Newsletter Mai 2017

Newsletter – Mai 2017

schnitzmeierGuten Tag, sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mülheimer Unternehmerinnen und Unternehmer,

in Mülheim geht was! Das ist mein Fazit  unseres heutigen Newsletters angesichts von zahlreichen positiven Meldungen in unserer Stadt und in unseren Unternehmen: Das schnelle Internet mit Glasfaser kommt endlich in unsere beiden großen Gewerbegebiete, am Rhein-Ruhr-Zentrum eröffnet eine Wasserstoff-Tankstelle, Commerz Real erwirbt das Einkaufszentrum forum, das StadtQuarier Schloßstraße ist für den polis-Award nominiert …

Ich hoffe, auch bei Ihnen läuft’s rund und Aufträge, Umsätze und die geschäftlichen Perspektiven blühen auf wie der erwartete Frühling? Oder gibt es Probleme? Wenn wir Ihnen helfen können, melden Sie sich bitte bei uns.

Ansonsten starten Sie mit uns durch in die nächsten Wochen und vergessen Sie nicht, auch den Frühling zu genießen.

Ihr Jürgen Schnitzmeier
und das Team der Mülheim & Business GmbH


Top-Nachricht

Glasfaserausbau im Rhein-Ruhr-Hafen und Heißen beginnt jetzt

D41_9094Dank einer kürzlich geschlossenen Kooperationsvereinbarung zwischen Deutscher Glasfaser und Stadt Mülheim an der Ruhr kann nun endgültig mit dem Ausbau des Glasfasernetzes in den Gewerbegebieten Rhein-Ruhr-Hafen und  Heißen begonnen werden. Die Tiefbaumaßnahmen sind nun konkret für Mitte Mai geplant. Außerdem hat die Deutsche Glasfaser bereits in dieser Woche mit einer Nachfragebündelung in Privathaushalten zum Ausbau der Ortsteile Heimaterde, Mintard und Selbeck begonnen. Auch das war Bestandteil der geschlossenen Kooperationsvereinbarung mit der Stadt.

Die Deutsche Glasfaser Unternehmensgruppe GmbH hatte bereits im vergangenen Jahr den Unternehmen in den beiden größten Mülheimer Gewerbegebieten ein Angebot für einen eigenen Glasfaseranschluss unterbreitet. Dennoch verzögerte sich die Erschließung zunächst. Vorher waren noch intensive Gespräche zwischen Deutscher Glasfaser und den städtischen Fachabteilungen notwendig geworden, um gemeinsam den Ausbau und die Planung der Gewerbegebiete festzulegen. Diese sind nun mit Abschluss der Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. Dem Ausbau der Gewerbegebiete steht jetzt nichts mehr im Wege. Auch die Netzinfrastruktur zur Anbindung der Unternehmen wurde seitens der Deutschen Glasfaser schon fertiggestellt.

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v.l.: M&B Geschäftsführer Jürgen Schnitzmeier, Vertriebsleiter Marcus Klein von der Deutschen Glasfaser und Oberbürgermeister Ulrich Scholten freuen sich über die geschlossene Kooperationsvereinbarung zum Glasfaserausbau in Mülheim an der Ruhr


Standort-Nachrichten

Mülheim bekommt erste Wasserstoff-Tankstelle

©Air Liquide

Am 23. Mai eröffnet Air Liquide seine erste Wasserstoff-Tankstelle in Mülheim an der Ruhr. Die künftige Station am Humboldtring gilt als wichtiger Meilenstein beim Ausbau einer deutschlandweiten Wasserstoff-Infrastruktur. Hier können in Zukunft Brennstoffzellenfahrzeuge mit auf 700 bar komprimiertem Wasserstoff betankt werden. Der Mülheimer Standort ist Teil des vom Bundesverkehrsministerium geförderten Leuchtturmprojekts “Clean Energy Partnership” (CEP).

Wasserstoff gilt als Molekül mit großem Zukunftspotenzial. Er ist vielfältig produzierbar, gut speicherbar und bei der Umwandlung zu Strom in einer Brennstoffzelle nahezu emissionsfrei. In der Mobilität von morgen wird Wasserstoff eine Schlüsselrolle spielen, zumal die Reichweiten von Brennstoffzellenfahrzeugen vergleichbar mit konventionellen sein sollen und die Betankung ebenfalls nicht länger dauern soll als bei herkömmlichen Fahrzeugen.


