Newsletter Oktober 2017

Newsletter – Oktober 2017

Guten Tag, sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mülheimer Unternehmerinnen und Unternehmer,

Tradition, Umbau und Neubeginn – die Meldungen in unserem heutigen Newsletter bilden einmal mehr die ganze Bandbreite eines dynamischen Wirtschafts- und Immobilienstandorts ab:

Die Familienunternehmen Gerstel und August Penckert feiern in diesen Tagen ihr 50jähriges Firmenjubiläum, die Ruhrbahn ist jetzt als  fusionierter Nahverkehrsanbieter für Essen und Mülheim für Sie „unterwegs“, das Max-Planck-Institut feiert den Baubeginn seiner Institutserweiterung für künftig 400 Mitarbeiter und bei STARBUZZ können sich erneut Startups aus eCommerce und Logistik für die Aufnahme in das Accelerator-Programm bewerben.

Viele Gründe, um auf der Internationalen Immobilienmesse Expo Real vom 4. bis 6. Oktober in München für den Wirtschafts- und Investitionsstandort Mülheim an der Ruhr zu werben. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Ulrich Scholten, Planungsdezernent Peter Vermeulen und den Immobilienpartnern Mülheimer Wohnungsbau, GeoHaus und Imoba Immobilien freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme. In München oder in Mülheim an der Ruhr.

Ihr Jürgen Schnitzmeier
und das Team der Mülheim & Business GmbH


Top-Nachrichten

Metropole Ruhr wirbt auf Expo Real mit Leitthema “Stadt der Städte”

©wmr

Unter dem Motto “Metropole Ruhr – Stadt der Städte”  präsentieren sich die Städte und Kreise des Ruhrgebiets – darunter auch Mülheim an der Ruhr – vom 4. bis 6. Oktober  auf der Internationalen Immobilienmesse Expo Real in München.  Am Gemeinschaftsstand 330 in Halle B1 werden mehr als 100 kommunale und Wirtschafts-Vertreter Ansprechpartner für Investoren, Projektentwickler und Immobilienexperten sein. Aus Mülheim an der Ruhr werden neben Stadt und Wirtschaftsförderung auch die  Mülheimer Immobilienpartner IMOBA Immobilien GmbH, Mülheimer Wohnungsbau eG und die GeoHaus Gruppe mit dabei sein.

Neben dem Leitthema aus der RVR Imagekamgne “Metropole Ruhr – Stadt der Städte” wird auch das Thema “InnovationCity Rollout” am wmr-Stand eine große Rolle spielen. Geplant ist hierzu u.a. am 4. Oktober um 11.30 Uhr eine Talkrunde, an der auch Mülheims Oberbürgermeister Ulrich Scholten teilnehmen wird. Die Mitaussteller aus Mülheim an der Ruhr wollen den Messeauftritt erneut dazu nutzen, überregionale Projektentwickler und Investoren auf den hiesigen Investitions- und Immobilienstandort aufmerksam zu machen und für die aktuellen Immobilienprojekte und Gewerbeflächen, darunter auch die weitere Bebauung an der Ruhrbania Ruhrpromenade, zu werben.

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Der Gemeinschaftsstand der wmr steht in diesem Jahr unter dem Leitthema “Metropole Ruhr – Stadt der Städte”


Gera Chemie setzt auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf

©Gera Chemie

Für ihr vielfältiges Engagement bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat das “Mülheimer Bündnis für Familie” kürzlich die GERA Chemie als nunmehr 16. familienfreundliches Mülheimer Unternehmen ausgezeichnet.

Preiswürdig fand das Kuratorium unter Vorsitz von Oberbürgermeister Ulrich Scholten vor allem das Arbeitszeitangebot in zwei Schichten nach den Bedürfnissen der Beschäftigten, die vielen inner- und außerbetrieblichen Unterstützungsangebote für die Mitarbeiter sowie die Ausbildungsquote von 10 Prozent.

Seit vielen Jahren setzt sich der Geschäftsführende Gesellschafter Gerd Kleemeyer für seine Beschäftigten ein. Er ist davon überzeugt, dass sich das Engagement in vielfacher Weise auszahlt. Kleemeyer will seinen Mitarbeitern sichere Arbeitsplatz mit autonomen Entscheidungsbereichen bieten, deren Aufgaben so zugeschnitten sind, dass sich jedem die Sinnhaftigkeit der Tätigkeit für das Ganze erschließt.

