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Wirtschaftsstandort Mülheim an der Ruhr

INPLAN erhält hohe Bundesförderung für innovative Software

Zwei Förderbescheide gehen an das Mülheimer Softwarehaus.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert aus dem IHATEC-Programm für innovative Hafentechnologien zwei Projekte des Mülheimer Softwarespezialisten INPLAN GmbH. Reinhard Klingen, Leiter der Abteilung Wasserstraßen und Schifffahrt, übergab am 27. März 2019 die Förderbescheide in den Räumen des Zentralverbandes der Deutschen Seehafenbetriebe in Hamburg. 

Mit dem im April startenden Forschungsprojekt „UniPort 4.0“ wird INPLAN in den nächsten drei Jahren gemeinsam mit sieben beteiligten Partnern von Nord- und Ostsee (u.a. Fraunhofer IGD Rostock, Fachhochschule Westküste) innovative Softwarelösungen erproben und entwickeln. Die Projektpartner wollen die weitere Digitalisierung für Universalhäfen vorantreiben und so die notwendigen Voraussetzungen für die Steuerung, Überwachung und Optimierung relevanter Umschlags- und Lagerprozesse schaffen. 

Das BMVI fördert das Vorhaben UniPort 4.0 mit insgesamt 2,8 Mio. Euro.

Das zweite INPLAN-Projekt „Häfen NRW 4.0“ soll zu einer engeren operativen und strategischen Zusammenarbeit, Steigerung von Effizienz und Flexibilität sowie letztendlich Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von Binnenhäfen führen. INPLAN will dies durch die Schaffung einer neuen cloudbasierten Plattform mit kooperativen Funktionalitäten erreichen. INPLAN agiert in diesem Projekt als einer von insgesamt acht beteiligten NRW-Partnern (DeltaPort Wesel, CPL, Hafen Minden, RheinCargo Köln, Hafen Krefeld, Stadthafen Lünen und die Universität Duisburg-Essen).

Das Forschungsprojekt Häfen NRW 4.0 wird durch das BMVI über die nächsten drei Jahre mit insgesamt 1,9 Mio. Euro gefördert.