Werkstattjahr NRW wird fortgesetzt

Die Teilnahmegrenze hat sich auf 24 Jahre verlängert. Seit September 2022 können Jugendliche im Werkstattjahr monatlich eine Leistungsprämie erhalten.

Die nordrhein-westfälische Landesregierung führt gemeinsam mit der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit das Werkstattjahr NRW bis 2025 fort. Das Werkstattjahr wird in den Ausbildungsjahren 2022/2023 und 2023/2024 stattfinden.

Die nordrhein-westfälische Landesregierung führt gemeinsam mit der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit das Werkstattjahr NRW bis 2025 fort. Das Werkstattjahr wird in den Ausbildungsjahren 2022/2023 und 2023/2024 stattfinden. Es besteht eine Option das Werkstattjahr auch im Ausbildungsjahr 2024/25 fortzusetzen. Darüber hinaus können Jugendliche im Werkstattjahr ab September 2022 eine Leistungsprämie erhalten. Die Leistungsprämie bleibt anrechnungsfrei und wird aus Mitteln des ESF finanziert.


Zum Hintergrund:

Das Werkstattjahr ist ein Angebot im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) und reiht sich als niedrigschwelliges Berufsvorbereitungsprogramm in die Übergangsangebote ein. Das ESF-geförderte Angebot richtet sich an noch nicht ausbildungsreife Jugendliche und umfasst in der Regel zwölf Monate. Es verbindet berufliche Qualifizierung mit betrieblichen Praxisphasen. Ziel des Angebots ist es, Jugendliche schrittweise an das Ziel einer Integration in den Arbeitsmarkt heranzuführen, im Idealfall über die Herstellung der Ausbildungsreife und die anschließende Aufnahme einer Berufsausbildung. Das Förderangebot wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds landesweit für bis zu 1200 Teilnehmenden finanziert. Eine Kofinanzierung erfolgt durch die Agenturen für Arbeit und eine Maßnahmefinanzierung durch die Jobcenter.