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NRW: Verfügbares Pro-Kopf-Einkommen im Schnitt bei 23.201 Euro

Bis auf die kleineren Städte wie Herdecke mit 31.778 Euro auf Rang 3 und Sprockhövel mit 29.287 Euro auf Platz 11 sowie Mülheim (24.026 Euro, 19) liegen die Ruhrgebietsstädte relativ oder ganz weit hinten.

Im Jahr 2020 verfügte jeder Einwohner in Nordrhein-Westfalen rein rechnerisch über ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 23.201 Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 263 Euro mehr als ein Jahr zuvor.

Mit 34.687 Euro wies Schalksmühle im Märkischen Kreis das höchste verfügbare Einkommen je Einwohner aller 396 Städte und Gemeinden in NRW auf. Meerbusch im Rhein-Kreis Neuss (34.210 Euro) und Herdecke im Ennepe-Ruhr-Kreis (31.778 Euro) folgten auf den Plätzen zwei und drei.

Mülheim an der Ruhr in der TOP 20

Mülheim an der Ruhr ist mit  24.026 Euro verfügbarem Einkommen pro Kopf in der TOP 20. Am unteren Ende der Skala rangierten Kranenburg im Kreis Kleve (17.800 Euro) und Gelsenkirchen (17.635 Euro). Insgesamt belief sich das verfügbare Einkommen im Jahr 2020 in Nordrhein-Westfalen auf rund 416,1 Milliarden Euro. Von allen Städten und Gemeinden des Landes wiesen die Städte Köln (25,7 Milliarden Euro) und Düsseldorf (16,6 Milliarden Euro) die höchsten Einkommenssummen auf. Rein rechnerisch kamen damit auf jeden Einwohner Kölns 23.703 Euro. In der Landeshauptstadt lag das verfügbare Einkommen bei durchschnittlich 26 729 Euro.

Die höchsten Zuwächse beim verfügbaren Einkommen im Vergleich zum Jahr 2019 ermittelte das Statistische Landesamt für Gelsenkirchen (+3,4 Prozent) und Monheim im Kreis Mettmann (+3,1 Prozent). Die stärksten Rückgänge aller Städte und Gemeinden des Landes ergaben sich für Schalksmühle (−3,0 Prozent) und Sundern (Sauerland) im Hochsauerlandkreis (−2,3 Prozent).