28. September 2017. Unter dem Leitthema “Metropole Ruhr – Stadt der Städte” präsentieren sich vom 4. bis 6. Oktober alle Städte und Kreise des Ruhrgebiets erstmals mit dem Slogan der neuen regionalen Standortmarketing-Kampagne auf der internationalen Immobilienmesse Expo Real in München. Mit dabei sind auch die Stadt und der Wirtschaftsstandort Mülheim an der Ruhr. Angeführt von Oberbürgermeister Ulrich Scholten wollen Stadt und Wirtschaftsförderung gemeinsam mit den Mülheimer Immobilienpartnern IMOBA Immobilien GmbH, Mülheimer Wohnungsbau eG und der GeoHaus Gruppe die internationale Immobilienmesse erneut dazu nutzen, überregionale Projektentwickler und Investoren auf den hiesigen Investitions- und Immobilienstandort aufmerksam zu machen und für die aktuellen Immobilienprojekte und Gewerbeflächen, darunter auch die weitere Bebauung an der Ruhrbania Ruhrpromenade, zu werben.

“Die Expo Real ist die größte und wichtigste Immobilienmesse in Deutschland. Hier muss man einfach Präsenz zeigen”, ist Oberbürgermeister Ulrich Scholten überzeugt. Er und seine fünf Mitaussteller nehmen ein ganzes Bündel interessanter Mülheimer Immobilienprojekte mit nach München, für die Ulrich Scholten und M&B-Geschäftsführer Jürgen Schnitzmeier gleich am ersten Messetag bei einem “Round-Table” mit ausgewählten Investoren werben will. Mülheimer Kernthemen am Stand 330 in Halle B1 sind vor allem aktuelle innerstädtische Entwicklungspotenziale für Investoren und Eigentümer sowie die Planungen zur weiteren Bebauung an der Ruhrbania Ruhrpromenade. „Mit dem Bau des Stadtquartiers Schloßstraße sind die Investitionsimpulse bereits auf Bestandsgebäude in der Innenstadt übergesprungen und haben erste Modernisierungs- und Umbauprojekte, wie zum Beispiel „The O“ (ehemals Woolworth), oder das neue Bürogebäude von Varia-Bau und Barmer-Ersatzkasse in der Wallstraße 14 ausgelöst. Mit solchen Investitionen wollen wir in Zukunft weiterkommen und suchen dafür lokale und überregionale Investoren und Projektentwickler“, so der Chef-Wirtschaftsförderer.
Daneben wollen die Vertreter von Stadt und Wirtschaftsförderung aber auch Entwicklungsflächen und Gewerbeimmobilien im gesamten Stadtgebiet präsentieren. Dazu gehört unter anderem das 31.000 m² große ehemalige Betriebsgelände der Fa. Jost an der Weseler Straße und Flächen entlang des neuen Radschnellwegs RS 1 an der Liebigstraße, wo hochschulaffines Gewerbe angesiedelt werden könnte.

Die Mitaussteller Mülheimer Wohnungsbau, IMOBA und GeoHaus-Gruppe

Die Mülheimer Wohnungsbau eG (MWB) will die Expo Real 2017 vor allem für Gespräche mit bewährten Partnern und die Stärkung ihrer Netzwerke nutzen. MWB engagiert sich derzeit in erheblichem Maße für die Aufwertung von Mülheims Innenstadt. Damit ist die Wohnungsgenossenschaft sehr erfolgreich: Das 2015 fertiggestellte Ruhrquartier bietet eine Mischung aus Gewerbeflächen sowie Miet- und Eigentumswohnungen und ist als Gesundheitszentrum erfolgreich. Auch das neue Großprojekt, das ebenfalls am Ruhrufer entstehende StadtQuartier Schloßstraße (SQS), stößt auf erhebliches Interesse bei Wohnungs- und Gewerbeflächeninteressenten. „Mülheims Innenstadt erhält derzeit einen kräftigen Schub und verzeichnet wieder wachsende Anziehungskraft“, so MWB-Vorstand Jürgen Steinmetz. „Aber auch jenseits der Ruhr, in allen Stadtteilen Mülheims wie auch in unseren Nachbarstädten interessieren wir uns für neue Flächen, die für Wohnungsbau in Frage kommen.“

