Industriestandort den Rücken stärken

Dem Industriestandort Mülheim mit seinen rund 20.000 Arbeitsplätzen soll lt. Willen der Industriekonferenz 2017 der Rücken gestärkt werden.

©Walter Schernstein

Kürzlich haben die Initiatoren eine positive Zwischenbilanz über die Umsetzung gezogen.

Ohne gutes Image keine Stärkung des Standorts. Diese Überzeugung steckt hinter einem der 33 konkreten Projekte, an denen derzeit intensiv gearbeitet wird. Es geht dabei um ein Online-Filmprojekt in Kooperation mit Mülheimer Unternehmen, bei dem sowohl der Standort auf Social-Media-Kanälen promotet als auch das Online-Marketing der Partnerunternehmen mit zielgerichteten Video-Beiträgen auf YouTube & Co. unterstützt werden soll.

Ebenso Fahrt nimmt die Arbeit der Initiative an der Verbesserung der Ausbildungssituation auf. Stadt und Wirtschaft wollen gemeinsam bei Schülern und Unternehmen für die Bedeutung der dualen Ausbildung werben. Als wichtigen Impuls sieht die Industrierunde ebenso den neuen STARBUZZ-Accelerator von Mülheim & Business in Zusammenarbeit mit 33 Partnern aus Handel und Logistik auf dem Tengelmann-Campus. Gut und erfolgreich hat sich aus Sicht der Unternehmen der Austausch untereinander über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung entwickelt. Große Chancen für den Standort Mülheim sehen die Akteure bei der Verbesserung des Austausches zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Allerdings müsse noch viel Arbeit in die Frage gesteckt werden, wie Unternehmen und Hochschulen in der Region besser kooperieren können. Hierzu ist u.a. der Aufbau eines Innovationszentrums an der HRW geplant.

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Arbeit an der Stärkungsinitiative: Beim Oberbürgermeister trafen sich Vertreter der Stadtverwaltung mit Vertretern der Wirtschaft und der Gewerkschaft