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Wirtschaftsstandort Mülheim an der Ruhr

Siemens Mülheim erfindet sich neu

Der Standort in Mülheim will sich neu ausrichten und möchte auf Energiewende-Technologien setzen.

Innovation soll dem Siemens-Standort Mülheim, mit 4500 Beschäftigten der größte in Nordrhein-Westfalen, eine sichere Perspektive bringen. Während der Abbau von mehreren hundert Stellen noch läuft, baut die verbliebene Mannschaft an einer „Zukunftsfabrik Mülheim“. Bei einer Messe präsentierten die Mitarbeiter Ende Januar in Mülheim rund 50 Projekte.

„Der Standort muss sich ein Stück weit neu erfinden , neu ausrichten“, sagte Dr. Norbert Henkel am Rande der Mülheimer Innovationstage. Henkel hat bei Siemens Mülheim die Federführung im Transformationsprozess vor Ort inne. Ein großes Themenfeld war auch die CO2 -Problematik im Verkehr. Lösungspotenziale gibt es auch hinsichtlich industrieller CO2 -Emissionen.„Wir wollen dabei eine große Rolle spielen“, sagte Hensel gegenüber der Funke-Mediengruppe und verwies auf die Expertise, die am Standort Mülheim mittlerweile auch für die Fertigung von E-Schiffsantrieben gewachsen ist – und weiter wachsen soll. Möglichst noch 2020 soll die Produktion von Schiffsantrieben in Mülheim anlaufen, die nicht mehr nur am Rumpf eines Schiffes angebracht werden können, sondern auch innenliegend.