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Wirtschaftsflächenkonzept geht in die nächste Runde 

Stadt und M&B stellen Anfang Juli in einem interfraktionellen Arbeitskreis die gemeinsame Flächenmatrix vor.

Wie und wann man in Mülheim Brachen und Potenzialflächen ausmachen kann und wie man deren Entwicklungspotenzial bewertet, darüber informieren M&B-Geschäftsführer Dr. Hendrik Dönnebrink und Baudezernent Peter Vermeulen am 7. Juli einen interfraktionellen Arbeitskreis.

Beauftragt von der Politik haben die Stadtverwaltung und Mülheim & Business in den letzten Monaten gemeinsam eine Flächenbewertungsmatrix erarbeitet. Anhand von Eignungs- und Konfliktkriterien zeigt nun die Matrix anhand einer Bewertungsskala nicht nur auf, welche Flächen für die wirtschaftliche Weiterentwicklung der Stadt in Frage kommen. Zudem prüft die Matrix auch den zeitlichen Entwicklungshorizont (kurz-, mittel- und langfristig) und die Möglichkeit einer Teilflächennutzung. „Unsere gemeinsam entwickelte Flächenmatrix wird hoffentlich die Diskussion über das  Wirtschaftsflächenkonzept und darin identifizierten Potenzialflächen weiter versachlichen. Wir hoffen so möglichst mit einem breiten Konsens in der Politik und auf bald erste ausgewiesene Flächen für die Entwicklung“, so M&B-Geschäftsführer Dr. Hendrik Dönnebrink.

Neben den bereits erkannten, möglichen Neuflächen sollen auch die Brachflächen im Stadtgebiet mithilfe der Matrix bewertet werden. Nach der Vorstellung im interfraktionellen Arbeitskreis soll laut Baudezernent Peter Vermeulen die Debatte in den Fraktionen beginnen.

Wortlaut des Beschlusses vom 14. Januar 2020:
„Die Verwaltung wird beauftragt, gemeinsam mit der Mülheim & Business GmbH die im Wirtschaftsflächenkonzept vorgeschlagenen potentiellen Gewerbeflächen auf ihre Realisierbarkeit zu prüfen. Die Liste ist um Gewerbeflächen zu ergänzen, die derzeit brachliegen oder unternutzt sind, sofern deren Eigentümer mit einer Aktivierung der Flächen einverstanden sind. Es soll eine Strategie vorlegt werden, wie brachliegende Industrie- und Gewerbeflächen, die sich in den Händen von Privateigentümern befinden, reaktiviert werden können. Hierzu soll mit einem Vertreter jeder Fraktion eine Bewertungsmatrix erarbeitet werden. Die Ergebnisse sind bis Ende 2020 vorzulegen.“