Forum geht an Commerz  Real

Die Commerz Real AG ist mit ihrem offenen Immobilienfonds “hausInvest” neue Eigentümerin des Mülheimer Forums. Das 47.300 m² große innerstädtische Shopping-Center mit seinen über 100 Geschäften ist das nunmehr 13. Einkaufsforum im Fondsportfolio von “hausInvest”. Hierzu gehören über 100 Immobilien weltweit, darunter Shoppingcenter, Hotels und Gewerbeimmobilien u.a. in London, Frankfurt und Amsterdam. 

Ein Drittel des Bestandswerts von aktuell 12 Milliarden Euro entfallen bei hausInvest auf Shopping-Malls. Das Mülheimer Forum spielt als “dominantes Shopping Center” lt. Commerz Real eine wichtige Rolle bei der hauseigenen Portfolioversifizierung. “Der Forum-Erwerb durch hausInvest  ist ein eindeutiges Bekennnis der Commerz Gruppe zum Investitionsstandort Mülheim und ein sichtbares Zeichen dafür, dass auch nationale und internationale Großanleger an Standort Mülheim und die Innenstadt glauben”, ist M&B Geschäftsführer Jürgen Schnitzmeier sicher.


Innenstadt

StadtQuartier Schloßstraße für polis-Award 2017 nominiert

©AIP

Wenn auf der “Polis Convention” am 17. Mai in Düsseldorf die Preisträger des diesjährigen polis-Award gekürt werden, gilt es in der Kategorie “Reaktivierte Zentren” die Daumen zu drücken. Denn AIP hat das geplante StadtQuartier Schloßstraße ins Rennen geschickt und bereits die erste Hürde genommen: Das SQS gehört neben Projekten aus Kiel, Mannheim, Dresden und Venedig zu den fünf Nominierten in dieser Kategorie.

In der Kategorie “Reaktivierte Zentren” werden Projekte gewürdigt, die einen städtebaulichen Beitrag zur Aufwertung des innerstädtischen Kerns und der dort vorhandenen Nutzungsstrukturen leisten und auf diese Weise zu Image und Identität beitragen. Und genau das wird den Investoren des StadtQuartiers Schloßstraße  – Fortress Immobilien, Mülheimer Wohnungsbau und AIP –  durch die Nominierung für den Polis Award schon jetzt bescheinigt.


Mittelstand 4.0

ruhr:HUB bietet Mittelstand praxisorientierte Serviceangebote zur Digitalisierung

“Digitalisierung verändert alles: Produkte, Prozesse, den Markt, Kunden und Mitarbeiter.” Mit diesem eindringlichen Appell wandte sich in dieser Woche ruhr:HUB Geschäftsführer Oliver Weimann gemeinsam mit Dr. Gottfried Dutinè, erfahrener Industriemanager in Sachen Digitalisierung, an rund 40 Teilnehmer der Workshop-Reihe “Mittelstand 4.0″ von Mülheim & Business, IHK und Unternehmerverband. Was an diesem Abend aber besonders deutlich wurde: Kleine und mittelständische Unternehmen stehen mit ihren Überlegungen zur Digitalisierung nicht alleine da. Sie können auf umfangreiche Unterstützungsleistungen durch den ruhr:HUB als zentrale Drehscheibe digitaler Projekte bauen.

Die Möglichkeiten des ruhr:HUB zur Unterstützung kleiner und mittelständischer Unternehmen sind vielfältig: Sie reichen von allgemeinen Angeboten wie Experience-Days und Workshops für Mitarbeiter bis hin zu individuellen Services.  Zu den Angeboten zählen zum Beispiel sog. “Hackatons”, wo gemeinsam  mit Startups “kreativ und unvoreingenommen” an Soft- und Hardwareentwicklungsoptionen des jeweiligen Unternehmens gearbeitet wird. Außerdem bietet der ruhr:HUB Unternehmen die Möglichkeit des Co-Creation, also der gemeinsamen Weiterentwicklung einer bereits angedachten Idee mit Querdenkern außerhalb des eigenen Unternehmens. Und wem vor allem die IT-Sicherheit bei der digitalen Transformation im eigenen Unternehmen Sorge bereitet, der kann beim ruhr:HUB das Programm “Disrupt me” buchen. Hierbei stellt das Unternehmen sein Geschäftsmodell einer ausgewählten Gruppe von Start-ups und kreativen Geistern vor, die es anschließend einem 48-stündigen Sicherheitsstresstest unterziehen. Am Ende des Marathons wird dann deutlich, welche disruptiven Ideen das Geschäft in der Zukunft „bedrohen“ können.

