Studie: Fachkräften bleibt in der Ruhrregion am meisten vom Lohn

In den Städten an Rhein und Ruhr ist das Verhältnis zwischen Gehalt und Miete am besten.

Eine gemeinsame Erhebung der Jobvermittlungs-Plattform Stepstone und des Immobilienportals Immowelt sieht das Ruhrgebiet beim Verhältnis zwischen Gehalt und Miete bundesweit vorn: Zwischen Duisburg und Dortmund bleibt für Fach- und Führungskräfte demnach am meisten von ihrem Einkommen übrig. Denn in hiesigen Städten ist den Daten zufolge das Verhältnis zwischen Gehalt und Miete am besten.

Demnach verdienen Fach- und Führungskräfte in Gelsenkirchen durchschnittlich 50.960 Euro im Jahr, müssen für eine 80 bis 100 Quadratmeter große Wohnung im Schnitt 460 Euro Kaltmiete im Monat zahlen. Das entspricht nur 10,8 Prozent des (Brutto-)Einkommens. Mit 10,6 Prozent noch günstiger ist das Verhältnis in Duisburg, weil dort trotz leicht höherer Mieten (480 Euro) der Durchschnittsverdienst von Fach- und Führungskräften höher ist (54.110 Euro). Zum Vergleich: In Köln fast das Doppelte.

In Mülheim sind es 12,1 Prozent 

Jeweils etwas mehr als elf Prozent des Einkommens geht in Oberhausen, Herne, Recklinghausen und Mülheim für die Miete drauf, in Essen sind es 12,1 Prozent. Dortmund und Bochum sind mit je 12,8 Prozent im Ruhrgebiet mit am teuersten, im Vergleich mit anderen Ballungsgebieten in Deutschland aber immer noch sehr günstig.