EU-Projekt "B-WaterSmart" fördert nachhaltige und ökonomisch effiziente Lösungen

Das Mülheimer Institut IWW koordiniert im Auftrag der Europäischen Union ein großes Forschungsprojekt, das nach digitalen Lösungen für die Wasserwirtschaft suchen soll.

„Wir wollen exemplarisch zeigen, was an den Küstenregionen möglich ist. Und zwar nicht im Labor, sondern an sechs konkreten Standorten“, sagt IWW-Geschäftsführer David Schwesig. Seine Wasserforscher aus Mülheim machen sich in den nächsten vier Jahren gemeinsam mit 36 Partnern auf, um in Alicante, Lissabon, Venedig, dem belgischen Flandern, Ostfriesland und Bodø (Norwegen) Lösungen zu finden, die Wasserversorgung smarter und damit effektiver zu machen.

15 Millionen Euro fließen in das Projekt, das sich den Namen „B-WaterSmart“ gegeben hat. Die Auswahl der Standorte fiel nicht von ungefähr auf Regionen, die am Meer liegen.


Das IWW Zentrum Wasser zählt zu den führenden Instituten in Deutschland für Forschung, Beratung und Weiterbildung in der Wasserversorgung und ist ein An-Institut der Universität Duisburg-Essen. Die Leistungen der sechs Geschäftsbereiche Wasserressourcen-Management, Wassertechnologie, Wassernetze, Wasserqualität, Angewandte Mikrobiologie und Wasserökonomie werden zum Beispiel von Versorgungsunternehmen, Industrie, Abwasserverbänden, öffentlichen Einrichtungen und Behörden in Anspruch genommen.