Ausgezeichnet: Deutschlands Spitzen-Azubis

Zum 14. Mal fand diese Woche in Berlin die Ehrung der bundesbesten IHK-Azubis statt. Mit Sarah Pezzolla und Daphnis Hessling kommen zwei der Bundesbesten aus Essen und Mülheim.

Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, und Bundesbildungsministerin Anja Karliczek überreichten den Preisträgern Pokale und Urkunden. Schweitzer sprach den Super-Azubis seine Anerkennung aus. Diese hatten in ihren Abschlussprüfungen bei den Industrie- und Handelskammern die höchsten Punktzahlen in ihren Berufen erreicht – und das bei knapp 300.000 Prüfungsteilnehmern. 

Insgesamt gibt es in diesem Jahr 206 Bundesbeste in 198 Ausbildungsberufen. Denn sechsmal erreichten zwei Beste und einmal sogar drei Beste im gleichen Ausbildungsberuf die exakt gleiche Punktzahl. Unter den Besten sind in diesem Jahr 79 Frauen und 127 Männer. Das Bundesland mit den meisten Besten (44) ist Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Bayern mit 34 und Baden-Württemberg mit 25 Besten. Zwei der Bundesbesten aus Nordrhein-Westfalen kommen aus Essen und Mülheim an der Ruhr.

Geehrt wurden für ihre herausragenden Abschlüsse Daphnis Hessling, der im Sommer seine Ausbildung als Informatikkaufmann bei der PV Automotive GmbH in Essen abschloss und Sarah Pezzolla, die ebenfalls bis zum Sommer dieses Jahres Ihre Ausbildung zur Automobilkauffrau bei der Götze & Gellermann GmbH in Mülheim an der Ruhr absolvierte.

IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Gerald Püchel gratulierte den ausgezeichneten Auszubildenden: „Diesen Leistungen und der damit verbundenen Disziplin und dem Durchhaltevermögen der besten Absolventinnen und Absolventen gebührt Respekt und Hochachtung. Wir gratulieren sehr herzlich.“

Schweitzer dankte in seiner Rede der Bildungsministerin für die hervorragende Zusammenarbeit bei der Modernisierung des Berufsbildungsgesetzes im zurückliegenden Jahr. Dieses, so Schweitzer, bringe unter anderem Erleichterungen für die Prüferinnen und Prüfer in der Beruflichen Bildung. „Besonders freuen wir uns, dass es gelungen ist, die neuen Begriffe „Geprüfter Berufsspezialist“ sowie „Bachelor Professional“ und „Master Professional“ für die Beruflichen Fortbildungsabschlüsse im Gesetz zu verankern. „Das war alles andere als einfach, und wir mussten vor allem in den Bundesländern noch viel Überzeugungsarbeit leisten. Das konnten wir nur gemeinsam schaffen. Dafür und für den Mut, den Sie persönlich an dieser Stelle bewiesen haben, danke ich Ihnen im Namen der gesamten IHK-Organisation ganz herzlich“, so der DIHK-Präsident.