Coronavirus - Informationen und Hotlines für KMU

Als Wirtschaftsförderung der Stadt Mülheim an der Ruhr stehen wir Ihnen selbstverständlich auch in Zeiten von Corona unterstützend zur Seite. Auf dieser Sonderseite haben wir für Sie Informationen zu verschiedenen Themen zusammengetragen sowie wichtige Ansprechpartner aufgeführt.

Update zu November-/Dezemberhilfe sowie  Überbrückungshilfe II

Aktuell hat das Bundeswirtschaftsministerium mitgeteilt, dass die Fristen zur Antragsstellung bei der November-/Dezemberhilfe sowie der Überbrückungshilfe II verlängert wurden und die technischen Voraussetzungen zur Auszahlung der Novemberhilfe nun vorliegen. 
Neue Antragsfristen:
November-/Dezemberhilfe: 30. April 2021 (statt 31. Januar bzw. 31. März)
Überbrückungshilfe II: 31. März 2021 (statt 31. Januar)
Die neuen Antragsfristen finden Sie auch in den FAQ des Bundes.
Auszahlung Novemberhilfe: 
Das Bundeswirtschaftsministerium hat ebenfalls mitgeteilt, dass zwischenzeitlich die technischen Voraussetzungen zur vollständigen Auszahlung der Novemberhilfe geschaffen wurden. Damit können die Auszahlungen der Novemberhilfe durch die Länder umgesetzt werden.
Hinweis: Bei der Dezemberhilfe werden seit dem 5. Januar 2021 die Abschlagszahlungen gewährt. 

Lockdown ab dem 16.12.2020 bis zum 10.01.2021 (ggfs Verlängerung am 4. Januar)

• Auszug zu den Handelsregelungen:

„Der Einzelhandel mit Ausnahme des Einzelhandels für Lebensmittel, der Wochenmärkte für Lebensmittel, Direktvermarktern von Lebensmitteln, der Abhol- und Lieferdienste, der Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, der Apotheken, der Sanitätshäuser, der Drogerien, der Optiker, der Hörgeräteakustiker, der Tankstellen, der Kfz-Werkstätten, der Fahrradwerkstätten, der Banken und Sparkassen, der Poststellen, der Reinigungen, der Waschsalons, des Zeitungsverkaufs, der Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, des Weihnachtsbaumverkaufs und des Großhandels wird ab dem 16. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021 geschlossen. Der Verkauf von non-food Produkten im Lebensmitteleinzelhandel, die nicht dem täglichen Bedarf zuzuordnen sind, kann ebenfalls eingeschränkt werden und darf keinesfalls ausgeweitet werden. Der Verkauf von Pyrotechnik vor Silvester wird in diesem Jahr generell verboten.“ Frisörbetriebe müssen auch schließen.
Keine Entschädigung des Handels analog zur Gastronomie, lediglich leichte Anpassungen bei der Überbrückungshilfe III und verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten für Warenbestände. Alles in allem völlig unbefriedigend!

Überbrückungshilfe III wird auch dem Einzelhandel in stärkerem Ausmaß zur Verfügung stehen

Überbrückungshilfe III wird auch dem Einzelhandel in stärkerem Ausmaß zur Verfügung stehen
Seitens der Bundesregierung wurden erleichterte Zugangsbedingungen bekanntgegeben, Demnach sollen auch Unternehmen antragsberechtigt sein

  • mit entweder einem Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis Dezember 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten,
  • oder einem Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Durchschnitt in den Monaten April bis Dezember 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Unternehmen, die im entweder im November oder im Dezember 2020 oder an beiden Monaten einen Umsatzeinbruch von mindestens 40 Prozent im Vergleich zu den Vorjahres¬monaten November und Dezember 2019 erlitten haben und keine außerordentliche Wirtschaftshilfe („Novemberhilfe“ bzw. „Dezemberhilfe“) erhalten, können eine Förderung im Rahmen der förderfähigen Maßnahmen der Überbrückungshilfe III für den oder die entsprechenden, vom Umsatzrückgang in dieser Höhe betroffenen Monate (November und/oder Dezember) beantragen. 
 