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Die GERA Chemie ist zwar ein kleines Unternehmen, leistet aber Großes im Bereich Familienfreundlichkeit. OB Ulrich Scholten (vorne stehend, Mitte) überreicht GERA Chemie-Geschäftsführer Gerd Kleemeyer (vorne stehend, 2. V. l.) die Urkunde.


Standort-Nachrichten

A 40 im Oktober zwischen Essen und Mülheim an zwei Wochenenden gesperrt

Straßen.NRW erneuert auf der A40 zwischen den Anschlussstellen Essen-Zentrum und Mülheim-Heißen an zwei verlängerten Wochenenden im Oktober die Fahrbahndecke. Der dort vorhandene lärmmindernde Asphalt muss auf einer Länge von 3,7 Kilometern erneuert werden. Von den Vollsperrungen betroffen sind beide Fahrtrichtungen – allerdings an unterschiedlichen verlängerten Wochenenden.

Die Vollsperrung der A40 in Fahrtrichtung Dortmund wird von Donnerstag, 5. Oktober ab 22 Uhr bis Montag, 9.Oktober, 5 Uhr eingerichtet. In Fahrtrichtung Duisburg ist die Vollsperrung der A40 von Donnerstag, 19. Oktober ab 22 Uhr bis Montag, 23. Oktober, 5 Uhr geplant. Im Vorfeld wird Straßen.NRW großräumig Umleitungsbeschilderungen aufbauen. Für den Zeitraum der Streckensperrungen sind das Universitätsklinikum Essen und das Rhein-Ruhr-Zentrum nur über die Umleitungsstrecken erreichbar.


MVG wird zu Ruhrbahn – Für die Fahrgäste ändert sich wenig

Logo_Ruhrbahn-MhSeit gut vier Wochen ist die neue Ruhrbahn auf den Mülheimer und Essener Straßen unterwegs. Erste Erfahrungen zeigen: Für die rd. 150 Millionen Fahrgäste pro Jahr hat sich durch den Zusammenschluss von MVG oder EVAG zur Ruhrbahn nichts geändert. Nur das Branding ist ein anderes und die Reichweiten, die mit dem neuen Ruhrbahn-Ticket befahren werden können, sind größer geworden.

Die Ruhrbahn will mehr sein als lediglich eine Zusammenführung zweier kommunaler Verkehrsgesellschaften. Ihr Anspruch ist vielmehr, zum Mobilitätsanbieter für die ganze Region zu werden. Dafür will das Verkehrsunternehmen seinen Kunden künftig stärker individualisierte Mobilitätsangebote machen, die sie über möglichst nur eine Plattform buchen können. “Gleichzeitig sind wir für die Kommunen Partner bei der Entwicklung, Planung und Umsetzung neuer Mobilitätsangebote“, erklären die Geschäftsführer Uwe Bonan und Michael Feller die Ziele der Ruhrbahn. Bonan war bis Ende 2016 Kämmerer der Stadt Mülheim.


Baustart am MPI für Chemische Energiekonversion

Im vergangenen Monat hat das Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion mit einem offiziellen 1. Spatenstich nun endgültig die Weichen für seine Institutserweiterung im Mülheimer Kahlenbergviertel gestellt. Geplant ist, die Mitarbeiterzahl des MPI CEC langfristig von 250 auf rund 400 aufzustocken. Im Zuge der Bauarbeiten sollen Bestandsgebäude umgebaut und um Neubauten erweitert werden. Dabei entstehen vier neue Gebäude mit einer Nutzfläche von insgesamt 4.500 m² für Werkstätten, Büro- und Laborflächen. 

Zusätzlich wird das Institutsareal nördlich der Stiftstraße entlang der Straße Kluse bis zur Straße Dimbeck erweitert. Teile der Stiftstraße werden dabei in das Plangebiet einbezogen und in diesem Bereich für den Autoverkehr gesperrt. Als erste Baumaßnahme wurde innerhalb des bestehenden Institutsareals ein ehemaliges Wohnhaus des Instituts an der Ecke Stiftstraße/Höhenweg abgerissen. Dort entsteht nun ein neues Gebäude für die Werkstätten sowie Laborflächen samt Versuchshalle.