Der ruhr:HUB ist die zentrale Plattform zur Unterstützung der Digitalisierung von Industrie, Mittelständlern und Startups im Ruhrgebiet. Die Mülheim & Business GmbH ist neben sechs weiteren Wirtschaftsförderungen in den Nachbarstädten Gesellschafter der ruhr:HUB GmbH mit Sitz in Essen.

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ruhr:HUB Geschäftsführer Oliver Weimann beim Vortrag vor rd. 40 Teilnehmern der Workshopreihe “Mittelstand 4.0″ von Mülheim & Business, IHK und Unternehmerverband


BMWi und Zenit informieren über Forschung, die beim Mittelstand ankommt

©zenit

„Forschung, die beim Mittelstand ankommt“ – Unter diesem Motto informiert am 8. Mai das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Kooperation mit der ZENIT GmbH in Mülheim über mögliche Ansatzpunkte für Mittelständler zur Zusammenarbeit mit Industrieforschungseinrichtungen. Konkret geht es in der Bismarkstraße ab 15.00 Uhr um die Förderprogramme “INNO-KOM – Innovationskompetenz” und “ZIM – Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand”.

Die Veranstaltung richtet sich bundesweit insbesondere an Unternehmen aller Branchen und gemeinnützige externe Industrieforschungseinrichtungen sowie Interessierte aus Wissenschaft und Forschung. Sie bietet interessante Vorträge als Input für nachfolgende Diskussionen und genug Raum, um sich mit Fachexperten über Erfahrungen und Praxisbeispiele auszutauschen.

Detaillierte Informationen zu der Veranstaltung hier


Für Gründer

Anmelden zu “Starterinnen im Revier”

Wer ein Unternehmen gründen will oder bereits gegründet hat, sollte offen sein für das “digitale Denken”. Das ist klare Botschaft der kostenlosen Seminarreihe “Starterinnen im Revier” vom 4. bis 12. Juni. An sieben Tagen bietet das städteübergreifende Veranstaltungsformat in sieben Städten sieben weiblich-innovative Digital-Themen für Gründerinnen.

Geplant sind Vorträge, Workshops und Diskussionsforen. Auch für den Aus- und Aufbau eines persönlichen Netzwerks wird an allen Tag Raum sein. Los geht es am 4. Juli im Mülheimer HAUS DER WIRTSCHAFT mit dem Thema “Digitales Marketing”.

Anmeldung und Programm hier


Preis für grüne Gründungen aus den KUER-Branchen

Im Rahmen eines Landesförderprojekts für die sog. KUER-Branchen Klima, Umwelt, Energieeffizienz und Ressourcenschonung wurde kürzlich ein Wettwerb um die besten Erfolgsstorys der Branche eröffnet. Der mit 5.000 € dotierte “KUER Growing Business Award” soll an ein höchstens fünf Jahre altes Unternehmen aus NRW vergeben werden, dessen Erfolgsgeschichte einer “grünen Gründung” Vorbild für andere sein kann.

Der Preis wird von pro Ruhrgebiet e.V. verliehen. Bewerbungsschluss ist der 15. Mai. Wer es bis zur Nominierung schafft, der kann sich und sein Startup am 24. Mai in Düsseldorf in einem Live-Pitch vor der Jury präsentieren. Jury-Vorsitzender ist NRW-Umweltminister Johannes Remmel. Die feierliche Preisverleihung findet am 7. Juni in Essen statt.