Das sind die neuen Regeln für den Dezember

Einzelhandel: Groß- und Einzelhandel bleiben weiter geöffnet - aber unter strengeren Auflagen für größere Geschäfte. Demnach soll künftig gelten, dass sich in kleineren und mittleren Geschäften mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern höchstens eine Person pro 10 Quadratmetern befinden soll. Auf einer Verkaufsfläche von mehr als 800 Quadratmetern soll sich höchstens eine Person pro 20 Quadratmetern aufhalten.
Gastronomie: Restaurants, Kneipen, Cafés und Bars bleiben bundesweit weiterhin geschlossen, ebenso Freizeit- und Kultureinrichtungen. Offiziell gilt diese Maßnahme laut Beschlusspapier erstmal bis zum 20. Dezember. Allerdings gehen Bund und Länder wohl davon aus, dass die Gastronomie auch darüber hinaus geschlossen bleibt: Wegen des hohen Infektionsgeschehens, heißt es in dem Beschluss, würden wahrscheinlich "umfassende Beschränkungen bis Anfang Januar (insbesondere im Bereich Gastronomie und Hotels) erforderlich sein". Wer allerdings bei Familienbesuchen an Weihnachten nicht privat übernachten kann, darf im Hotel schlafen, denn solche Buchungen fallen nicht unter "touristische Übernachtung".
Maskenpflicht: Die Maskenpflicht soll ausgeweitet werden: Sie soll nun auch vor den Läden und auf den Parkplätzen gelten. Außerdem in geschlossenen öffentlichen Räumen und an Orten unter freiem Himmel, "an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten". An Arbeitsplätzen gilt Maskenpflicht, wenn ein Abstand von 1,5 Meter nicht sicher eingehalten werden kann.
In Schulen gilt Maskenpflicht in Regionen mit einer Inzidenz von deutlich mehr als 50 - auf dem Schulgelände dort, wo der Abstand nicht eingehalten werden kann, im Unterricht ab Klasse 7. "Schulen ohne Infektionsgeschehen können hiervon ausgenommen werden", heißt es in dem Bund-Länder-Beschluss. Auch an Grundschulen und Klassen 5 und 6 "kann" eine Maskenpflicht eingeführt werden.
Kontaktbeschränkungen: Statt zehn Personen sollen die Kontakte im Dezember bei privaten Treffen auf nur noch fünf Personen aus maximal zwei Haushalten beschränkt werden. Kinder bis 14 Jahre werden jedoch nicht mitgezählt, für deren Anzahl gibt es keine Beschränkungen. Ausnahmen gelten zwischen Weihnachten und Silvester.
Weihnachten: Vom 23. Dezember bis zum 1. Januar soll es möglich sein, sich nur "im engsten Familien- oder Freundeskreis" zu treffen - bis maximal zehn Personen insgesamt. Kinder bis 14 Jahre zählen dabei nicht mit. Jeder werde gebeten, "bei der Begegnung mit den Großeltern so vorsichtig wie möglich zu sein".

Novemberhilfe Antragstellung

Mit der Novemberhilfe werden Zuschüsse in Höhe von 75 Prozent ihres entsprechenden durchschnittlichen Umsatzes im November 2019, tageweise anteilig für die Dauer des Corona-bedingten Lockdowns gewährt. Das gilt bis zu einer Obergrenze von einer Million Euro, soweit der bestehende beihilferechtliche Spielraum des Unternehmens das zulässt.
  • Soloselbstständige können als Vergleichsumsatz alternativ zum monatlichen Umsatz im November 2019 den durchschnittlichen Monatsumsatz im Jahr 2019 zugrunde legen.
  • Bei Antragsberechtigten, die nach dem 31. Oktober 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, kann als Vergleichsumsatz der durchschnittliche Monatsumsatz im Oktober 2020 oder der durchschnittliche Monatsumsatz seit Gründung gewählt werden.
  • Unternehmen stellen einen Antrag über prüfende Dritte (zum Beispiel Steuerberater). Soloselbständige können einen Direktantrag bis zum 31.1.2021 stellen.
  • Die Regelungen gelten unter anderem für Unternehmen, Selbstständige und Soloselbstständige - insbesondere auch in der Kultur- und Veranstaltungswirtschaft.
  • Damit das Geld schnell bei den Betroffenen ankommt, werden Abschlagszahlungen noch im November erfolgen.
  • Soloselbstständige erhalten eine Abschlagszahlung von bis zu 5.000 Euro; andere Unternehmen erhalten bis zu 10.000 Euro.
Die Bedingungen und das Auszahlungsverfahren hatten Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier vorgelegt. Die außerordentliche Wirtschaftshilfe soll auch für den Zeitraum der temporären Schließungen im Dezember fortgeführt werden.

