Newsletter Februar 2017

Newsletter – Januar/Februar 2017

schnitzmeierGuten Tag, sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mülheimer Unternehmerinnen und Unternehmer,

kaum ist das neue Jahr gestartet, sind wir auch schon wieder mittendrin. Halten Ihre guten Vorsätze noch? Oder hat Sie der Alltag schon wieder eingeholt?

Wahrscheinlich wird auch 2017 wieder eine bunte Mischung aus Veränderungen und Konstantem mit sich bringen. Freuen wir uns also auf alte und neue Herausforderungen als Unternehmer, Einzelhändler, Investor oder Gründer in Mülheim an der Ruhr.

Weiterhin einen guten Start und viel Erfolg in 2017.

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Ihr Jürgen Schnitzmeier
und das Team der Mülheim & Business GmbH


Top-Nachrichten

Zuversichtlich und optimistisch ins neue Jahr gestartet

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© Foto Köhring

Der Wirtschafts- und Investitionsstandort Mülheim an der Ruhr geht „nicht sorgenfrei, aber voller Zuversicht und Optimismus“ ins neue Jahr. Dieses Fazit zogen Oberbürgermeister Ulrich Scholten, Heinz Lison, und Jürgen Schnitzmeier auf der traditionellen Jahrespressekonferenz der Wirtschaftsförderung Anfang Januar. „Fundament der in den vergangenen zehn Jahren stetig wachsenden Beschäftigten- und Einwohnerzahl am Standort ist die breite und branchenvielfältige Wirtschaftsstruktur unserer Stadt”, betonten alle drei. Hieran gelte es 2017 anzuknüpfen.

Mehr als 500 Mal war die Mülheimer Wirtschaftsförderung für die Mülheimer Unternehmen im vergangenen Jahr als Dienstleister beratend und vermittelnd tätig. Insgesamt 156 Gewerbeflächenanfragen wurden in 2016 bearbeitet und 263 Gründer intensiv beraten. Trotz der insgesamt positiven Entwicklung als Wohn- und Wirtschaftsstandort ist die Gewerbeflächensituation in der Stadt immer noch sehr angespannt. Die letzte städtische Gewerbefläche wurde Ende 2016 verkauft. Auch freie Grundstücke in privater Hand sind rar. M&B will sich deshalb in 2017 verstärkt bei den Eigentümern um Revitalisierung und Umbau von unterwertig genutzten Gewerbeflächen und –immobilien kümmern, mahnt aber auch die Politik zu einer stärkeren Unterstützung bei der Ausweisung neuer Gewerbeflächen an.

Ausfühliche Presse-Information zur Jahresbilanz hier

“M&B Jahresbilanz 2016″ (PDF)

Foto:
Waren durchweg zufrieden mit der M&B Jahresbilanz 2016: v.l. Jürgen Schnitzmeier, Ulrich Scholten und Heinz Lison


Mittelstand 4.0 – Die Digitalisierung geht weiter

©Vallourec

Die Digitalisierung der Wirtschaft wird auch 2017 ein zentrales Thema in den Mülheimer Betrieben sein. Die forcierte Unterstützung digitaler Transformationsstrategien vor allem in kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie in der Gründerszene steht deshalb ganz oben auf der M&B-Agenda für 2017. Inzwischen gibt es mit dem Ruhr:HUB zudem auch eine zentrale Plattform für die Vernetzung und Digitalisierung von Industrie, Mittelstand und Gründern im ganzen Ruhrgebiet.

Zentraler Sitz des Hub-Managements ist das Deutschlandhaus in Essen. In Mülheim planen Wirtschaftsförderung und Hochschule Ruhr West ein Gründer-Camp für eBusiness und eCommerce sowie ein Testlabor mit Werkzeugen aus dem „Internet of things“. Auch im Mülheimer STARTERCENTER NRW soll sich die Gründungsunterstützung im neuen Jahr noch stärker auf technologieorientierte und wissensbasierte Gründungen und Geschäftsmodelle konzentrieren. Vor allem für kleine und mittlere Unternehmen wollen Unternehmerverband, IHK und Mülheim & Business zudem in den nächsten Wochen die erfolgreiche Informations- und Veranstaltungsreihe „Mittelstand 4.0“ fortsetzen.


