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Pop Up Shop geht in die zweite Runde!

Nach „4330 Mülheim“ testet hagebau ab dem 10. Mai ein Citystorekonzept.

Mülheim an der Ruhr, 30. April 2019. Nach 90 Tagen Testphase „schließt“ am 4. Mai der Pop-Up-Shop „4330 Mülheim“ in der Wertstadt seine Pforten. Am 10. Mai geht es mit der zweiten von drei Pop-Up-Ideen weiter. Dann erprobt der hagebaumarkt bis Ende Juli auf der rund 50 Quadratmeter großen Ladenfläche im Löhberg 35/Kohlenkamp 34 ein Citystore-Konzept.

90 Tage lang hatte Jörn Gedig Zeit, sich als Einzelhändler auszuprobieren – mit Erfolg. Aus dem Pop-Up-Shop wird im August ein Laden an der Wallstraße 8-10. Ideengeberin M & B Citymanagerin Gesa Delija zeigt sich mehr als zufrieden, denn das Konzept des Einzelhandelslabor ist im Fall von Jörn Gedig voll aufgegangen: „Die Idee, dass Einzelhändler und Gründer mit individuellen Angeboten auf einem niedrigen Kostenniveau starten können, um bei Erfolg sich später langfristig in der Innenstadt anzusiedeln, funktionierte bei Jörn Gedig perfekt“.

Auch der 47-Jährige Gedig zeigt sich glücklich und dankbar gegenüber der Stadt und der Wirtschaftsförderung. „Wir haben mit ‚4330 Mülheim‘ wirklich einen fulminanten Start hingelegt. Die Starthilfe seitens der Stadt, der Wirtschaftsförderung und der IHK MEO gab uns einen enormen Rückenwind. Das Risiko hätte ich so als Familienvater nicht eingehen können“, so Gründer Jörn Gedig. Am Samstag, den 4. Mai 2019, feiert er mit seinem Team von 10-16 Uhr den Abschied aus dem bisherigen Ladenlokal im Kohlenkamp 34.

Beratung und Orientierung auf kleiner, feiner Fläche für städtische Kundschaft
Am 10. Mai folgt ein Citystore-Konzept von Hagebaumarkt. Geschäftsführer Hartmut Buhren erläutert seine Beweggründe beim Einzelhandelslabor mitzumachen: „Unser Konzept für den zweiten Pop-Up-Shop passt gut in die aktuelle hagebau Strategie. Der hagebau Gesellschafter Möller+Förster aus Hamburg hat mit ‚Horst’ Ende letzten Jahres ein neues Baumarkt Stadtquartierkonzept in Hamburg-Bahrenfeld gestartet. Ich möchte testen, ob wir für die städtische Kundschaft so etwas auch erfolgreich in der Mülheimer City anbieten können.“

Unter anderem möchte Buhren dadurch Kundenlauf, Frequenz und Kundenwünsche der Mülheimer Innenstadtkunden kennenlernen. Als Sortiment sollen Einzelposten, Auslaufware und Werbeware angeboten werden. Angedacht sind zudem wöchentliche Veranstaltungen und Produktvorführungen zu der im Laden erhältlichen Produktpalette rund um Heim & Garten.

Im August startet dann der dritte und letzte Einzelhandelslabor-Teilnehmer. Alle drei Teilnehmer des Einzelhandelslabors werden von Dominik Schreyer vom Diakoniewerk flexibel aus dem „Sonderbar“-Sortiment (Kaiserstraße 9) mit retroschicken bis upgecycelten Patchwork-Möbeln und Dekorationswaren ausgestattet.

Die Pop Up Shop-Phasen:
• 01. Februar bis 04. Mai („4330 Mülheim“)
• 10. Mai bis 03. August („Hagebau“ City-Store-Konzept)
• 10. August bis 02. November (ein Concept-Store)

Das Projekt wird gemeinsam von der Stadt und der Wirtschaftsförderung getragen. Die Industrie- und Handelskammer für Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen (IHK) unterstützt das Projekt ebenfalls.