Sonderprogramm Mittelstand Innovativ & Digital Plus

Viele Dienstleister können durch die Einschränkungen der Corona-Pandemie Kurse oder Beratungen nicht oder nur erschwert vor Ort anbieten. Umso wichtiger sind digitale Angebote. Um die Unternehmen bei der Entwicklung solcher Angebote zu unterstützen, erweitert das Land das Förderprogramm Mittelstand Innovativ & Digital: Über MID-Plus können Unternehmen den Gutschein MID-Digitalisierung beantragen, um bereits bestehende Beratungsleistungen, Trainings- und Qualifizierungsmaßnahmen sowie Weiterbildungen erstmalig online anzubieten. Das Zusatzprogramm läuft bis zum 30. Juni 2021
MID-Plus hilft kleinen und mittleren Unternehmen dabei, digitale Werkzeuge wie Chat- oder Videotools einzuführen und so Beratungen und Kurse online anzubieten. Damit reagiert die Landesregierung auf die aktuellen Herausforderungen der Corona-Krise: Gesundheitsrisiken werden durch digitale Formate minimiert und die Dienstleistungsunternehmen können auch in der Krise ihr Geschäft weiterführen. Um die Unternehmen zusätzlich zu entlasten, verlängert das Land die erhöhten Förderquoten für die Gutscheine MID-Digitalisierung und MID-Innovation bis zum 30. Juni 2021: Kleine Unternehmen erhalten eine Förderquote von 80 Prozent, mittlere Unternehmen eine Förderquote von 60 Prozent.  

Weitere Informationen zum Sonderprogramm MID-Plus erhalten Sie unter www.mittelstand-innovativ-digital.nrw 

November-Wirtschaftshilfe: Erste Details stehen fest

Die außerordentliche Wirtschaftshilfe für den Monat November 2020 bietet Unterstützung für Betriebe und Solo-Selbständige, die von den aktuellen Corona-Einschränkungen besonders betroffen sind.  Antragsberechtigt sind:

  • Betriebe die gemäß Beschluss mit einer Schließung belegt sind - Solo-Selbständige im Haupterwerb

  • Indirekt betroffene Betriebe (die von der Schließung eines anderen Betriebes in ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit betroffen sind), wenn der Umsatzverlust > 80 % beträgt

  • Mischbetriebe (die verschiedene Tätigkeitsfelder haben, z. B. Bäckereien und Catering) wenn mind. 80 % des Gesamtumsatzes mit Betrieben gemacht werden, die direkt von der Schließung betroffen sind

Überbrückungshilfe II kann beantragt werden

Betroffene Einzelhändler können seit dem 21. Oktober die Corona-Überbrückungshilfe II beantragen. Die Anträge für den Zeitraum von September bis Dezember 2020 können hier gestellt werden. Die Antragsfrist endet am 31. Dezember 2020. 
Die Überbrückungshilfe II des Bundes unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen sowie Soloselbstständige mit nicht-rückzahlbaren Zuschüssen zu den betrieblichen Fixkosten. 
Folgende Verbesserungen wurden u.a. vorgenommen: Der Umsatzeinbruch, um die Hilfen beantragen zu können, wurde gesenkt. Statt bisher ein Umsatzeinbruch im April/Mai 2020 von 60 Prozent ist es nun ausreichend, wenn der Umsatz in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 um mindestens 50 Prozent gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten zurückgegangen ist. Alternativ reicht ein durchschnittlicher Umsatzrückgang im gesamten Zeitraum April bis August 2020 um mindestens 30 Prozent. Die Fördersätze für die erstattungsfähigen Kosten betragen nun 90 anstatt 80 Prozent. 
Die bisherigen Förderdeckel für kleine und mittelständische Unternehmen werden abgeschafft, alle Unternehmen können jetzt bis zu 50.000 Euro erhalten. 
Die Personalkostenpauschale wird von 10 auf 20 Prozent verdoppelt. 
https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Textsammlungen/antragstellung-erklaert.html 

Land setzt Verbesserungen bei der Abrechnung der NRW-Soforthilfe durch und nimmt das Rückmeldeverfahren zum Herbst wieder auf

Die Verbesserungen im Überblick:
 