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Ein erster Spatenstich aus zehn Händen. V.l.: Prof. Frank Neese, Prof. Serena DeBeer, Willi Schlamann, Prof. Walter Leitner, Oberbürgermeister Ulrich Scholten, Prof. Robert Schlögl, Staatssekretärin Annette Storsberg, Christian Andreas Maeder (Nickl & Partner), Maximilian Prugger (stellv. Generalsekretär Max-­Planck-­Gesellschaft), Bezirksbürgermeister Arnold Fessen


Zahl des Monats

Tengelmann spendet 300.000 Euro für Sporthalle

McArena_FreilufthalleAnlässlich seines 150-jährigen Bestehens macht die Tengelmann Gruppe der Stadt ein großzügiges Geschenk: eine 40 x 20 m große Freilufthalle im Wert von 300.000 Euro. Als Standort der neuen Halle für die beliebten Ballsportarten hat der Mülheimer Sportservice die Von-der-Tann-Straße in Styrum vorgesehen. Die Halle wird der erste Meilenstein zum Aufbau des dort geplanten Sportpark Styrum sein.

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So oder ähnlich könnte sie aussehen, die neue Freilufthalle in Mülheim-Styrum, die dank der großzügigen Spende von Tengelmann bis Mitte 2018 stehen soll.


Für Unternehmen

“Pioniere der Wirtschaft” Band 3 erschienen

“Doch das ganze Leben in Mülheim war ein anderes geworden!” – So lautet der Untertitel des jüngst erschienen dritten Bandes über die Pioniere der Mülheimer Wirtschaft seit dem Ende des 18. Jahrhunderts. Das Buch kann zum Preis von 24,95 € bei Mülheim & Business oder im Buchhandel erworben werden.

Mit dem 2006 herausgegebenen ersten und 2012 zweiten Band haben Prof. Horst A. Wessel und seine zahlreichen Mitautoren nach Abschluss von Band 3 nun insgesamt über 1.300 Seiten lebendige Wirtschaftsgeschichte aus Mülheim an der Ruhr zusammengetragen. In allen drei Bänden, ebenso wie in der gleichfalls von Prof. Wessel wissenschaftlich begleiteten historische Dauerausstellung im HAUS DER WIRTSCHAFT an der Wiesenstraße, geht es um die Anfänge später bedeutender Mülheimer Unternehmerpersönlichkeiten, ihr Wirken, ihren Erfolg und ihre Rückschläge.

Ansprechpartnerin für den Buchverkauf der Bände “Pioniere der Wirtschaft” im HAUS DER WIRTSCHAFT:

Nadine Kroggel
Mülheim & Business GmbH Wirtschaftsförderung
Tel.: 0208 48 48 50


Fachkräftesicherung durch zdi Netzwerk

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©Luisenschule

Ohne aktive Nachwuchsförderung ist eine nachhaltige Fachkräftesicherung nicht möglich. Diese Überzeugung ist Grundlage der Arbeit des zdi Netzwerk Mülheim an der Ruhr. Welche Früchte das Engagement des Netzwerks aus Unternehmen, Kammern und Verbänden sowie den Bildungseinrichtungen hervorbringen kann, das zeigt sich in diesem Herbst einmal mehr bei einer Projektgruppe von Schülerinnen und Schülern an der Luisenschule.

Die Nachwuchsforscher hatten bereits im letzten Schuljahr erfolgreich einen Wetterballon in 30.000 Meter Höhe steigen lassen. Am 14. Oktober soll nun der nächste Ballon an den Rand des Weltalls geschickt werden. Dabei will die Projektgruppe noch mehr über das Wetter herausfinden. Diesmal soll jetzt neben Temperatur und Luftdruck im Idealfall auch der Ozonwert gemessen werden. Zudem sollen Plastikproben mit an Bord gehen, um zu untersuchen, wie sich diese unter den vorliegenden Bedingungen verändern. Mit dabei sein wird auch ein Team des Kindersender KiKa von ARD und ZDF, das die Startvorbereitungen und den Start selbst filmisch begleiten und Interviews mit den Schülern führen will.