Standort-Nachrichten

Letzte städtische Gewerbefläche erfolgreich vermarktet

Jetzt ist auch die letzte städtische Gewerbefläche in Mülheim erfolgreich vermarktet. Auf Vermittlung von Mülheim & Business wurde das rd. 6.000 m² große Grundstück unterhalb der künftigen Bezirkssportanlage Heißen nun zweigeteilt veräußert. Neue Eigentümer sind Andreas Rensen mit seinem KFZ-Meisterbetrieb Autofit sowie Esra und Patrick Michels, Inhaber der EPM Handels GmbH, einer Großhandlung für Schädlingsbekämpfung.

Seit über 20 Jahren ist Andreas Rensen bereits mit seinem Autofit-Betrieb in Essen-Kettwig ansässig. Nun plant er an der Hardenbergstraße eine Zweigstelle mit einer rd. 700 m² großen Halle. Auch seine künftigen Nachbarn, die Eheleute Michels, planen auf ihrem Grundstück eine Halle nebst Verwaltungsgebäude. Die beiden hatten ihre Großhandlung für Schädlingsbekämpfung vor fünf Jahren auf der Sandstraße eröffnet und befinden sich seitdem auf einem kontinuierlichen Expansionskurs. Mit der Vermittlung des Grundstücks auf der Hardenbergstraße ist es M&B gelungen, das erfolgreiche Jung-Unternehmen bei seinen Expansionsplänen zu unterstützen und an den Standort zu binden.


1. Mülheimer Firmenlauf: Anmeldung startet nächste Woche

©PR-Foto Köhring

©PR-Foto Köhring

In der nächsten Woche startet unter www.muelheimer-firmenlauf.de die Anmeldung zum 1. Mülheimer Firmenlauf am 7. Juni 2017.  Anmeldeschluss ist der 17. Mai 2017. Zur Teilnahme berechtigt sind Teams aus mindestens drei Personen, aber auch Einzelläufer. Ermittelt werden unter anderem das schnellste Männer-Team und das schnellste Frauen-Team. Eine Sonderwertung gibt es für den Nachwuchs: Wer wird Mülheims fittester Azubi?

Erwartet werden bei der Erstauflage am 7. Juni rd. 2.000 Teilnehmer aus Unternehmen, Behörden und Institutionen. Start und Ziel der ca. 5,5 km langen, auch für ungeübte Läufer geeigneten Strecke ist die Wiese vor dem Ringlokschuppen in der MüGa . Die Startgebühr beträgt 17,50 Euro. Die Strecke kann laufend oder walkend (aus Sicherheitsgründen ohne Stöcke) zurückgelegt werden.

Veranstalter des Firmenlaufs ist die Bunert Marketing GmbH. Hauptsponsor ist das Energieunternehmen innogy, Premium-Sponsor ALDI Süd. Beide Unternehmen planen mit je ca. 500 Mitarbeitern an den Start zu gehen. Unterstützt wird der Lauf von MSB, MSS, MST sowie Mülheim & Business.

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Freuen sich auf den Firmenlauf: Jürgen Schnitzmeier (Wirtschaftsförderung), Ulrich Ernst (Sportdezernent), Christian Hengmith (Athletic Marketing), Brigitte Vogt (Innogy), Jörg Bunert (Athletic Marketing), Nicole Nußbicker (Geschäftsführerin Mülheimer Sportbund), Klaus Stockamp (Sportwart MSB) und Martina Ellerwald (Leiterin Mülheimer Sportservice)


Zahl des Monats

11,6 % der Tätigkeiten könnten durch Digitalisierung wegfallen

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©Foto Köhring

Die Digitalisierung betrifft im Grundsatz alle Unternehmen: ob Produktion oder Dienstleistungen, ob groß oder klein – natürlich in unterschiedlichen Betroffenheitsgraden. Und wie immer gibt es tendenziell Gewinner- und Verliererbranchen, Beschäftigungsverluste auf der einen und neue Arbeitsplätze auf der anderen Seite. Für Mülheim an der Ruhr hat das IAB kürzlich eine Substituierbarkeit von 11,6 % der bisherigen Tätigkeiten durch Digitalisierung und Automatisierung prognostiziert.