•    Personalkosten sind von den Einnahmen absetzbar: Der Bund sah die Personalkosten mit dem Kurzarbeitergeld ausreichend abgedeckt. Durch die Lockerungen konnten viele Betriebe aber im Mai und Juni wieder öffnen. Dadurch ergaben sich in der Abrechnung Liquiditätsüberschüsse, da zwar Umsätze erzielt wurden, Personalkosten aber nicht berücksichtigt werden konnten. Künftig werden daher die Einnahmen um solche Personalkosten bereinigt, die zur Erzielung dieser Einnahmen notwendig waren und die nicht durch andere Maßnahmen (etwa das Kurzarbeitergeld) gedeckt wurden.  
•    Gestundete Zahlungen, wie beispielsweise Miet-, Pacht- oder Leasingraten, die innerhalb des Förderzeitraums angefallen wären, können nun ebenfalls angerechnet werden. Damit werden Unternehmen nicht benachteiligt, die sich in eigener Initiative um Zahlungsstundungen bemüht haben. 
•    Mehr Flexibilität beim Zuflussprinzip: Bisher wurden alle tatsächlichen Zahlungseingänge im Förderzeitraum berücksichtigt, auch wenn ihnen eine Leistung vorausging, die vor der Corona-Zeit erbracht wurde. Dadurch wurden viele Unternehmen, z.B. im Handwerk oder Messebau, die auf Rechnung und mit Zahlungszielen arbeiten, benachteiligt. Die Unternehmen erhalten nun die Option, bei Einnahmen innerhalb des Förderzeitraums auf den Zeitpunkt der Leistungserbringung abzustellen. 
•    Hohe einmalige Zahlungseingänge im Förderzeitraum, die sich auf ein ganzes, zurückliegendes Jahr beziehen, können nun anteilig angesetzt werden. Das betrifft etwa GEMA-Zahlungen für Künstlerinnen und Künstler oder Zahlungen der VG-Wort für Journalistinnen und Journalisten. 
 
Fragen zum Verfahren können an die Mitarbeiter der Hotline unter 0211-7956 4995 gestellt werden. Weitere Informationen finden Sie unter www.wirtschaft.nrw 
 
 

Projektaufruf „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken“ – Einreichfrist für Sonderprogramm verlängert 

Viele Händlerinnen und Händler in Nordrhein-Westfalen kämpfen noch mit den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie. Um wichtige Chancen zu nutzen, setzen sie zunehmend auf digitale Technologien: Seit dem Start des Sonderprogramms 2020 zum Projektaufruf „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken“ am 25. Juni wurden weit mehr als 200 Förderanträge eingereicht. Wegen der großen Nachfrage hat die Landesregierung nun das Fördervolumen aufgestockt und die Einreichfrist um zwei Wochen verlängert: Bis zum 15. September 2020 können Projektideen beim Projektträger Jülich eingereicht werden. Alle Anträge, die die Fördervoraussetzungen erfüllen, werden zügig bewilligt.
 
Der Projektaufruf richtet sich an Unternehmen des stationären Einzelhandels mit weniger als 50 Beschäftigen, die auf einen Umsatz von maximal zehn Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von bis zu zehn Millionen Euro kommen. Gefördert werden kurzfristige Projekte von Kleinunternehmen, die sich erstmalig digital aufstellen oder den Auf- oder Ausbau der digitalen Technologien für ihr Unternehmen voranbringen wollen. Die Projekte müssen bis zum 31. Dezember 2020 abgeschlossen sein. Der Höchstbetrag der Förderung liegt bei 12.000 Euro bei einem Fördersatz von bis zu 90 Prozent. Das Projekt muss zudem unmittelbar der Abwehr oder der Abmilderung der Folgen der Corona-Krise dienen. 
 
Weitere Informationen zum Aufruf, Bewerbungsunterlagen und die Fördergrundlagen finden Sie unter www.digihandel.nrw 

Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" gestartet

Pünktlich zum neuen Ausbildungsjahr startete am 1. August das Bundesprogramms "Ausbildungsplätze sichern", mit dem die Bundesregierung kleine und mittlere Unternehmen fördert.

Um die Folgen der Covid-19-Pandemie auf den Lehrstellenmarkt abzufedern, hat die Bundesregierung Hilfen in Millionenhöhe beschlossen. Das Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" sieht Maßnahmen von insgesamt 500 Millionen Euro für kleine und mittlere Unternehmen in den Jahren 2020 und 2021 vor.

Gefördert werden Betriebe mit bis zu 249 Beschäftigten, die eine Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen oder in den bundes- und landesrechtlich geregelten praxisintegrierten Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen durchführen. 

Folgende Regelungen sind vorgesehen:

  • Betriebe, die besonders von der Corona-Pandemie betroffen sind, bekommen eine Prämie, wenn sie ihr Ausbildungsniveau halten. Konkret sollen sie für jeden für das Ausbildungsjahr 2020/2021 abgeschlossenen Ausbildungsvertrag 2.000 Euro erhalten.     

