Erweitern und festigen

Das Land NRW, der Bund und die EU stellen eine breite Palette an Fördermitteln für Unternehmen zur Verfügung. Dabei kann es sich um Darlehen für Investitionen und / oder Betriebsmittel sowie teilweise auch um Zuschüsse (z.B. für Beratungsleistungen) handeln.

Weitere Informationen im Internet unter

http://www.arbeit.nrw.de/arbeit/erfolgreich_arbeiten/angebote_nutzen/potentialberatung/index.php

 

1. Beratung

Kleine und mittelständische Unternehmen, haben die Möglichkeit, Beratungsleistungen über eine so genannte Potentialberatung fördern zu lassen. Ziel dieser Beratung ist es, Unternehmen und Beschäftigte dabei zu unterstützen, gemeinsam Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung zukunftsorientiert zu sichern und auszubauen. Unter Beteiligung der Beschäftigten ermittelt die vom Betrieb ausgewählte Unternehmensberatung dessen Stärken und Schwächen. Es wird gemeinsam ein verbindlicher Plan zur Verbesserung der betrieblichen Praxis entwickelt und idealerweise umgesetzt.

Die Themenfelder sind:

  • Arbeitsorganisation
  • Kompetenzentwicklung
  • Demographischer Wandel
  • Digitalisierung
  • Gesundheit

Voraussetzung für die Inanspruchnahme einer Potentialberatung ist die fachliche Beratung des Unternehmens durch eine zugelassene Beratungsstelle. Desweiteren muss das Unternehmen u.a. mindestens zehn und weniger als 250 Beschäftigte haben und älter als zwei Jahre am Markt bestehen.

Bis zu maximal 10 Beratungstage können mit Hilfe der Potentialberatung in Anspruch genommen werden. Das Land NRW fördert die Kosten für einen externen Berater in Höhe von 50%, maximal 500 € pro Beratungstag aus Mitteln des ESF. In Mülheim ist Mülheim & Business GmbH Beratungsstelle.

Weitere Informationen

Am 5. Oktober 2015 ist das ESF-Bundesprogramm unternehmensWert:Mensch auch in Nordrhein-Westfalen gestartet.  Das bundesweite Programm unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, eine zukunftsfähige und mitarbeiterorientierte Personalpolitik zu entwickeln. Hierzu werden Beratungen in vier Handlungsfeldern gefördert: Personalführung, Chancengleichheit & Diversity, Gesundheit sowie Wissen & Kompetenz.

Bundesweit unterstützen 95 Erstberatungsstellen kleine und mittelständische Unternehmen dabei, eine zukunftsfähige, mitarbeiterorientierte Personalpolitik zu entwickeln und umzusetzen. Hierzu prüfen zunächst Erstberatungsstellen die Förderfähigkeit der Unternehmen und analysieren gemeinsam mit ihnen den personalpolitischen Handlungsbedarf. Im Anschluss findet dann die Prozessberatung direkt in den Unternehmen statt und hilft KMUs dabei, ihre Personalkonzepte fit für die Zukunft zu machen. Je nach Unternehmensgröße können 50 bis 80 Prozent der Beratungskosten übernommen werden.

Auch Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten können diese Förderung in Anspruch nehmen.  Eine Förderung über das Förderprogramm „Potenzialberatung NRW“ ist für diese Unternehmen damit nun nicht mehr möglich. Wichtig: Für Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern ist nach wie vor die Pozentialberatung als Förderinstrument möglich. Hier steht nach wie vor Mülheim & Business als Beratungsstelle zur Verfügung. A

Hier finden Sie die zuständige Erstberatungsstelle in Ihrer Region

Hier finden Sie akkreditierte Beraterinnen und Berater

Hier geht es zur Homepage unternehmensWert: Mensch

Seit dem 1. Januar 2016 gelten neue Förderregeln für die bundesweite Gründungs- und Mittelstandsberatung. Unter dem Dach des Programms “Förderung unternehmerischen Know-hows” des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) werden die bisherigen Förderprogramme für Unternehmen nach der Gründung gebündelt. Die Vorgründungsberatung wird weiterhin über Länderprogramme geregelt.

Antragsberechtigt für eine “Förderung unternehmerischen Know-hows” sind sowohl Jungunternehmen (nicht länger als zwei Jahre am Markt) als auch Bestandsunternehmen (ab drittem Jahr nach Gründung) und Unternehmen in Schwierigkeiten (unabhängig vom Unternehmensalter). Gefördert werden Beratungen zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung sowie spezielle Beratungen, um strukturellen Ungleichheiten zu begegnen. Unternehmen in Schwierigkeiten erhalten eine Beratungsförderung zu allen Fragen der Wiederherstellung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit, bei Bedarf inklusive Moderation und Begleitung durch einen regionalen Ansprechpartner.