Die IAB-Studie zeigt: Durch Digitalisierung und Automatisierung werden insbesondere Tätigkeiten mit hohem Routinegrad aber auch mittlere Führungsebenen substituiert. In NRW liegt der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (Substituierbarkeitspotenzial über 70 %) bei 12,5 %, in Mülheim an der Ruhr sind es nur 11,6 %. Zum Vergleich: Für Olpe wurde mit 25,6 % der höchste Wert in NRW prognostiziert und in Düsseldorf mit 5,8 % der niedrigste. Gemessen wurde der Substituierbarkeitsgrad als Anteil der durch Technik ersetzbaren Tätigkeit an einer Gesamttätigkeit (bis 30 % = gering; 30-70 % = mittel; über 70 % = hoch).


Aus den Unternehmen 

SWB vom Mülheimer Bündnis für Familien ausgezeichnet

©Walter Schernstein

©Walter Schernstein

Jedes Jahr zeichnet das „Mülheimer Bündnis für Familien“ Unternehmen aus, die sich in besonderer Weise durch familienfreundliche Angebote für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hervorheben. Als “Familienfreundliches Unternehmen 2017″ wurde nun Anfang des Jahres die SWB ausgezeichnet. Gewürdigt wurde das städtische Wohnungsunternehmens vor allem für seine Personalpolitik und den Aufbau eines betrieblichen Gesundheitsmanagements.

Es waren vor allen Dingen SWB-Maßnahmen wie arbeitnehmerfreundliche Arbeitszeitmodelle, vorübergehende Teilzeitmöglichkeiten für Mitarbeiter mit Kindern sowie individuelle Hilfsangebote zur Haushaltspflege und Kinderbetreuung, die die Kuratoren vom Mülheimer Bündniss für Familien überzeugt hatten. Auch der enge Kontakt zu den in Elternzeit befindlichen Mitarbeitern durch ein geplantes Patenschaftsprogramm und der avisierte Ausbau des Betriebssport-Angebotes weist lt. Kuratorium in die richtige Richtung. Die im Rahmen der Zertifizierung bereits dokumentierten Maßnahmen im Unternehmen sowie die geplanten weiteren Bausteine sollen zu gegebener Zeit in einem Rezertifizierungsverfahren überprüft werden.

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Oberbürgermeister und Kuratoriumsvorsitzender Ulrich Scholten sowie Mitglieder des Kuratoriums überreichen die Urkunde SWB-Geschäftsführer Ulf Lennermann


Schauenburg International investiert in Fonds für StartUps

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Die SCHAUENBURG International Gruppe steigt als Investor beim Seraphim Space Fund ein. Es handelt sich hierbei um einen britischen, mehrheitlich durch die staatliche British Business Bank ausgestatteten Frühphasenfonds für Risikokapitalinvestitionen in Startup-Unternehmen.  

Ziel der Schauenburg International Gruppe ist es, mit Hilfe des Fonds aufstrebende (Nischen-)Technologieunternehmen aus der New Space Economy nicht nur zu fördern sondern ihre innovativen Anwendungen auch für den Ausbau eigener Aktivitäten im Bereich der Satellitentechnologie nutzen zu können.


Financial Projects feiert 10-Jähriges

©Financial Projects

©Financial Projects

Seit 10 Jahren ist das Mülheimer Finanzberatungsinstitut “Financial Projects” erfolgreich am Markt. Pünktlich zum 10-Jährigen bietet Inhaberin Gabriele Romeike-Fänger ihren Kunden auch eine neu gestaltete Web-Seite, die um ein digitales Angebot – die “Financial Projects Services” – erweitert wurde. Hier kann der User online Finanzierungskonditionen der Leasinggesellschaften einsehen und seine möglichen Finanzierungsraten selbst ermitteln.

Die Industriealisierung im Finanzierungsmarkt führt aktuell zu einem Neuaufbau der Finanzierungs­strukturen in den großen und mittleren Unternehmen und verändert auch die Export­finanzierung grundsätzlich.  Hier setzt die Unterstützung von Financial Projects an. “Wir planen den Neuaufbau der Strukturen auf Basis der vorhandenen Verträge und synchronisieren die Interessen der beteiligten Partner. Wir setzen alle Maßnahmen in enger Abstimmung mit den Unter­nehmen und deren Abnehmern um”, heißt es hierzu auf der neuen Web-Site des Unternehmens.