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Sie wollen es nochmal wagen und einen weiteren Wetterballon in die Luft schicken. V.l.: Beate Schulte, Jara Steger, Nina Keuper, Ella Steinman,  Frederik Simon, Tristan Haarmann, Joshua Krüger, Finn Gottwald, Lukas Aschoff und Marco Velden. Vorn sitzend v.l.:  Finn Springmann und Lasse Maghon. Das Foto entstand vor dem Start des ersten Wetterballonflugs am 15. Juni 2017.


Für Gründer

STARBUZZ startet Bewerbungsphase für zweite Klasse

STARBUZZ, der erste unabhängige Accelerator für Startups im Bereich Handel, eCommerce und Logistik startet ab sofort die Bewerbungsphase für seine zweite Klasse. In die erste Klasse waren jüngst vier Startups aufgenommen worden, die mit neuen Logistikkonzepten, Industrial Internet of Things Anwendungen, SaaS-Lösungen sowie Marktplatzkonzepten überzeugen konnten.

Für die 2. Klasse können sich ab sofort Startups aus dem In- und Ausland bewerben, die neue Lösungen (Hard- und Software) oder Produkte für die Bereiche Handel, eCommerce und Logistik entwickeln und anbieten. Bewerbungsschluss ist der 15. November. Die Auswahl ist für Anfang Dezember geplant. Start des Programms wird Januar 2018 sein.

Mit seinen über 30 Partnerunternehmen – darunter Branchengrößen wie ALDI SÜD, die Unternehmensgruppe Tengelmann, die Schwarz Gruppe, Fiege Logistik, T-Systems, eismann und Fressnapf – und einem Pool von mehr als 50 Mentoren bietet STARBUZZ Expertise und Zugänge, die sich passgenau am Kerngeschäft der Startups orientieren.

Kontakt:

Thomas Müller M.A. / MBA
STARBUZZ Program Manager
c/o Mülheim & Business GmbH
Tel.: 0208 484859
Mobil: 0177 4848595

Weitere Informationen zu STARBUZZ hier

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Vier Startups haben sich kürzlich als 1. Klasse in einem Pitching für die Programmaufnahme qualifiziert. Jetzt startet die Bewerbungsphase für Klasse 2.


Nächster Workshop “Existenzgründung” am 9. und 10. Oktober

©Fotolia

Am 9. und 10. Oktober haben angehende Gründerinnen und Gründer wieder die Möglichkeit, sich mit Unterstützung von Dr. Uta Willim, Leiterin des Mülheimer STARTERCENTER NRW, in einem 1 1/2-tägigen “Workshop Existenzgründung” intensiv auf den Weg von der ersten Idee bis zum plausiblen Konzept ihrer geplanten Selbstständigkeit vorzubereiten.

Im Mittelpunkt des ersten Workshop-Tages wird neben dem Unternehmenskonzept auch die Auseinandersetzung mit dem eigenen unternehmerischen Potenzial stehen. Mittels eines Unternehmer-Checks soll den Teilnehmern dabei ermöglicht werden, ihre persönlichen Stärken und Schwächen sowie ihre Wirkung auf andere besser einzuschätzen. Sie gewinnen so im geschützten Raum der Gruppe Klarheit darüber, ob der Schritt in die Selbstständig für sie der richtige sein kann. Am Folgetag geht es dann um alles, was aus formaler Sicht rund um die Gründung wichtig ist. Beide Tage sind auch separat buchbar. Der erste Tag kostet 80 €, der zweite 30 €.

Anmeldungen sind bis zum 2. Oktober möglich bei Dr. Uta Willim (Telefon: 0208 48 48 52).


Workshop “Treffsicher gründen und wachsen” am 16. November

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“Treffsicher gründen und wachsen” – das geht nicht ohne eine zielgerichtete Kommunikationsstrategie. Ansätze hierzu lernen (angehende) Gründerinnen und Gründer am 16. November von 10.00 bis 13.00 Uhr in einem Workshop im HAUS DER WIRTSCHAFT. Referetin ist  Anne Ottomeyer, Betreiberin des Mediennetzwerks platin-e.

