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In NRW machten auch 2020 wieder mehr Mädchen Abitur als Jungen

Der Mädchenanteil an allen Absolventen mit Hochschulreife lag im Sommer 2020 an den allgemeinbildenden Schulen in Nordrhein-Westfalen bei 55,1 Prozent. In Mülheim ist er bei 53 Prozent.

Der Mädchenanteil an allen Absolventen mit Hochschulreife lag im Sommer 2020 an den allgemeinbildenden Schulen in Nordrhein-Westfalen bei 55,1 Prozent. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Girls' Day (22. April 2021) mitteilte waren Mädchen – wie auch im Vorjahr (Sommer 2019: 55,2 Prozent) – beim Abitur überrepräsentiert.

Jungen waren mit einem Anteil von 52,7 Prozent bei den Schulabgängern mit Fachhochschulreife (inkl. schulischer Teil; Vorjahr: 52,5 Prozent) häufiger vertreten. Bei den Absolventen mit Hauptschulabschluss lag der Jungenanteil bei 60,1 (Vorjahr: 59,5 Prozent). Von den jungen Menschen, die 2020 ohne einen Abschluss von der Schule abgingen, waren 62,1 Prozent männlich (Vorjahr: 61,5 Prozent).

Im Sommer 2020 verließen insgesamt 179 795 Schülerinnen und Schüler die allgemeinbildenden Schulen in Nordrhein-Westfalen. Auch im vergangenen Jahr beendeten wieder weniger Mädchen (88 220; 49,1 Prozent) als Jungen (91 575; 50,9 Prozent) eine allgemeinbildende Schule.

Gute Abiturquote in Mülheim an der Ruhr

In Mülheim verließen im letzten Sommer 1655 Schülerinnen und Schüler die Schule, davon 90 ohne Abschluss. Eine allgemeine Hochschulereife erlangten 745 (davon 395 Mädchen). Die Abiturquote liegt in Mülheim bei rund 45 Prozent.