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Gabriele Romeike-Fänger

Hier geht es zur Webseite von Financial Projects Services. 


Easy Software spendet Schule PC-Monitore

©Easy Software

©Easy Software

Von Unternehmen ausgediente PCs, Monitore oder Drucker landen oftmals im Schrott-Container. Dabei fehlt eine derartige Ausstattung Schulen häufig. Das muss nicht sein dachte man sich bei EASY Software und spendete kurzerhand aktuell ausrangierte Monitore an die Mülheimer Otto-Pankok-Schule. Ein Beispiel, das Schule machen könnte…

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Personalie

MPI-Postdoktorant Guang-Hui Wang mit Turck-Preis geehrt

©MPI Kofo

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Guang-Hui Wang, Post-Doktorand am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung, ist Preisträger des von der Mülheimer Hans Turck GmbH gesponserten „Turck-Preis 2016“ zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Der 32-jährige wurde damit kurz vor dem Jahreswechsel geehrt. Der Preis ist mit 2000 Euro dotiert.

Guang-Hui Wang forscht an einer neuen kohlenstoffbasierten Katalysatorenklasse, die sich zum Beispiel zur Konvertierung von Biomasse eignet. Er fand heraus, dass sich insbesondere Cobalt-basierte Katalysatoren für diesen Zweck als geeignet erwiesen und beschrieb die Anwendung als Erstautor in der „Angewandte Chemie“. Zwischenzeitlich ist die Neuentwicklung zum Patent angemeldet und es laufen Gespräche mit Partnern aus der Industrie. Mit dem Turck-Preis wird jährlich die beste Publikation eines Nachwuchswissenschaftlers ausgezeichnet.

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v.l.: Guang-Hui Wang bei der Urkundenüberreichung mit Prof. Alois Fürstner, Geschäftsführender Direktor am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung


Für Unternehmen 

Registrierkassen künftig nur noch mit Zertifikat

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Seit dem 1. Januar dürfen elektronische Aufzeichnungssysteme – beispielsweise Registrierkassen – nur noch mit “zertifizierter Sicherung” eingesetzt werden. Grundlage ist das “Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen”. Zudem erhalten Steuerverwaltungen neue Prüfmöglichkeiten.

Die technischen Anforderungen für die Sicherungssysteme definiert und zertifiziert das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Die neuen Regeln gelten für alle, die elektronische Kassensysteme nutzen. Die Wirtschaft hat bis Ende 2019 eine Übergangsfrist, sich darauf einzustellen. Eine Pflicht zur Nutzung elektronischer Kassen wird es aber weiterhin nicht geben.

Nähere Infos hier


Weniger Bürokratie für Unternehmen

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Die Bundesregierung will kleine und mittlere Unternehmen spürbar von bürokratischen Belastungen befreien. Sie sollen sich auf diese Weise mehr mit ihren Geschäften, Innovationen, Arbeitsplätzen und Ausbildung beschäftigen können. Das Kabinett hat deshalb das zweite Bürokratieentlastungsgesetz beschlossen.

Damit entlastet die Bundesregierung die Wirtschaft um rund 360 Millionen Euro pro Jahr. Allein durch kürzere steuerliche Aufbewahrungsfristen von Lieferscheinen gibt es eine Entlastung von 227 Millionen Euro. Weitere 43 Millionen Euro kommen durch höhere Pauschalierungsgrenzen zusammen. Sie steigen von 150 Euro auf 200 Euro für Rechnungen über Kleinbeträge. Die Unterlagen zur Abrechnung von pflegerischen Leistungen können künftig in elektronischer Form sicher übermittelt werden. Belege in Papierform sollen hierdurch vollständig entfallen. Das entlastet die betroffenen Unternehmen um 12,4 Millionen Euro.

Nähere Infos hier


Ecodesign 2017 sucht kluge Ideen für die Zukunft

©Eco-Design

©Eco-Design

Auch in 2017 sucht der Bundespreis Ecodesign DesignPioniere und Erfinder nachhaltiger und herausragend gestalteter Produkte, Dienstleistungen und Konzepte. Bewerben können sich Unternehmen, Designagenturen, Start-Ups und Studierende mit bereits erstellten Prototypen oder marktreifen Produkten und Dienstleistungen. Die Bewerbungsfrist endet am 10. April. Der Bundespreis Ecodesign wird mittlerweile zum 6. Mal ausgelobt und in den vier Kategorien „Produkt“ „Konzept“, „Service“ und „Nachwuchs“ vergeben.