Ausschreibungstext hier

Bewerbungs-One Pager hier

Kontakt

pro Ruhrgebiet e.V.
Anja Montag
Semperstrasse 51, 45138 Essen
T: 0201 8941512/E-Mail: info.kuer@proruhrgebiet.de/www.proruhrgebiet.de


Förder-Infos

Bundesförderprogramm “go-Inno” unterstützt Innovationsberatung

BMWi-Innovationsgutscheine (go-Inno)Unternehmen, die ihr Innovationsmanagement professionalisieren wollen, können ihre Beratungskosten zu 50 % über das Bundesförderprogramm “go-Inno” finanzieren. Darauf machte kürzlich noch einmal die Mülheimer PROvendis GmbH aufmerksam, die vom Bundeswirtschaftsministerium für die Durchfürhung der go-Inno-Beratungen autorisiert ist.

Für die Innovationsgutscheine können Unternehmen bei proVendis Beratungsleistungen in drei Leistungsstufen in Anspruch nehmen:

  1. Potenzialanalyse (max. 10 Beratertage = max. 5.500 Euro Förderung)
  2. Realisierungskonzept (max. 25 Beratertage = max. 13.750 Euro Förderung)
  3. Projektmanagement (max. 15 Beratertage = max. 8.250 Euro Förderung)

Download Flyer

Nähere Informationen hier


Neue Förderlinie “Innovationsgutschein Digitalisierung”

©fotolia

Das NRW Wissenschaftsministerium hat das Programm “Mittelstand.innovtiv” um eine dritte Förderlinie erweitert. Für den jetzt zusätzlich aufgelegten “Innovationsgutschein Digitalisierung” werden für 2017 eine Million Euro bereitgestellt. Die Maßnahme ergänzt die bereits bestehenden Mittelstands-Förderlinien “Innovationsgutschein” und “Innovationsassistent”.

Die neue Förderlinie hat das Ziel, kleine und mittelständische Unternehmen in ihrem Digitalisierungsprozess zu unterstützen und neue Potenziale für das Unternehmen zu erkennen. Der Innovationsgutschein Digitalisierung besteht aus den Bausteinen “Analyse und Bewertung des Digitalisierungstands und der IT-Sicherheit” sowie “Umsetzung”. Je nach Baustein kann eine maximale Förderung in Höhe von 10.000 Euro für Analysen oder 15.000 Euro für Maßnahmen beantragt werden. Eine Kombination beider Förderbausteine  ist möglich.

Nähere Infos hier

Die Förderbedingungen (PDF)


Personalia

Frank Mendack neuer Mülheimer Kämmerer

©Walter Schernstein

Mülheims neuer Stadtkämmerer und Beigeordneter heißt Frank Mendack. Er hat im vergangenen Monat die Leitung des Dezernats II – Finanzen, Beteiligungen, Immobilien und Zentraler Service übernommen und damit die Nachfolge von Uwe Bonan angetreten.

Gewählt worden war Frank Mendack bereits Ende vergangenen Jahres vom der Rat der Stadt Mülheim. Zuvor war er drei Jahre lang Beigeordneter der Stadt Ratingen und leitete dort das Dezernat II mit den Bereichen Personal, Kultur, Feuerwehr und Ordnung.

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v.l.: Oberbürgermeister Ulrich Scholten begrüßt den neuen Kämmerer Frank Mendack


Serena DeBeer Direktorin am MPI für Chemische Energieconversion

©MPI CEC

Professor Serena DeBeer ist kürzlich zur vierten Direktorin am Max-Planck-Institut für Chemische Energieconversion (MPI CEC) ernannt worden. Die gebürtige Amerikanerin gilt als eine der international führenden Wissenschaftlerinnen im Forschungsfeld Röntgenspektroskopie.

Prof. DeBeer begann ihre Karriere an den renommierten Universitäten Cornell und Stanford. Neben ihrer Forschungsgruppe am MPI CEC leitet sie eine Gruppe am Helmholtz Zentrum in Berlin und hat  jeweils eine Assoziativ- und Honorarprofessur an der Cornell University und der Ruhr Universität Bochum inne.


Aus den Unternehmen

Großauftrag für Europipe

Die EUROPIPE GmbH konnte kürzlich einen weiteren Großauftrag vermelden. Der Fernleitungsnetzbetreiber GASCADE hat Europipe mit der Lieferung von 635.000 t Großrohen für eine rund 485 Kilometer lange europäische Gasanbindungsleitung von Mecklenburg-Vorpommern bis nach Tschechien beauftragt.

