Gewerbegebiet Düsseldorfer Straße
Das Erscheinungsbild der Düsseldorfer Straße ist immer noch eindrucksvoll geprägt durch die inzwischen aufgegebenen Produktionstätten der Lederindustrie (Rühl, Möhlenbeck, Feldmann). Im Südwesten der Düsseldorfer Straße wurden in den ehemaligen Betriebsgebäuden „Möhlenbeck“ überwiegend einzelhandelsorientierte Nutzungen realisiert, wie der Lebensmittelhandel REWE, Fressnapf und ein Getränkemarkt.
Im Nordwesten der Düsseldorfer Straße wurde das bestehende Fabrikgebäude zu einem Ledermuseum mit Hotel und Gastronomie umgebaut. Im Anschluss daran hat sich das Autohaus Wolf angesiedelt. An der östlichen Seite der Düsseldorfer Straße hat sich überwiegend eine gewerbliche Straßenrandbebauung entwickelt; die Fa. Clauss führt hier einen Metallveredelungsbetrieb. In unmittelbarer Nachbarschaft ist das Kanal- und Tiefbauunternehmen Graf ansässig mit Bauhof, Maschinenpark und Werkstatt.
Neben ihrer internationalen Verwaltung hat Aldi Süd einen Discounter errichtet; daneben wurde eine große Pkw-Waschanlage gebaut. Entwicklungspotenziale finden sich in diesem Bereich der Düsseldorfer Straße insbesondere auf dem so genannten THW-Gelände, aber auch auf ungenutzten Flächenbereichen von ansässigen Bestandsunternehmen, für die sinnvolle gewerbliche Nutzungen gesucht werden.
Weitere Potenzialflächen mit erheblicher städtebaulicher und entwicklungspolitischer Bedeutung sind der Steinbruch Rauen, die Liegenschaft der Lederfabrik Lindgens/Seton und die frühere Brauerei Ibing, die 1968 die Produktion einstellte.
