Max-Planck-Institut für Kohlenforschung

Das Institut wurde 1912 als Kaiser-mpi kohleWilhelm-Institut für Kohlenforschung gegründet. Ziel war die wissenschaftliche Erforschung der Kohle, insbesondere deren Umwandlung zu flüssigen Brennstoffen. Die Entdeckung der Niederdruck-Polymerisation von Polyäthylen brachte Prof. Dr. Karl Ziegler, von 1943 bis 1969 Direktor des Instituts, 1963 den Nobelpreis ein.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler betreiben Grundlagenforschung auf den Gebieten der Organischen und Metallorganischen Chemie, der Homogenen und Heterogenen Katalyse, sowie der Theoretischen Chemie. Fünf Abteilungen, jede von einem Wissenschaftlichen Direktor geleitet, bilden das wissenschaftliche Rückgrat des Instituts. Sie werden von Servicegruppen unterstützt, welche modernste Analytik, effiziente IT und exzellente Technik in spezialisierten Werkstätten zur Verfügung stellen.

 

Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion

mpi cecDas Institut geht zurück auf die “Selbständige Abteilung für Strahlenchemie im Max-Planck-Institut für Kohlenforschung”, die 1958 errichtet wurde. Seit 1981 ist es als ein eigenständiges Max-Planck-Institut anerkannt. Im Juni 2003 wurde die Einrichtung in “Max-Planck-Institut für Bioanorganische Chemie” umbenannt.

Aufgrund neuer Forschungsschwerpunkte fungiert das Institut seit 2012 unter dem Namen “Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion. Es beschäftigt sich mit grundlegenden chemischen Prozessen, die bei der Speicherung und Umwandlung von Energie eine Rolle spielen. Das Ziel besteht darin, erneuerbare Energien zu speichern und so orts- und zeitunabhängig nutzbar zu machen.

Das MPI CEC wird sich zudem weiter vergrößern: Baustart für vier neue Institutsgebäude ist 2015. Insgesamt werden mit der Institutserweiterung rund 200 neue Arbeitsplätze geschaffen.