Produziert werden die Rohre mit einem Durchmesser von 56″ innerhalb der nächsten zwei Jahren im Mülheimer Großrohrwerk von EUROPIPE. Das Vormaterial stellen Salzgitter Mannesmann und die Dillinger Hütte. Die Rohrbeschichtung soll von der Mülheimer Pipecoatings GmbH geliefert werden.


Turck setzt digitale Maßstäbe

©Unternehmerverband

Die Hans Turck GmbH & Co. KG sieht ihre Zukunft klar und eindeutig digital. Das betonte Inhaber Ulrich Turck beim letzten Business-Break von M&B und Unternehmerverband in der Mülheimer Unternehmenszntrale. Alle neuen Turck-Produkte sollen künftig intuitiv, intelligent, interaktiv und internetfähig sein, so das Zukunftskonzept. Dafür will Ulrich Turck viel Geld in die Hand nehmen.

Das Unternehmen wiegt sich trotz voller Auftragsbücher nicht in Sicherheit. Denn es weiß, dass der digitale Wandel alles verändert. Um seine digitalen Prozesse weiter zu verbessern, sind Investitionen von rund 100 Millionen Euro vorgesehen. Sie fließen unter anderem in die gezielte Weiterbildung der weltweit 4.300 Mitarbeiter im Rahmen der so genannten Turck-Academy.

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v.l.: Christian Wolf (Turck), Ulrich Turck, Kerstin Einert-Pieper (Unternehmerverband), Jürgen Schnitzmeier (M&B) sowie Hanns-Peter Windfeder (Unternehmerverband) beim Business-Breack in der Turck-Zentrale


GEISENDESIGN aus Mülheim erreicht Platz 3 beim “Innovation Call 2017″

©wmr

Das Mülheimer Unternehmen GEISENDESIGN hat Platz 3 beim Innovations Call 2017 belegt. Ausgezeichnet wurden Prof. Bernhard Geisen, Yorgo Liebsch und Prof. Dr. Wolfgang Schöls für ihr Projekt “Lifesaver”. Es handel sich dabei um eine interaktive Sitzbank, die Menschen Herzmassagen erleichtern soll. Der bundesweite Wettbewerb um die besten Ideen für die Gesundheitswirtschaft war von der wmr ausgelobt worden.

Den ersten Platz beim Innovation Call 2017 sicherte sich die Physec GmbH aus Bochum. Das Spin-off der Ruhr-Universität will mit seinem Produkt “IoTree” Herstellern ermöglichen, jedes Medizinprodukt in Serie zu digitalisieren und dabei auf einfachem Wege die Datensicherheit zu gewährleisten. Geschäftsführer Dr. Heiko Koepke von Physec stellte sein unternehmerisches Konzept in dieser Woche im Rahmen der Workshopreihe “Mittelstand 4.0″ auch im Mülheimer HAUS DER WIRTSCHAFT vor. Auf Platz zwei landete das Projekt “Padisono” dreier Studenten der Hochschule Schwäbisch-Gmünd, die ein mobiles Sonografiegerät im Ipad-Format entwickelt haben.

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Die Preisträger des Innovation Call 2017


Girls‘ Day in der Firmenzentrale von Menerga

©Menerga

©Menerga

Auch in diesem Jahr hieß es bei Menerga wieder Girls-Power. Insgesamt 29 Mädchen im Alter von 12 bis 16 nahmen am Girls‘ Day, dem Mädchen-Zukunftstag, bei Menerga teil. Sie konnten unter dem Motto „Technik ist nicht nur was für Jungs“ ihr handwerkliches und technisches Geschick unter Beweis stellen.

Bevor es aber ans Eingemachte ging, erhielten die Mädchen einen Einblick in die angebotenen Ausbildungsberufe bei Menerga und die damit verbundenen Tätigkeiten und möglichen Perspektiven dieser Berufe. Somit konnten sich die knapp 30 Mädchen bereits jetzt schon abwägen, was ihnen liegt und was nicht. Nach der Theorie wurde gemeinsam mit den Auszubildenden von Menerga eine Werksrallye veranstaltet, bei der die Mädchen die verschiedenen Abteilungen der Produktion durchliefen. Zum Beispiel die Abteilungen Arbeitsvorbereitung, Fertigung und Logistik: Hier konnten die Mädchen hautnah die Arbeitsschritte verfolgen, die bei der Fertigung von Menerga Klimaanlagen benötigt werden.  Alle Aktionen und Aufgaben wurden von den Auszubildenden und Ausbildern begleitet Insgesamt war der Girls‘ Day bei Menerga für die Mädchen ein ereignisreicher und spannender Tag, der vielleicht sogar die Ein oder Andere davon überzeugt hat, die größtenteils männlich-dominierten Ausbildungsberufe etwas aufzumischen.