Junge Unternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten, die einen Förderzuschuss für eine Unternehmensberatung beantragen möchten, müssen vor der Antragstellung ein kostenloses Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner ihrer Wahl führen. Für den Wirtschaftsstandort Mülheim an der Ruhr ist das die Mülheim & Business GmbH Wirtschaftsförderung.

Weitere Informationen hier.

2. Darlehen

Öffentliche  Darlehensprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder der NRW.BANK können einem Unternehmen in unterschiedlicher Weise bei der Finanzierung seines Vorhabens (z.B. für Investitionen oder Betriebsmittel) helfen:

  • mit günstigen Konditionen (Zinsoptimierung)  oder
  • mit tilgungsfreien Anfangszeiten
  • mit Stärkung von Sicherheiten, indem die Hausbank von der Haftung freigestellt wird oder
  • mit Stärkung des Eigenkapitals

Bei den öffentlichen Darlehensprogrammen ist zu beachten, dass deren Beantragung über die Hausbank und immer vor Vorhabensbeginn erfolgt.
Informieren Sie sich daher über die einzelnen Programme rechtzeitig und sprechen Sie Ihren Berater im Bankgespräch gezielt darauf an!

Detailinformationen finden Sie hier:

Sollten Sie bei einem erfolgversprechenden Vorhaben in NRW für Ihren Darlehensantrag keine ausreichenden Sicherheiten vorweisen können, besteht die Möglichkeit, bei der Bürgschaftsbank NRW in Neuss eine sogenannte Ausfallbürgschaft als Ersatz für die fehlenden Sicherheiten zu beantragen. Bis zu 80 % des Darlehensbetrages können verbürgt werden. Der maximale Bürgschaftsbetrag je Darlehensnehmer beträgt jedoch 1,25 Mio EURO.

Weitere Informationen

3. Weiterbildung

Im Rahmen der neuen ESF-Förderphase ist das Förderangebot für Bildungsschecks zum 1. Januar 2016 umgestaltet worden. Es richtet sich nun im individuellen Zugang ausschließlich an Zugewanderte, Un- und Angelernte, Beschäftigte ohne Berufsabschluss, atypisch Beschäftigte und Berufsrückkehrende. Im betrieblichen Zugang wurde zudem eine Einkommensobergrenze eingeführt.

Mit dem Bildungsscheck NRW erhalten Beschäftigte und Unternehmen einen Zuschuss von 50 % zu den Weiterbildungskosten (max. 500 EURO). Den Rest tragen die Beschäftigten oder die Betriebe selbst. Im betrieblichen Zugang können Unternehmen des Privatrechts mit mindestens einem und weniger als 250 Beschäftigten innerhalb von zwei Kalenderjahren bis zu zehn Bildungsschecks für einzelne Mitarbeiter in Anspruch nehmen. Dabei darf das jeweilige Arbeitnehmerbruttogehalt 39.000 Euro im Jahr nicht übersteigen. Im individuellen Zugang können Beschäftigte aus Unternehmen des Privatrechts mit weniger als 250 Mitarbeitern alle zwei Kalenderjahre einen Bildungsscheck erhalten, wenn das zu versteuernde Jahreseinkommen 30.000 Euro (ledig) bzw. 60.000 Euro (verheiratet) nicht übersteigt.

Beratungsstelle zum Bildungsscheck NRW für den betrieblichen Zugang ist die Mülheim & Business GmbH Wirtschaftsförderung.

Nähere Infos, welche Weiterbildungen über den Bildungsscheck förderfähig sind, finden Sie hier.
Hier geht es zum Flyer (PDF)

 

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Die Bildungsprämie richtet sich an erwerbstätige Geringverdiener, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen die Grenze von 20.000 Euro nicht übersteigt (bei gemeinsamer Veranlagung gelten entsprechend 40.000 Euro). Wer eine Weiterbildungsmaßnahme in Anspruch nimmt, bekommt im Rahmen der Bildungsprämie einen so genannten Prämiengutschein, der die Hälfte der Weiterbildungskosten abdeckt (50 Prozent der Kurskosten von max. 1.000 EUR).

Weitere Informationen

4. Innovationen

5. Sonstige Hilfe

Fachspezifische Begleitberatung der Senior-Coaches umfasst unter anderem die
Analyse und Bewertung von Gründungskonzepten und Unternehmensplänen, die
Vermittlung von Kenntnissen in den Bereichen Marketing, Investitionsplanung, Finanzierung,
Rechnungswesen, Logistik sowie Personalwesen. Die Berater unterstützen die
Selbständigen bei Fragen der Unternehmensgründung aber eben auch bei der
Unternehmenssicherung und -nachfolge.

Mögliche Anlaufstellen in der Region Mülheim, Essen und Oberhausen:
Starterconsult oder Gründersupport