Eine interdisziplinär besetzte Jury wählt im September die Nominierten und Preisträger aus. Die Preisträger und Nominierten werden am 27. November 2017 bei der Preisverleihung im Bundesumweltministerium geehrt und im Folgejahr in einer Wanderausstellung auf Messen sowie in Museen präsentiert. Für Studierende lockt ein Preisgeld in Höhe von 1.000 € pro Preis.

Bewerbung und weitere Informationen zum Wettbewerb hier

Die wichtigsten Informationen zum Wettbewerb als PDF-Downloads hier


Für Gründer 

STARTERCENTER NRW lädt zum 4. Gründungsforum

“Stand up and fight” – mit diesem Slogan laden die STARTERCENTER NRW aus Mülheim, Essen und Oberhausen am 6. März um 17.00 Uhr zum 4. Gründungsforum in der MEO-Region zur IHK nach Essen ein. Moderatorin und Improvisationsschauspielerin Anja Balzer hat sich vorgenommen, ihren Gesprächspartnern Ulrike Koberg von “Nuts’n Spicy Pikante Bio-Nusspasten” aus Oberhausen, “Sales-Specialist” Julia Schiminski aus Mülheim und René Sellmer von “Emma’s Hair Revolution” viele interessante Geschichten aus den Anfangszeiten ihrer Unternehmensgründung zu entlocken.

Dabei soll es vor allen Dingen darum gehen, wie die Gründer schwierige Situationen und Herausforderungen in der Anfangsphase bewältigt haben – auch und gerade wenn es einmal nicht nach Plan lief. Wie die drei letztendlich daraus gestärkt und vielleicht sogar mit veränderten Geschäftsideen hervorgegangen sind, das soll im Mittelpunkt der Diskussion stehen. Beim anschließenden Get-Together steht dann der persönliche Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmern an erster Stelle.

Anmeldungen sind bis zum 27. Februar möglich bei  Christine Lohmann von der IHK zu Essen, Tel.: 0201 1892-221. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

Veranstaltungsort:
IHK zu Essen
Plenarsaal
Am Waldthausenpark 2
45127 Essen

Einladungsflyer hier


mep-net Jahresempfang am 14. Februar bei Kosmetik Pfeiffer

©cruysen loft: mep-net Jahresempfang 2016

Nach dem im vergangenen Jahr erstmals in einem festlichen Rahmen durchgeführten mep-net Jahresempfang  wollen die rund 60 Unternehmerinnen aus Mülheim und Umgebung auch 2017 wieder elegant ins neue Jahr starten. Hierzu treffen sie sich am 14. Februar um 19.00 Uhr bei Kosmetik Pfeiffer an der Grenze Mülheim/Oberhausen in der Lothringer Str. 143.  Gastgeberinnen sind Petra Pfeiffer und ihre Tochter Linda. Anmeldungen sind noch möglich.

Eingeladen sind alle Unternehmerinnen aus Mülheim und der angrenzenden Region, von der Existenzgründerin bis hin zur bereits langjährig selbstständigen Geschäftsfrau, auch wenn sie bislang noch nicht Teil des  Netzwerkes “mep-net Mülheimer Expertinnen Pool ” waren.  Der Abend verspricht interessant zu werden: Petra Pfeiffer jedenfalls hat schon angekündigt, ihre Gäste an diesem Abend (auch) mit spannenden Anekdoten aus ihrer 35-jährigen Unternehmensgeschichte zu unterhalten. Und soviel kann auch schon verraten werden: Es begann in einer Garage…

Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Unkostenbeitrag hierfür beträgt pro Teilnehmerin 10 €. Es wird um verbindliche Anmeldung bis zum 7. Februar 2017 bei Dr. Uta Willim (Tel.: 0208 48 48 52) gebeten.