Hochschule Ruhr West

30 Studierende an der HRW mit Stipendien ausgezeichnet

©HRW

30 Studierende konnten sich in diesem Jahr über die Auszeichnung mit einem Stipendium an der Hochschule Ruhr West freuen. Vergeben wurden neun Firmenstipendien und 21 Deutschland-Stipendien über jeweils 300 Euro pro Monat für die Dauer von zwei Semestern. Stipendiengeber waren in diesem Jahr sieben Unternehmen, drei Stiftungen, ein Verband, zwei Privatpersonen sowie der HRW-Förderverein.  

Heinz Lison und Prof. Dr. Gudrun Stockmanns bedankten sich bei allen Förderern für die großartige Unterstützung und riefen dazu auf, das Engagement kontinuierlich fortzusetzen oder noch zu erhöhen. Das Engagement der Unternehmen und Stiftungen zeige eindeutig, dass akademische Nachwuchskräfte als junge Talente und gut ausgebildete Fachkräfte benötigt werden. Die Stipendien werden an leistungsstarke Studierende vergeben, die nicht nur durch gute Noten, sondern auch durch besonderes soziales oder gesellschaftspolitisches Engagement aufgefallen sind. Sie sollen auch als Sprungbrett für Studierende in die Wirtschaft fungieren.

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HRW und Förderverein zeichneten gemeinsam mit Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen 30 Studierende mit Firmen- und Deutschland-Stipendien aus.


Girls Day an der HRW

©HRW

©HRW

Der Girls’ Day ist Deutschlands größtes Berufsorientierungsprojekt für Mädchen. Auch die Hochschule Ruhr West lud MINT-interessierte Mädchen nach Mülheim an der Ruhr und Bottrop ein. Insgesamt konnten 170 Schülerinnen die Studiengänge der Hochschule kennenlernen und hinter die Kulissen schauen.

Die Angebote am Mülheimer Campus wurden in Kooperation mit dem zdi-Netzwerk (zdi = Zukunft durch Innovation) Mülheim an der Ruhr durchgeführt. „Ziel des zdi-Netzwerkes ist es, Weichen für gut ausgebildete Nachwuchsfachkräfte am Mülheimer Wirtschaftsstandort schon während der Schulzeit zu stellen. Dafür ist es wichtig, Schülerinnen die Scheu vor eher männlich dominierten Berufsfeldern zu nehmen“, erklärt Monika Bruckmann das zdi-Engagement für den Girls‘ Day.


240.000 Euro Fördergelder für Projekt “Smart Water”

2017-04-04_smartwaterIn den nächsten zwei Jahren erhält die HRW rund 240.000 Euro Fördergelder für ihr Forschungsprojekt „Smart Water”. Ziel des Projektes ist es,  die Digitalisierung und Vernetzung in der Wasserwirtschaft voranzutreiben. Gepunktet hatte die Hochschule vor allem mit dem fachübergreifenden Ansatz des geplanten Projektes zwischen Wirtschaftswissenschaftlern und Bauingenieuren.

„Smart Water“ zeigt, dass Wasser(-wirtschaft) und Digitalisierung sehr viel mehr miteinander zu tun haben können. Das Förderprojekt will deshalb bewusst die Zusammenarbeit mit kleineren und mittelständischen Unternehmen aus verschiedenen Branchen der Region außerhalb der Wasserwirtschaft stärken, um gemeinsam an Lösungsansätzen zu arbeiten.


HRW lädt zur Ringvorlesung

RingvorlesungIm Sommersemester 2017 lädt die HRW erneut zur Ringvorlesung ein. Diesmal geht es um „Energie- und Wassermanagement“. Hochrangige Vertreterinnen und Vertreter der Energie- und Wasserbranche gewähren Einblicke in ihren Berufsalltag und tragen zu aktuellen Themen vor. Bereits im Mai stehen vier Vorlesungen auf dem Programm.