Eine authentische Kommunikation, die möglichst schon vor der Gründung beginnen sollte, fängt mit der Suche nach einem passenden Namen und dem entsprechenden Logo an. Ebenso wichtig sind frühzeitige Überlegungen, welche Werbemedien – print und online – für das junge Unternehmen die richtigen sind. Was zu wem passt, welche Grundausstattung unerlässlich ist und welche Plattformen auf jeden Fall bedient werden sollten, das erfahren die Teilnehmer an diesem Vormittag nicht nur theoretisch, sie können ihre Erkenntnisse auch gleich praktisch erproben.

Anmeldungen sind bis zum 9. November möglich bei Gründungsberaterin Dr. Uta Willim, Telefon: 0208 48 48-52. Die Workshop-Kosten betragen 30 €.

Veranstaltungsankündigung zum Download (PDF) hier


Förder-Infos

Jetzt bewerben für DWNRW Award 2017

Noch bis zum 6. Oktober können sich Unternehmen der digitalen Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen für den DWNRW-Award 2017 bewerben oder von Dritten vorgeschlagen werden. Mit dem Preis zeichnet das Wirtschaftsministerium innovative Geschäftsideen oder herausragende Erfolge in der digitalen Transformation aus.

Die Preisverleihung findet am 8. November 2017 im Rahmen des zweiten DWNRW-Summit in Düsseldorf statt. Der „Tag der digitalen Wirtschaft“ bringt Start-ups, Mittelstand und Industrie auf den aktuellen Stand der Digitalisierung in NRW. Zudem bietet er Ausblicke in die Zukunft der digitalen Gesellschaft, Politik und Technologie. Der Award wird in den Kategorien Start-ups, Mittelstand und Großunternehmen vergeben.

Mehr Informationen zur Bewerbung für den DWNRW-Award hier.


2. Aufruf “Leitmarkt Mobilität & Logistik”

©zhu difeng/fotolia.com

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Der Leitmarktwettbewerb MobilitätLogistik.NRW geht in die zweite Runde. Nach dem erfolgreichen ersten Wettbewerbsaufruf ist der zweite Call nun am 6. September veröffentlicht worden. Die erste Einreichfrist endet am 29. November 2017.

Ziel des Leitmarktwettbewerbs MobilitätLogistik.NRW ist es, die nordrhein-westfälische Wirtschaft und Wissenschaft dabei zu unterstützen, Innovationen in den Bereichen Mobilität und Logistik zu entwickeln, Lösungen für aktuelle und zukünftige Herausforderungen zu finden und somit ihre Wettbewerbsvorteile weiter auszubauen. Im Vordergrund steht die Förderung kleiner und mittelständischer Unternehmen, da diese einen Großteil der Unternehmen mit knapp 50% der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in NRW stellen und besonders große beschäftigungspolitische Effekte erwarten lassen. Der Wettbewerb zielt auf die Ermöglichung nachhaltiger, effizienter Mobilität von Menschen und Gütern.

Weitere Infos hier


2. Aufruf “Leitmarkt Produktion”

© simonkr/istock/Thinkstock

Der Maschinen- und Anlagenbau ist ein dynamischer Leitmarkt, der sich bereits durch einen hohen Innovationsgrad auszeichnet. Diesen will das Land NRW mit dem Leitmarktwettbewerb Produktion.NRW weiter stärken. Die 1. Einreichfrist  endet am 21. November 2017.

Themenschwerpunkte im zweiten Call sind „ Industrie 4.0″ und “Effizienz in der Produktion”. Der Wettbewerb richtet sich an Unternehmen, Hochschulen sowie Forschungseinrichtungen mit Sitz in NRW.

Weitere Infos hier


Aus den Unternehmen

Familienbetrieb August Penkert wird 50 Jahre alt

©August Penkert GmbH

Die August Penkert GmbH aus Mülheim an der Ruhr feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Das Fachunternehmen für Arbeitsschutz und Maschinenschutzteile beschäftigt an der Xantener Straße im Rhein-Ruhr Hafen 25 Mitarbeiter und verkauft seine Produkte in rund 160 Länder. Seine Kunden kommen hauptsächlich aus der Automobilindustrie, Schweißerbetrieben und der Feuerwehr.

