HRW war Gastgeberin der Konferenz „Improving University Teaching“

Über die Studieneingangsphase und vor allem über mögliche Problemlösungen tauschten sich Ende Juli etwa 100 Teilnehmer*innen an der Hochschule Ruhr West aus.

Der Übergang Schule – Hochschule stellt viele junge Menschen vor Herausforderungen: eine neue Stadt, unbekannte Strukturen, ein selbstbestimmteres Leben. Über die Studieneingangsphase und vor allem über mögliche Problemlösungen tauschten sich etwa 100 Teilnehmer*innen der 44. Internationalen Konferenz „Improving University Teaching“ aus, die vom 24. bis 26. Juli an der Hochschule Ruhr West in Mülheim an der Ruhr stattfand.

Vorträge, Postersessions, Workshops
Welche Bedingungen sind für einen gelingenden Studienstart notwendig? Diese Frage zog sich durch an den drei Konferenztagen – durch die mehr als 50 Vorträge, Poster-Sessions, Roundtables und Workshops. Die Teilnehmer*innen sprachen über Anforderungen an die Lehre, die Motivation von Studienanfängerinnen und -studienanfängern und die Notwendigkeit der Erhöhung des Frauenanteils in den MINT-Studiengängen.

Vorgestellt wurden die Möglichkeiten der Blended Learning-Methoden zur Diagnose und Behebung von Missverständnissen bei Studierenden im ersten Studienjahr. Janelle Hill reiste aus Australien an, um das Lernmodell vorzustellen, in dem online-gestütztes Lernen und die klassische Vorlesung kombiniert werden. In Roundtables wurde diskutiert, wie junge Menschen angeregt werden können, ihre fachlichen und sozialen Kompetenzen zu entwickeln, wie ihre Neugier erhalten bleibt.

Zwei Ansätze: Virtual Reality und forschungsorientierte Studieneingangsphase

Hochschuldidaktik und Fachwissenschaft müssen gemeinsam arbeiten. Wie es gehen könnte, zeigten Alexander Arntz und Dustin Keßler von der HRW in ihrem Workshop – mithilfe von Virtual Reality.

Janina Bornemann, Universität Bremen, plädierte für eine forschungsorientierte Studieneingangsphase: „Studierende direkt mit dem Forschen beginnen zu lassen, hat viele Vorteile. Sie erlernen früh die richtigen Techniken und erhalten oft einen Motivationsschub, wodurch es letztlich weniger Studienabbrecher gibt.“