Den Anfang macht am Dienstag, 2. Mai 2017  eine Vorlesung zum Thema Regulierung und Finanzierung des Wassermarkts in Afrika. Roland Werchota von der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (giz) und langjähriger Programmleiter verschiedener Wasserprojekte in Afrika, berichtet über die Entwicklungen vor Ort. Sie sind geprägt von rasanter Urbanisierung, Armut und knappen Mitteln.

Die Veranstaltungen der Ringvorlesung finden jeweils dienstags (16.45 bis 18.15 Uhr) und donnerstags (14.00 Uhr bis 18.15 Uhr) statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Plakat zur Ringvorlesung mit allen Terminen hier (PDF)


Termine

3. Mai: Themenabend “Forschungsförderung” bei Fraunhofer UMSICHT

©NMWP.NRW

Am 3. Mai lädt das NMWP e.V., eine zentrale Plattform für Entscheidungsträger aus Wissenschaft und Wirtschaft, zum Themenabend „NMWP Forschungsförderung – Ausschreibungen und Good Practice“ ins Fraunhofer-Institut UMSICHT nach Oberhausen. Es geht um einen zielgenauen Überblick über Möglichkeiten der Förderung von Forschung & Entwicklung im Bereich von Schlüsseltechnologien in Unternehmen und Forschungseinrichtungen. 

Vorgestellt werden aktuell laufende Ausschreibungen des Landes NRW in den Leitmarktwettbewerben „Neue Werkstoffe.NRW“, „Energie – & Umweltwirtschaft.NRW“ und das deutsch-niederländische grenzüberschreitende INTERREG V A-Projekt ROCKET. Darüber hinaus widmet sich die Veranstaltung Fördermaßnahmen und Ausschreibungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Neben Fördermöglichkeiten in klassischen Kooperationsvorhaben wird insbesondere das Horizont 2020 KMU-Instrument präsentiert, welches sich an forschungsintensive Unternehmen richtet, die eigenständig eine Entwicklung vorantreiben wollen. Vorträge erfolgreicher Antragsteller runden das Programm ab. Alle Referenten stehen im Anschluss der Veranstaltung im Rahmen des Networkings für Nachfragen zur Verfügung.

Nähere Infos hier


4. Mai: NRW.Bank informiert über Wachstumschancen im Auslandsgeschäft

Märkte wie Russland, Indien und Südostasien bieten interessante Ertrags- und Zukunftschancen auch für kleine und mittlere Unternehmen, sich außerhalb Europas zi engagieren. Diese Märkte unterliegen aber nicht immer kalkulierbaren politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen. Welche strategischen und finanziellen Herausforderungen es hier zu meistern gilt, darüber informiert die NRW.Bank am 4. Mai in Düsseldorf.

Fachreferenten und Experten berichten dabei über aktuelle geopolitische Entwicklungen, Finanzierungs- und Absicherungsmöglichkeiten. Und sie geben Ein- und Ausblicke auf Themen und Lösungsansätze im Geschäftsverkehr mit ausländischen Handelspartnern. Praktische Erfahrungsberichte von Unternehmen runden das Programm ab.

Das Programm (PDF)


10. Mai: Netzwerktreffen BIG MEO

Das Netzwerk familienorientierter Unternehmen BIG MEO lädt am 10. Mai von 10.00 bis 12.00 Uhr zu einem ersten Netzwerktreffen in das Kaminzimmer im Schloß Broich. Eingeladen sind kleine und mittelständische Unternehmen in der MEO-Region. Eröffnet wird das Treffen von Oberbürgermeister Ulrich Scholten. Anschließend referiert Ralph Goldschmidt von Goldschmiedt & Friends über den “richtigen Mix aus Arbeit und Familie” für Unternehmen und ihre und Mitarbeiter.

Einladung hier (PDF)


Weitere Termine

Icon_VeranstaltungenDies sind lediglich die aktuellen Termine bis Ende Mai 2017. Einen vollständigen Überblick aller derzeit bereits terminierten Veranstaltungen dieses Jahres erhalten Sie hier. Wenn Sie nur Interesse an den Veranstaltungsinhalten für den GründerService haben, klicken Sie hier.