Teilhabeatlas Deutschland: In Mülheim lebt es sich gut

Laut jüngstem "Teilhabeatlas Deutschland" des Berliner Instituts für Bevölkerung und Entwicklung und der Wüstenrot-Stiftung ist Mülheim eine attraktive Großstadt.

Laut den Forschern  haben die Mülheimerinnen und Mülheimer in ihrer Stadt gute soziale und wirtschaftliche "Teilhabechancen". Gemessen wurde die Teilhabe anhand einer Reihe von Indikatoren - etwa der Quote von Sozialleistungsempfängern, der Höhe der Einkommen, der Verfügbarkeit schneller Internetzugänge und der Erreichbarkeit von Ärzten und Supermärkten.

Eine attraktive Großstadt zeichnet sich aus durch:

 
  • hohe Hartz-IV-Quote (Im Schnitt 9,7 Prozent der Bevölkerung unter 65 Jahren) [MH = 16,53 Prozent]
  • mittleres Einkommen (Im Schnitt 21.450 Euro jährliches verfügbares Haushaltseinkommen) [MH = 23.931 Euro]
  • hohes Steueraufkommen (Im Schnitt 1007 Euro je Einwohner und Jahr) [MH = 860,44 Euro]
  • mittlerer Anteil Schulabbrecher (Im Schnitt 5,8 Prozent aller Absolventen) [MH = 4,73 Prozent]
  • mittlere Lebenserwartung (Im Schnitt 80,8 Jahre) [MH = 80,2 Jahre]
  • sehr viele Zuzüge (Im Schnitt ziehen jährlich pro 1000 Einwohner 46,1 Menschen im Alter von 18 bis 29 Jahren mehr zu als fort.)
    [MH = + 27,34 Prozent]
  • sehr gute Breitbandversorgung (Im Schnitt 92,7 Prozent der Haushalte haben min. 50 Mbit/s) 
  • sehr gute Nahversorgung [MH =  6 in einem 1 Kilometer Umkeis]*
 
* Anzahl (0-6) verschiedener Versorgungseinrichtungen, die durchschnittlich in einem Umkreis von einem Kilometer vom Wohnort entfernt liegen (Apotheken, Hausarzt, Supermarkt/Discounter, Grundschule, Sekundarstufe I sowie ÖV Haltestellen mit mind. 10 Abfahrten am Tag)
Quelle:  Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung, Der Spiegel