Angefangen hatte alles 1967 mit Firmengründer August Penkert und seinem Vertriebsunternehmen „August Penkert Technische Leder- und Kunststofferzeugnisse“. Zu Beginn lag der Fokus des jungen Unternehmens ausschließlich auf dem Handel von Maschinenschutzelementen und Schutzhandschuhen aus Leder. Es dauerte aber nicht lange, bis August Penkert auch in die eigene Produktion einstieg, um die vielen speziellen Kundenanforderungen optimal bedienen zu können. Nach den ersten Jahren spezialisierte sich Penkert dann vor allem auf den Produktbereich „Faltenbälge“ beim Maschinenschutz und EN-zertifizierte Schutzhandschuhe aus Leder und textilen Materialien bei der persönlichen Schutzausrüstung. Zum  Mitarbeiterstab von Penkert gehören gelernte Schneider, Sattler, Polsterer, Schlosser, technische Zeichner und Ingenieure.


Technologieanbieter Gerstel feiert 50-Jähriges

©Gerstel

Am 6. Oktober feiert die Gerstel GmbH & Co.KG ihr 50-jähriges Bestehen. Gegründet hatte das Familienunternehmen vor einem halben Jahrhundert Eberhard Gerstel, ein langjähriger Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung.

Stammsitz des weltweit führenden Anbieters von Systemen und Geräten für die automatisierte Probenvorbereitung in der Gas- und Flüssigkeitschromatographie ist der Eberhard-Gerstel-Platz 1. Auschließlich dort werden die Produkte nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen entwickelt und produziert.  Der weltweite Handel wird über technische Büros in Deutschland und Österreich, Tochterunternehmen in Japan, der Schweiz, Singapur und den USA abgewickelt.


Farbenmühle mcdrent fit für Restauration einer Stradivari

©mcdrent

Die mcdrent Farbenmanufaktur aus der Mülheimer Altstadt, ein Hersteller von Innenwand- und Kalkfarben auf der Basis von Naturpigmenten, steigt nun auch ins Restaurationsgeschäft ein. Nach der Beschichtung der Orgel in der Petrikirche haben Firmengründer Jens Müller und sein Team nun einen zweiten Auftrag im musischen Denkmalbereich erfolgreich abgeschlossen. 

Diesmal ging es um eine spezielle Pigmentmischung für die Restauration hochwertiger Geigen, die das international renommierte Restaurationshaus Schilbach in der Farbenmühle geordert hatte. Von dem Ergebnis war der Restaurator so überzeugt, dass er die Farbmischung sich nun als exklusiven Farbton, „Schilbach Braun“ gesichert hat. Die Folge: Sobald Schilbach den nächsten Zuschlag zur Restauration einer Stradivari erhält, wird der Farbton dazu aus der Altstadt von Mülheim kommen.


Aspera Brauerei Riese hat Hauptstandort im Rhein-Ruhr Hafen erweitert

Aspera-RieseDie Aspera Brauerei Riese hat an der Grenze ihres Grundstücks im Rhein-Ruhr Hafen etwas geschafft, was keiner für möglich gehalten hätte. Dank enger Abstimmung mit den Behörden, der Feuerwehr, M&B und den Nachbarn ist es gelungen, auf einem nur 4 m breiten Grenzstreifen Silos, Tanks und Containergebäude für die Rohbier-Produktion aufzustellen und damit den bislang ausgelagerten Produktionsprozess nach Mülheim zu holen.

Acht isolierte Edelstahl-Tanks, vier Malzsilos, ein Trebersilo und zwei Containergebäude stehen nun auf dem bislang ungenutzten schmalen Grenzstreifen der Aspera Brauerei Riese an der Rheinstraße im Rhein-Ruhr Hafen. Die Bauarbeiten waren nicht einfach. Das Fundament musste zunächst mit Pfählen gestützt werden und die anschließende Montage der Tanks zwischen Bestandsgebäude und Grundstücksgrenze war Präzisionsarbeit. Ein beeindruckendes Beispiel für den kreativen Umgang mit dem bekannten Manko an zusätzlichen Gewerbeflächen in Mülheim an der Ruhr.


