555 Mio. Euro für innovative Ideen im Mittelstand

Innovations- und Europaagentur ZENIT berät Mittelstand in NRW zu neuer ZIM-Richtlinie des Bundeswirtschaftsministers.

Vor allem innovative junge und kleine Unternehmen sind es, die ab sofort noch stärker vom Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundeswirtschaftsministeriums profitieren können. Rund 555 Mio. Euro stellt der Bund dafür allein für das laufende Jahr zur Verfügung. Anlaufstelle für nordrhein-westfälische Mittelständler mit Informationsbedarf ist das Zentrum für Innovation und Technik in NRW, kurz Zenit. „Als Innovations- und Europaagentur des Landes NRW kennen sich unsere Förderberater sowohl der Einzel- als auch in der Kooperationsförderung aus“, erklärt Zenit-Geschäftsführer Jürgen Schnitzmeier anlässlich der Vorstellung des Programms durch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. 

Maximal 60 Prozent der Projektkosten lassen sich über ZIM abdecken. Dieser Fördersatz gilt allerdings nur für junge Unternehmen mit nicht mehr als 50 Mitarbeitern aus einer strukturschwachen Region, die mit einem ausländischen Kooperationspartner zusammenarbeiten. 

Die Förderquoten sinken unter anderem mit der Größe des Unternehmens. Bei einer Zahl von bis zu 500 Mitarbeitern betragen sie noch rund ein Viertel. Im Maximalfall wird ein Kooperationsprojekt mit 2,3 Millionen Euro gefördert; das sind 300.000 Euro mehr als bislang. Auch die Fördersummen für Einzelprojekte steigen von 380.000 auf jetzt 550.000 Euro.

Förderfähige Projekte sollen industrielle Forschung und experimentelle Entwicklung enthalten. „Ziel eines jeden Projektes muss die Entwicklung neuer Produkte oder Dienstleistungen sein, eine allgemeine Optimierung zum Beispiel des eigenen Maschinenparks ist nicht förderfähig“, erläutert Bernd Meyer, Prokurist und Förderexperte der ZENIT GmbH.