DIHK: Blitzumfrage zum Coronavirus

Fast jedes zweite Unternehmen erwartet als Folge des Coronavirus einen Umsatzrückgang im Jahr 2020.

Die Auswirkungen des Coronavirus auf die deutsche Wirtschaft sind bereits spürbar. Messen, Veranstaltungen und Reisen werden abgesagt, Mitarbeiter werden in Quarantäne geschickt. Der Außenhandel, insbesondere mit China, ist seit mehreren Wochen ins Stocken geraten.

Beinahe jedes zweite Unternehmen in Deutschland erwartet bereits jetzt einen Rückgang des Umsatzes im Jahr 2020 als Folge des Coronavirus. Neben Umsatzeinbußen spüren die Betriebe vor allem Störungen in den betrieblichen Abläufen.

70 Prozent der Unternehmen sind bereits aktiv geworden und haben Schutzmaßnahmen für ihre Mitarbeiter aufgrund des Coronavirus eingeleitet. Zuvorderst betrifft dies die Beschaffung von Medizin und Hygiene-Material und die Einweisung in entsprechende Hygienemaßnahmen.

60 Prozent der Unternehmen sieht Informationsbedarf zum Thema Entgeltfortzahlung. Unklarheit besteht für 45 Prozent der Unternehmen darin, wie ggf. mit Infizierten, aber auch mit möglichen Verdachtsfällen im Unternehmen verfahren werden soll.

Konkrete wirtschaftspolitische Sofortmaßnahmen sollten aus Sicht der Unternehmen insbesondere auf die Beschäftigungs- und Liquiditätssicherung in den Betrieben abzielen.