Hochschule Ruhr West

Über 1.000 Erstsemester am Mülheimer HRW-Campus

©HRW

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Zum Wintersemester 2017/18 haben sich über 1.000 neue Studierende am Mülheimer HRW-Campus eingeschrieben. Weitere fast 500 Erstsemester starten in Bottrop. Die Zahl der Studierenden hat sich damit an beiden Standorten auf 5.800 erhöht. Und auch die Zahl der Studiengänge wächst weiter. Allein zum aktuellen Wintersemester starteten die Studiengänge “E-Commerce”, “Fahrzeugelektronik und Elektromobilität” sowie “Gesundheits- und Medizintechnologien”. 

Studiengangleiter des neuen Studiengangs “E-Commerce” ist  Prof. Dr. Oliver Koch. Er startet mit etwa 60 Erstsemenstern. Für die neuen Studiengänge “Fahrzeugelektronik und Elektromobilität” bei Prof. Dr. Klaus Thele sowie “Gesundheits- und Medizintechnologien” bei Prof. Dr.-Ing. Frank Kreuder haben sich zusammen über 200 Bachelorstudierenden eingeschrieben.

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Über 1.000 Erstsemestern haben in der vergangenen Woche ihr Studiem am HRW Campus Mülheim aufgenommen. Begrüßt wurden sie bei einem “Open Air” von HRW Präsidentin Prof. Dr. Gudrun Stockmanns.


Termine

5. Oktober: Workshop “Souveräner Umgang mit Stimme, Gestik und Mimik”

Am 5. Oktober vermittelt Claudia Duschner vom StimmStudio mit Unterstützung der Mülheimer Wirtschaftsförderung (Jung)Unternehmen und Gründern in einem dreistündigen Workshop, wie man sein Auftreten durch Stimme und Ausdruck optimieren kann. Denn deren souveräner Einsatz  kann entscheidend für den Aufbau einer klaren, lebendigen Verhandlungs- und Beratungsatmosphäre sein.

Termin: 5. Oktober 2017, 17.00 bis 20.00 Uhr
Veranstaltungsort: HAUS DER WIRTSCHAFT, Wiesenstraße 35, 45473 Mülheim an der Ruhr
Teilnahmegebühren: 30 Euro

Anmeldungen sind kurzfristig noch möglich bei:

Dr. Uta Willim
Tel.: 0208 48 48 52 erforderlich.


12. Oktober: Lange Nacht der Industrie

©Lange Nacht der Industrie Rhein Ruhr

Die Lange Nacht der Industrie bietet am 12. Oktober 52 Touren, auf denen die Teilnehmer faszinierende Blicke hinter die Kulissen der Produktion werfen können. So wird Industrie erleb- und begreifbar. Viele Touren sind bereits ausgebucht. Wenige Restkarten sind aber noch zu haben.

Mit der “Langen Nacht der Industrie” will die Gesellschaftsinitiative ‘Zukunft durch Industrie’ der breiten Öffentlichkeit gemeinsam mit den regionalen IHK, den Unternehmerverbänden sowie den Industriegewerkschaften Einblicke gewähren und vorstellen, was Betriebe vor Ort produzieren und warum sie so erfolgreich sein. Pro Tour werden von 17.00 bis 22.30 Uhr jeweils zwei Unternehmen besichtigt. Die Busse starten von verschiedenen Plätzen in der Region.

Nähere Infos  hier


12. Oktober: ruhr:HUB Experience Day “Additive Manufactoring”

Am 12. Oktober bietet der ruhr:HUB in den Räumen der ZENIT GmbH in der Bismarckstraße 28 in Mülheim allen am 3D-Druck Interessierten ein Halbtagesveranstaltung zum Thema “Additive Manufactoring”. Aufgezeigt werden sollen vor allem die Möglichkeiten der neuen Technik für kleine und mittelständische Unternehmen. 