Förder-Infos

Gründerwettbewerb “Digitale Innovationen” gestartet

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Bis zum 31. März 2017, 18.00 Uhr, können sich Gründerinnen und Gründer noch für Phase 1 des diesjährigen „Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen“ online registrieren und ihre Ideenskizze für eine Unternehmensgründung hochladen. Zusätzlich zu den regulären Preisen prämiert das Bundeswirtschaftsministerium das beste Gründungskonzept zu IT-basierten Finanztechnologien mit einem Sonderpreis über 10.000 €. Gesucht wird eine herausragende unternehmerische Idee, die digitale Technologien in neuer Weise für die Finanz- und Versicherungswirtschaft nutzbar macht.

Die besten Teilnehmer erhalten bis Mitte Mai ein Feedback und werden zu Phase 2 eingeladen, die am 1. Juni beginnt und am 30. Juni endet. All jene, die es nicht in Runde 2 schaffen, erhalten ihr Feedback im Juni. Die Preisträger werden im September auf der IFA 2017 ausgezeichnet. Während der gesamten Wettbewerbsrunde können registrierte TeilnehmerInnen Kooperationsprofile anlegen, in denen sie ihre Kooperationsangebote und -gesuche beschreiben.

Hier geht es zur Registrierung

Hier geht es zum Kooperationsgesuch


Keine Ko-Finanzierung von Weiterbildungskosten mehr nötig

IMG_4260Kleine Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten werden seit dem 1. Januar 2017  nicht mehr zur Ko-Finanzierung von Weiterbildungskosten für ihre Mitarbeiter durch die Bundesagentur für Arbeit herangezogen.  Das hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales entschieden. Hierdurch soll der Anreiz für eine berufliche Weiterbildung erhöht werden.  Daneben unterstützt auch das NRW-Landesministerium für Arbeit weiterhin die Weiterbildung von Beschäftigten mit dem sog. Bildungsscheck NRW.

Auch Unternehmen können für ihre Beschäftigten den Bildungsscheck NRW beantragen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft durch kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu stärken. Beratungs- und Anlaufstelle in Mülheim ist die Mülheim & Business GmbH. In einem obligatorischen, kostenlosen Beratungsgespräch werden die Fördervoraussetzungen geprüft sowie Ziele, Inhalte und Umfang der geplanten Weiterbildung abgestimmt.

Ansprechpartnerin für Unternehmen in Mülheim, die für ihre Mitarbeiter Weiterbildungen planen und Interesse am Bildungsscheck haben:

 Dr. Uta Willim
Mülheim & Business
Gründungsberatung
Telefon: 0208 48 48 52.

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales


Hochschule Ruhr West

HRW lädt wieder zum “Studium Generale”

Studium-GeneraleBereits im 7. Jahr bietet die Hochschule Ruhr West ihr “Studium Generale” mit offenen, kostenfreien Vorträgen für die breite Öffentlichkeit. Der erste Termin findet bereits in dieser Woche statt: Am 25. Januar geht es am Mülheimer Campus, Duisburger Str. 100 im Hörsaal 2 ab 18.00 Uhr um das “Eye-Tracking”. Es wird aber nicht beim reinen Zuhören bleiben. Prof. Dr. Ellen Roemer lädt die Besuchern vielmehr ein, ganz praktische Erfahrungen mit einer Eye-Tracking-Brille und der anschließenden softwaregestützten Auswertung zu machen.

Die Vortragsreihe „Studium Generale“ an der HRW steht für allgemeine und universale Bildung. Wissenschaft wird transparent gemacht und stellt sich der Öffentlichkeit zur Diskussion. Die Veranstaltungen dienen dem Dialog zwischen Hochschule und Öffentlichkeit, jedoch auch der Orientierung in einer komplexen Welt. Die Abendveranstaltungen an verschiedenen Standorten innerhalb der HRW möchten nicht nur weiterbilden, sondern sind auch eine Plattform, um neue Kontakte zu knüpfen und bereits bestehende Beziehungen rund um die Hochschule zu pflegen. Die offenen Vorträge sind ein Angebot für Studierende, Schülerinnen und Schüler, Unternehmerinnen und Unternehmer, Wissenschaftsinteressierte der Region, interessierte Bürgerinnen und Bürger Bottrops, Mülheims und der angrenzenden Städte, Vertreter der Kommunen und Verbände sowie für Journalisten.

Eine Übersicht über alle Termine im “Studium Generale 2017″  finden Sie hier zum Download.


