qualität künftig problemlos gleich- zeitig möglich sein. Auch Homeoffice macht dann richtig Spaß“, verspricht Michael Pletsch. Deutsche Glasfaser bietet Ausbau in Gewerbegebieten Rhein-Ruhr-Hafen und Heißen  „Richtig Spaß“ könnten auch die Unternehmen im Rhein Ruhr-Hafen und im Gewerbegebiet Heißen bekommen, wobei die Verbesserungen hier sogar in Glasfaser- anschlüssen bis ins Gebäude bestehen können. Bisher scheiterte ein flächendeckender Ausbau mit Glasfaser- anschlüssen bis zum Endkunden (Fiber to the Building = FTTB) in Deutschland häufig noch an den hohen Tiefbau- kostenunddemdamitverbundenenInvestitionsrisikofür die Netzbetreiber. Unternehmen, die auf einen direkten Mülheim an der Ruhr zieht auf der Datenautobahn auf die Überholspur.Die DeutscheTelekom baut einen Groß- teil des Stadtgebiets mit VDSL-Netzen aus, die fast flächendeckend Highspeed-Internetanschlüsse mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 MBit/s im Download möglich machen. In den beiden großen Gewerbegebieten Heißen und Rhein-Ruhr-Hafen könnten nach Plänen der Deutschen Glasfaser sogar zu- sätzliche Bandbreiten im Gigabit-Bereich für den Down- und Upload realisiert werden – wenn sich genug FirmenkundenfüreinenGlasfaserausbauentscheiden. Präsentierten gemeinsam die Breitbandausbaupläne für Mülheim an der Ruhr: v.l.:Jan-Alexander Scheideler,Jürgen Schnitzmeier,Marcus Klein, Oberbürgermeister Ulrich Scholten,Peter Kroppen und Michael Pletsch 06 _ B R E I T B A N D AU S B AU

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