Referenten aus Wissenschaft und Praxis mit jahrelanger Erfahrung in diesem Technologiebereich zeigen den aktuellen Stand ebenso wie Zukunftstrends auf. Sie berichten über 3D-Druck in der Praxis und die damit verbundenen Herausforderungen. Exemplarische 3D-Druck Bauteile vermitteln einen realen Eindruck von Möglichkeiten und Grenzen. Ergänzt wird die Veranstaltung mit Informationen zu Fördermöglichkeiten für industrielle 3D-Druck Vorhaben.

Kontakt:
ZENIT GmbH / Enterprise Europe Network
für Nordrhein-Westfalen NRW.Europa
Dr.-Ing. Tobias Grimm
Telefon: 0208/30004-82
E-Mail: tg@zenit.de


6. November: ProVendis informiert über Recherche in Datenbanken

Wer sich eine Erfindung patentieren lassen will, muss etwas nachweislich Neues und Unveröffentlichtes geschaffen haben. Um zu klären, ob das auf die eigene Entwicklung zutrifft, ist eine Patentrecherche in Datenbanken sinnvoll. Worauf bei der Recherche in Patent-Datenbanken zu achten ist, darüber informiert am 6. November Dr. Thorsten Schaefer von der ProVendis GmbH in einem Tagesseminar.

Das Seminar gibt Verantwortlichen und Mitarbeitern aus den Bereichen Produktentwicklung und -planung, Innovationsmanagement, Forschung & Entwicklung sowie Innovationsbeauftragten und Wissenschaftlern aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen eine praxisorientierte Einführung in die Grundlagen der Patentrecherche.

Termin:  6. November 2017, 10:00 – 16:00 Uhr
Veranstaltungsort: Bfz-Essen GmbH, Haus 9, Raum 9.204, Karolingerstraße 92, 45141 Essen
Teilnahmegebühren: 390,00 EURO zzgl. gestzl. MwSt. pro Person | ermäßigt 280,00 EURO zzgl. gestzl. MwSt. pro Person
Referent: Dr. Thorsten Schaefer, Manager für Lizenzen und Patente bei der PROvendis GmbH

Weitere Informationen zur Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem Programm.

Eine Anmeldung ist bis zum 25. Oktober 2017 mit dem Online-Anmeldeformular möglich.


7. November: Kongress Mensch & Technik

Der erfolgreiche Kongress “Mensch & Technik” geht in die nächste Runde. Am 7. November 2017 sind Geschäftsführer und Führungskräfte mittelständischer und großer Unternehmen wieder ins Dortmunder U eingeladen, um sich über Möglichkeiten und Grenzen des technisch Machbaren an der Schnittstelle Mensch − Technik auszutauschen. Und sie können ihren Kontakt zu erfahrenen Experten und innovativen StartUps weiter intensivieren. Thema des Kongresses: “Intelligente Assistenzsysteme”.

Schon jetzt steht fest, dass das Vortragsprogramm erneut prall gefüllt sein wird mit wichtigen Impulsen und beispielhaften Entwicklungen namhafter Unternehmen. Hierzu konnten bereits Michael Kranawetter (National Security Officer bei Microsoft Deutschland) und Sascha Wolters Products & Innovation Manager bei der Deutschen Telekom verpflichtet werden.  Auch für den so wichtigen Praxisbezug wird wieder gesorgt sein. Eine Ausstellung mit ausgesuchten Exponaten zum Ansehen und Ausprobieren analog zum Kongress-Thema ist bereits in Vorbereitung. Erwartet werden circa 250 Besucher. Als Gesprächspartner stehen erfahrene Experten sowie Spezialisten aus der StartUp-Szene in Sachen “Intelligente Assistenzsysteme” zur Verfügung.

Das Programm zum Download hier

Kontakt
Stefanie Waschk
Engage.NRW – Interaktive Lösungen für die Wirtschaft
Tel.: 0208 / 88 38 70 54
E-Mail: stefanie.waschk@kongress-mensch-technik.de

www.kongress-mensch-technik.de


Weitere Termine

Icon_VeranstaltungenDies sind lediglich die aktuellen Termine im Herbst 2017. Einen vollständigen Überblick aller derzeit bereits terminierten Veranstaltungen dieses Jahres erhalten Sie hier. Wenn Sie nur Interesse an den Veranstaltungsinhalten für den GründerService haben, klicken Sie hier.