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Wirtschaftsstandort Mülheim an der Ruhr

IW-Studie: Deutschland muss mehr bauen

In den Revierstädten Essen, Duisburg, Dortmund und Mülheim werden einer Studie zufolge zu wenige Wohnungen gebaut.

So sei der Bedarf an Neubauwohnungen in Duisburg lediglich zu 67 Prozent gedeckt, heißt es in der Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Die Autoren haben die Zahl der fertiggestellten Wohnungen mit dem Bedarf verglichen. Faktoren wie die Bevölkerungsentwicklung und Leerstände spielten dabei eine Rolle. Auch in Essen seien lediglich 72 Prozent der Wohnungen gebaut worden, die nötig gewesen wären, berichtet das IW. In Mülheim seien es immerhin 89 Prozent gewesen.

IW: Nötig sind 341.700 Wohnungen pro Jahr 

Um den Bedarf zu decken, müssten bundesweit bis 2020 rund 341.700 Wohnungen pro Jahr gebaut werden. In den Großstädten seien folglich Anstrengungen nötig, um die Steigerung der Mietpreise zu bremsen. Entscheidend sei die Bereitstellung von Bauland, um Investoren anzulocken. Zudem sollten alte Gebäude umgebaut werden, anstatt neue zu errichten. Helfen könne auch ein Ausbau des Nahverkehrs. Wäre das Umland besser angeschlossen, würde das Wohnen dort attraktiver.