Auch Mitaussteller IMOBA Immobilien GmbH wirbt auf der Expo Real mit spannenden Entwicklungsprojekten. Das mittelständische Unternehmen von Thomas Wohlfarth und H.-Theo Höckesfeld ist aktuell rund um Mülheim an der Ruhr gut aufgestellt und investierte zuletzt in zwei größere Gewerbeeinheiten im Mülheimer Hafengebiet und in Oberhausen. Darüber hinaus ist die Revitalisierung einer Industriefläche in Mülheim geplant, über die die beiden Geschäftsführer in München mit potenziellen Partnern ins Gespräch kommen wollen. Das Gleiche gilt für ihre Planungen zum Bau attraktiver Büroflächen und Gewerbeeinheiten in zentraler Lage von Mülheim-Saarn. „Gemeinsam mit unseren Mitausstellern machen wir uns stark für unseren Standort und die Metropole Ruhr und wir freuen uns auf interessante Gesprächspartner“, so die Geschäftsführer.

Mit einem ganz anderen, für die Immobilienwirtschaft aber gleichermaßen interessanten Thema ist das international aufgestellte Mülheimer Familienunternehmen GeoHaus wieder auf der Expo Real am Start. Es geht um die sog. “strategische Grundstücksentwicklung”, über die Dr. Otmar Schuster, sein Sohn Dr. Hanns Schuster und Martina Busch − alle drei öffentlich bestellte Vermessungsingenieure bei der GeoHaus GbR − mit Investoren ins Gespräch kommen wollen. Alle drei freuen sich auf den Austausch über Investitionen und Investitionsmöglichkeiten auf der Messe. “Das Haus der Geoinformation steht für alles, was 3D-Koordinaten braucht”, erklärt Geschäftsführer Dr. Hanns Schuster. Unerreichter Hit für jeden Entwickler, der seinem Vorhaben ein gutes Fundament geben möchte, sei die Grundstücksdiagnose® von GeoHaus, berichtet Dr. Otmar Schuster. Die wollen Vater und Sohn gemeinsam mit Martina Busch auch in München präsentieren. “Mit Bestandserfassung, Laserscan außen und innen und Drohnenaufnahmen liefern wir die Grundlage für das sog. Building Information Modelling (BIM)”, erklären sie. Hinzu komme die sog. Authentic Living Point Cloud. Diese liefert der Bauleitung kontinuierlich die Abweichungen zwischen Soll und Ist auf der Baustelle. Solche und ähnliche Entwicklungen der GeoHaus-Gruppe dürften für viel Gesprächsstoff am Mülheim-Stand führen.

Hintergrund zur Expo Real

Vom 4. bis 6. Oktober 2017 werden sich auf der Internationalen Immobilienmesse Expo Real in München mehr als 1.900 Unternehmen, Städte und Regionen aus 35 Ländern präsentieren. Das ist ein deutlicher Zuwachs gegenüber 2016, als 1.768 Ausstellern aus 29 Ländern vor Ort waren. In diesen Zahlen spiegelt sich deutlich die positive Entwicklung auf den Immobilienmärkten wider. Die Expo Real ist seit 19 Jahren eine wichtige Geschäftsplattform für Investoren und die internationale Immobilienbranche. Nur wenige Schritte voneinander entfernt wird hier über die gesamte Immobilienwertschöpfungskette informiert – von der Entwicklung, Finanzierung und Realisierung über die Vermarktung bis hin zum Betrieb und zur Nutzung von Immobilien.

Mitaussteller am Gemeinschaftsstand der Metropole Ruhr sind in diesem Jahr die Städte Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hamm, Hagen, Herne, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen sowie die Kreise Recklinghausen und Unna. Mit ihnen präsentieren sich über 100 Unternehmen als Partner der Region. Sie alle nutzen den Messeauftritt als Plattform zur Vermarktung ihrer Projekte und Dienstleitungen. Neben dem Leitthema aus der RVR Imagekamgne “Metropole Ruhr – Stadt der Städte” wird auch das Thema “InnovationCity Rollout” am wmr-Stand eine große Rolle spielen. Geplant ist hierzu u.a. am 4. Oktober um 11.30 Uhr eine Talkrunde, an der auch Oberbürgermeister Ulrich Scholten teilnehmen wird.