Termine

Engage.NRW präsentiert sich am 26. Januar in Köln

IT-summitUnternehmen, die auf der Suche nach digitalen Lösungsstrategien für ihre Betriebe sind, sollten am 26. Januar nach Köln zum Management Kongress cologne IT summit_ fahren. Neben einem hochkarätigen Kongressprogramm steht der intensive Austausch mit Entwicklern und jungen Firmen der Start-Up-Szene im Mittelpunkt. Welche Bandbreite interaktiver Lösungen vor allem kreative Softwareentwickler an der Schnittstelle Mensch-Maschine der Wirtschaft bieten können, das will Engage.NRW an diesem Tag gemeinsam mit sieben Entwicklern aus NRW – darunter drei aus der Mülheimer GamesFactory – präsentieren.

Folgende Mülheimer Entwickler werden auf der cologne IT summit_ vertreten sein:

  • Florian Ludwig und Stefan Weinberg vom Softwarestudio Grey Rook. Sie wollen die Potenziale der Virtual Reality zu Schulungszwecken anhand von Demoanwendungen mit der HTC-Vive VR-Brille vorstellen.
  • Benjamin Haarhaus von der Perseo GmbH präsentiert dem Besucher digitale Testverfahren für schnelle, fundierte Personalentscheidungen
  • Jens Koblitz von phihochzwei demonstriert die hauseigene Infrastruktur zur einfachen Zusammenführung verschiedener Nachrichtenquellen in einer flexiblen mobilen Applikation.

Nähere Informationen
Engage.NRW – Interaktive Lösungen für die Wirtschaft
Stefanie Waschk – Projektleitung
Kreuzstraße 1-3, 45468 Mülheim an der Ruhr
Tel.: 0208 / 88 38 70 54 oder  0172 / 2 08 34 45


GründerinnenWerkstatt 2017 startet am 8. Februar

©Foto Köhring

Frauen, die mit dem Gedanken an eine Unternehmensgründung spielen, haben auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, sich hierauf in einer Gruppe Gleichgesinnter vorzubereiten. Allerdings müssen sie sich schnell entscheiden. Denn die diesjährige GründerinnenWerkstatt startet bereits am 8. Februar.

Im Rahmen dieser speziell für Frauen aufgelegten Workshop-Reihe durchlaufen die Teilnehmerinnen eine klar strukturierte und individuell zugeschnittene Gründungsvorbereitung von der Ideenfindung bis zur Entwicklung eines auf wirtschaftliche Tragfähigkeit geprüften Unternehmenskonzepts. Die Werkstatt ist modular aufgebaut. Modul I läuft wöchentlich vom 8. Februar bis zum 8. März. Ihm schließt sich vom 15. März bis 3. Mai Modul II an.

Die Teilnehmergebühr beträgt pro Modul 65 €. Bei gleichzeitiger Buchung beider Module reduziert sich der Teilnehmerbetrag auf insgesamt 100 €. Anmeldungen zur GründerinnenWerkstatt nimmt Dr. Uta Willim (Telefon: 0208 48 48 51) entgegen.

Nähere Infos hier


Info-Nachmittag “Existenzgründung” am 23. Februar

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Das STARTERCENTER Mülheim an der Ruhr lädt erneut zu einem Informationsnachmittag für Existenzgründer ein. Am 23. Februar geht es im HAUS DER WIRTSCHAFT an der Wiesenstraße 35 von 14 bis 17 Uhr wieder um allgemeine Überlegungen zur Selbstständigkeit, Abläufe, Bestandteile eines Gründungskonzepts, Fördermöglichkeiten, Gründungs- und Anmeldeformalitäten sowie steuerrechtliche Grundlagen.

Ziel ist es, die Entscheidungsgrundlagen für Gründungsinteressierte zu verbessern. Eine Anmeldung ist bis spätestens 17. Februar bei Helga Grüner, Gründerlotsin bei der Mülheim & Business GmbH (Telefon: 0208 48 48 51) erforderlich.

Nähere Infos hier


Weitere Termine

Icon_VeranstaltungenDies sind lediglich die aktuellen Termine Anfang 2017. Einen vollständigen Überblick aller derzeit bereits terminierten Veranstaltungen dieses Jahres erhalten Sie hier. Wenn Sie nur Interesse an den Veranstaltungsinhalten für den GründerService haben, klicken Sie hier.