  • Unternehmen, die ihr Ausbildungsplatzangebot erhöhen, soll eine Prämie von 3.000 Euro für jeden gegenüber dem früheren Niveau zusätzlich abgeschlossenen Ausbildungsvertrag gezahlt werden.

  • Ausbildungsbetriebe, die ihre Aktivitäten auch in der Krise fortsetzen und für Auszubildende sowie deren Ausbilder keine Kurzarbeit anmelden, werden besonders unterstützt. Geplant ist eine Förderung von 75 Prozent der Brutto-Ausbildungsvergütung. Sie greift für jeden Monat, in dem der Betrieb einen Arbeitsausfall von mindestens 50 Prozent hat. Diese Unterstützung ist befristet bis zum 31. Dezember 2020.

  • Gefördert werden auch Betriebe, die Auszubildende übernehmen, deren Unternehmen die Ausbildung pandemiebedingt übergangsweise nicht fortsetzen können. Hier läuft die Befristung bis zum 30. Juni 2021. 

  • Unternehmen, die Auszubildende von Betrieben übernehmen, die Insolvenz anmelden mussten, erhalten eine Prämie von 3.000 Euro pro aufgenommenen Auszubildenden. Auch diese Unterstützung ist befristet bis zum 30. Juni 2021.

Die entsprechenden Antragsunterlagen stehen ab sofort auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung. Gefördert werden Ausbildungen, die frühestens am 1. August 2020 beginnen. Dies gilt auch, wenn der Ausbildungsvertrag bereits früher abgeschlossen wurde.

Neues Programm der Bürgschaftsbank "SchnellBürgschaft 100"

Mit der "SchnellBürgschaft 100" erhalten kleine Unternehmen mit bis zu 10 Mitarbeitern sowie Angehörige der Freien Berufe die Möglichkeit, einen Kredit bis zur Höhe von 250.000 Euro vollständig über die Bürgschaftsbank abzusichern.

Unter der Voraussetzung, dass die Kapitaldienstfähigkeit zum 31.12.2019 nach Hausbank-üblichen Verfahren gegeben ist, wird die "Schnellbürgschaft 100" mit folgenden Eckpunkten gewährt:
•    Verbürgt werden ausschließlich Corona-bedingte Liquiditätskredite.
•    Die verbürgte Kreditlaufzeit beträgt bis zu zehn Jahre mit max. zwei Freijahren.
•    Bei Verbürgung von Kontokorrentkrediten (KK) beträgt die Laufzeit acht Jahre und es sind bis zu vier Freijahre möglich.
•    Die Einjahresausfallwahrscheinlichkeit beträgt vor oder auf den 31.12.2019 max. 4,5 %.
•    Die Antragstellung erfolgt ausschließlich im Hausbankverfahren via E-Antrag. Eine Beantragung im Verfahren „Bürgschaft ohne Bank“ ist nicht möglich.
•    Die Mittelherkunft ist von der Hausbank frei wählbar, insb. nicht haftungsfreigestellte öffentliche Förderdarlehen, Hausbank-Darlehen sowie Hausbank-Kontokorrentkreditlinien.
•    Der Endkreditnehmerzinssatz für die Hausbank darf max. 1,00 % p.a. betragen zzgl. lfd. Bürgschaftsprovision 1,35 % p.a. auf den verbürgten Kreditbetrag.
•    Es fällt kein kein Bearbeitungsentgelt bei Bewilligung der Bürgschaft an.

Die (obligatorische) persönliche Haftung der Gesellschafter bei juristischen Personen beträgt 100.000 € (pro Gesellschafter).

! Ausgeschlossen von der "SchnellBürgschaft 100" sind Unternehmen in Schwierigkeiten (Stichtag 31.12.2019), Sanierungen, Umschuldungen oder Prolongationen sowie Existenzgründungsvorhaben!

Die Details zur Schnell-Bürgschaft 100 finden Sie .


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M&B-LEITFADEN IM DOWNLOAD:


Hotlines:


Infotelefon für Mülheimer Unternehmen

0208 / 48 48-59

Mo Do, 9 Uhr  17:00 Uhr und Fr 09:00 Uhr 14:00 Uhr 

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Mo – Fr, 8:00 – 16:30 Uhr

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0201 / 1892-333

Mo – Fr, 8:00 – 16:30 Uhr 

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